Jun
29
2009
Rezension: Cassandra Steen (feat. Adel Tawil) - Stadt
Sänger Adel Tawil.
Foto: Torsten Crull f. Szenebilder
Das grell glitzernde Licht der 1980er Jahre verblasst nicht nur, es stirbt regelrecht weg. Seit Anfang des Jahres 2009 vergeht fast kein Tag, an dem nicht der Tod eines berühmten Künstlers vermeldet wird. Der 80er-Hype gaukelte eine Art Unsterblichkeit vor. Doch nun sterben nicht nur Pop-Musiker wie Michael Jackson, auch namhafte Firmen – sozusagen die Popstars der Wirtschaft -, die einst für Wohlstand und materielle Sicherheit standen, kippen von heut auf morgen einfach um.
Das erzeugt Angst. Und plötzlich gehen junge Leute auf Konzerte, wo schmachtende Schnulzen, wie Irgendwas bleibt zelebriert werden. Wohl wissend, dass es das nicht gibt und das schmachtvolle Singen davon das Vergehen eher noch bewusster macht. Doch mitten im Mainstream-
Pop taucht immer wieder ein Künstler auf, der leicht hin tiefgehende Töne anschlägt, wie man sie eher von einem Hindu-Guru erwarten würde. Die Rede ist von Adel Tawil. Weiterlesen »
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Tags: Internet, Leben, Musik, Persönlichkeit, Rosenkreuzer, Seele, Tod, Unsterblichkeit, Wasser, Weisheit
Nov
11
2006
PENTAGRAMM (Sept./Okt. 2006)
Es ist ein wenig, als ob ein Mensch in einem Süßwassersee schwimmen und an Verdursten sterben würde. Inmitten virtueller und materieller Vielfalt sind viele EINSAM. Verzweifelt versuchen wir, die bleierne Leere in uns zu füllen. Jedes mal bedarf es dazu eines klein wenig höheren Reizes. Doch in Wirklichkeit ist es wie Salzwassertrinken. Man hat das Gefühl, JETZT sei man erfüllt. Nur um wenig später festzustellen, dass das Verlangen nach Nicht-Einsamkeit nur noch größer geworden ist.
Das Thema EINSAMKEIT wird auch in der neuen Ausgabe der Zeitschrift PENTAGRAMM behandelt. Weiterlesen »
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Jun
28
2009
Alle Twitter-Updates von TrinosophieBlog in der Woche vom 21. bis 27. Juni 2009.
Tweets der Woche im Überblick. Weiterlesen »
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Tags: SELBST
Jun
20
2009
In den Buddha zugeschriebenen religiösen Belehrungen ist ohne jede Ausnahme immer von ALLEN FÜHLENDEN WESEN die Rede. In den Religionen, die zum Glauben an einen athropomorphen Gott verpflichten ist das ausdrücklich nicht so.
Die Seele erhebt sich über alle Konzepte. Entwurf: Christina Gerber, Abbildung: Kô-Sen
Die katholische Pfarrerin im Radio zum Beispiel spricht über das selektive Vorgehen ihres Gottes mit missionarischer Euphorie, wenn sie öffentlich Szenen aus den Vorbereitungen zweijähriger Kinder zur Taufe beschreibt. Das Taufritual versucht sie den Kindern so anschaulich wie möglich zu erklären. Doch wörtlich ausgelegt wird aus einem erhabenen symbolischen Akt „ein bisschen“ religiöser Fanatismus. Weiterlesen »
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Tags: Glauben, Gott, Leben, Liebe, Prediger, Priester, Religion, Schule, Seele, Tod
Jun
10
2009
Serie: Gewalt in religiösen Schriften - Hinweis auf gewaltige Aufgaben
Würde man DIE REISE IN DEN WESTEN wörtlich auslegen, etwa wie das Alte und Neue Testament vom Kirchenchristentum, müsste man den Roman als jugendgefährdend verbieten. Denn ohne Pause wird dort auf Leben und Tod gekämpft. Heimtückische Monster lauern in allen Ecken und werden am Ende entweder zur Buße Laotse anvertraut oder schlicht zu Brei geschlagen.
Wu-k’ung weiß sich noch in der aussichtslosesten und bedrohlichsten Lage zu helfen. Er steht für den das Denk-Prinzip, Mind, manas. (*)
Nimmt man die Geschichte im Roman jedoch als ALLEGORIE, wird plötzlich eines der tiefgründigsten religiösen Werke daraus. Eine WIRKLICH heilige Schrift, die sich zugleich als cooles Kinderbuch eignet. Zwischen viel Jux und Tollerei finden Jugendliche IHREN Helden. Den zur Leerheit erwachten Affenkönig etwa: Wu-k’ung. Moralische Erziehung durch Lachen, sozusagen. Und ganz ohne Zwang zum Glaubensbekenntnis. Weiterlesen »
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Tags: China, Ego, Glauben, Heilige Schrift, Kirche, Leben, Manas, Mind, SELBST, Sex, Tiere, Tod, Zen
Jun
01
2009
Jeden Moment stehen wir zwischen den beiden Polen Anziehung und Abstoßung, Vorlieben und Abneigungen, Hass und Liebe. Genau in der Mitte steht jeweils das ICH. Das Ich, Kind und Projektion der Gegensatzpaare, bildet sich ein, wenn es sich schön in der Mitte hält bei aufsteigendem Hass und ganz darin aufgeht beim Empfinden von Liebe, es sei GUT.
Süßes Kälbchen. Warum finden wir es süß? Weil der Anblick schöne Empfindungen auslöst. (*)
Liebe wird dadurch zum Zahlungsmittel. Ganz schlimm wird es, wenn jemand dazu noch GOTT ins Spiel bringt. Das sagt zumindest Meister Eckehart. Weiterlesen »
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Tags: Ego, Gott, Kirche, Liebe, Mystik, Praxis, Willen, Zen
Mai
25
2009
Einmal von der Vorstellung angesteckt, dass die vielen Geschichten über Unