Von Maria Szepes
Trinosophie, Vignette zu Kapitel 1
St. Germain ist Anfang 1940 in der „Arche Noa“ in Leányfalu – unserem Asyl während des Krieges – in meinem Leben auf mystische Weise erschienen. Es war so, wie sein ganzes Leben war: eine schier unerschöpfliche Quelle von Legenden und Wundern.
Er ist einfach erschienen, wie ein für einige Momente eingeblendeter göttlicher Geist. In seiner körperlichen Manifestation habe ich ihn nicht gesehen, aber eine sehr reale, beweiskräftige Tatsache ist nach ihm zurückgeblieben. Seine unsterbliche Kraft, seine Ausstrahlung, breitete sich in mir aus, und in meiner Seele und in meinem Geist wurde sie zu einem Lichtkokon eines alchemistischen Tiegels – auch wenn das noch so bizarr klingt. Ich war aufgeschreckt, glücklich und verwirrt. Ich dachte von dem, was mit mir geschah, nichts verstanden zu haben.
Auf Erden tobte der Krieg. Das Gewicht der Teppichbombardements rollte über schutzlose Heime. Todesschreie, staccatoartiges Heulen der Alarmsirenen zerrissen die sich duckende Stille der Nächte.
Trinosophie, Grafik zu Kapitel 1
In dieser Zeit stand ich in Flammen, auf einem glühenden, funkelnden Scheiterhaufen, gefesselt von dem wilden Wahn meines Buches, des ROTEN LÖWEN. Ich war 29 Jahre alt. Es war unmittelbar nach dem Tod unseres kleinen Sohnes. Wie der besessene Narr des Taro (*), im Zwang der Trauer, der Spannungen der Umstände und meiner aufgestauten Schöpferkraft stürzte ich mich in das Thema der Alchemie.
Jemand hatte mir anonym St. Germains Trinosophie auf Ungarisch übersetzt zugeschickt. Auf welche Art und Weise weiß ich nicht. Denn seit Monaten gab es keine zuverlässige Post. Das Manuskript lag auf dem Tisch der Terrasse. Darüber gibt es nichts zu diskutieren. Es war in meiner Hand. Mit seinen merkwürdigen Illustrationen, und ich verschlang die Buchstaben wie eine Verhungernde. Ich versuchte seine Symbolik mit einer intensiven Konzentration zu interpretieren, die das Alltägliche um das Tausendfache übertraf.
Hinter den protestierenden Blitzen des Ratio habe ich diese unmögliche und doch schneidend wahre Wirklichkeit als eine wache Realität erlebt. Warum sollte diese befruchtende himmlische Botschaft nicht erscheinen, während ich mit diesem feurig explodierenden Thema rang? Warum sollte St. Germain, der Mann der nie stirbt, sie mir nicht zukommen lassen?
Ich weiß, dass die Trinosophie, zu der ich jetzt in meinem 95. Jahr und im vierten Jahr des 21. Jahrhunderts das Vorwort schreibe, das wahre geistige Asylum der spirituellen Einweihungen der reinen Esoterik ist. Ich weiß, dass die Probleme unseres kleinen blauen Planeten auf dem Siedepunkt glühen. Es scheint keinen Ausweg zu geben. Darum ist dieses Thema so dringend geworden. Die Medizin für die Menschen kann man nur aus ihren Problemen mit individuellen Methoden extrahieren. Vergeblich drückt man ihnen das Rezept der Heilung in die Hand – und es gibt so viele Rezepte wie Menschen. Das Rezept muss man einlösen und die Vorschriften einhalten. Ohne dem wirkt es lediglich so, als ob wir einem gerade verdurstenden Menschen mit einem Schluck Wasser tränken würden. Alle Heilungswerke verlangen grandiose Anstrengungen und Geduld mit der Hilfe des inneren Arztes. Nur so kann der Mensch die Gesundheit seines göttlichen Wesens zurückgewinnen.
Unsere Erde wird durch den Menschen zerstört. Er kreiert seine eigene Hölle und nur er allein kann die tödlich lügnerischen Geschwüre der Chimäre seines Wesens beenden.
Jetzt, mit 95 Jahren, habe ich von einem begeisterten Leser die deutsche Übersetzung von St. Germains Trinosophie bekommen. Er bittet um mein Einverständnis, dass gewisse Teile meines Romans „DER ROTE LÖWE“ zitieren zu dürfen. Selbstverständlich sage ich JA dazu, um so mehr, weil vor kurzer Zeit ein Nahtoderlebnis mit zuteil geworden ist. Gerade jetzt, halb blind, höre ich von Tonband die Teile aus dem ROTEN LÖWEN, die St. Germain betreffen. Diese Aufnahme wurde mir von einer wunderbaren Organisation – der Hörbuch-Bibliothek für Sehbehinderte – geschenkt. In wenigen Tagen bekomme ich Besuch von englischen und amerikanischen „Besessenen“ dieser Thematik. Sie möchten mit meiner Hilfe ein Drehbuch schreiben. Diese „Zufälle“ sind organischer Bestandteil der Reihe St. Germain’scher Wunder.
Maria Szepes und ihr Bruder Charon in mittleren Jahren
(Foto mit freundlicher Genehmigung von Maria Szepes)
Seit meinem Nahtoderlebnis sehe und höre ich mit einer tiefen Sinneswahrnehmung. Voller Hoffnung glaube und weiß ich, dass dieses Buch, die Trinosophie, im rechten Moment unseren Planeten erreicht hat. Eine gute Nachricht für alle, die nach Heilung suchen. Unseren schwerstens traumatisierten Stern muss man aus diesen Kataklysmen retten, weil die Erde Erfahrungen beinhaltet, die für die Expedition des Universellen Lichtes nirgendwo sonst erreichbar sind. Ich glaube und weiß, dass alle dieses Buch bekommen, die würdig sind, weil sie sich daran erinnern, was sie schon einmal gewusst haben.
Das Dasein des sterblichen Menschen ist in Wirklichkeit eine anfang- und endlose Pilgerreise bis zur Ankunft bei seinem GÖTTLICHEN SELBST über der Zeit.
Budapest, 15. März 2004
Ihre ewige Mitreisende
Maria Szepes
(aus dem Ungarischen: Kristof Eördögh)
(*) Statt TARO steht im Originaltext der Begriff TAO. Das ist offensichtlich ein Versehen. (Redaktion)
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La Très Sainte Trinosophie,
Trinosophie, Grafik 13 (Auszug)
La Très Sainte Trinosophie
La Très Sainte Trinosophie
La Très Sainte Trinosophie
La Très Sainte Trinosophie
La Très Sainte Trinosophie
La Très Sainte Trinosophie
La Très Sainte Trinosophie
La Très Sainte Trinosophie




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La Très Sainte Trinosophie

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Fußnote auf Seite 56, zur Beschreibung des goldenen Anhängers
Abschluß-Vignette

genannt wird, und rieb meinen ganzen Körper damit ein. Ich imprägnierte mich also regelrecht damit und nachdem ich die dem Gemälde beigefügten Hieroglyphen gelesen hatte, brach ich auf, um die Halle zu verlassen.
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Abschluß-Vignette Kapitel 8

Abschluß-
. Der erste See trägt den Namen
und er zweite heißt
. ∆
Eröffnungs-Vignette Kapitel 10
Abschluß-Vignette zu Kapitel 10
trägt, verbrachte ich so viel Zeit wie notwendig war, um gründlich über alle ihre Säulenpassagen nachsinnen zu können. Aber bald brach ich mit der Absicht auf, eine weite Ebene zu durchqueren, die mich zu einem Turm führen würde, den ich in großer Entfernung wahrgenommen hatte. ∆
Eröffnungs-Vignette Kapitel 11
(+) durch seine Schwingen hindurch. Mit Hilfe eines Hammers, mit dem Namen
, nagelte ich ihn am Boden des Turmes fest. Gerade hatte ich die Arbeit beendet, als der Vogel neue Stärke gewann. Er bewegte sich nicht, aber seine Augen begannen wie Topase zu glühen. Wie ich so auf ihn starrte, wurde meine Aufmerksamkeit von einer Gruppe Figuren in der Mitte der Halle angezogen. Zu sehen war ein schöner Mann im jugendlichen Alter. In seiner Hand hielt er einen Stab, um den herum zwei Schlangen miteinander verflochten waren.
Abschluß-Vignette zu Kapitel 11
Eröffnungs-Vignette Kapitel 12
gegeben haben. Das Sand-Becken, welches die Anlage trug wird
genannt. Mit Erstaunen schaute ich mich in dieser Kristallkugel um, als ein neues Phänomen meine Bewunderung erregte. Aus dem Boden der Halle stieg ein leichter feuchter Nebel von safrangelber Farbe auf, der mich einhüllte, sanft empor hob und im Verlauf von 36 Tagen im oberen Teil der Kugel schwebend hielt. Danach wurde der Nebel zusehends dünner und ganz allmählich stieg ich wieder auf den Boden herab.
Letzte Seite des Werkes mit Abschluss-Vignette zu Kapitel 12
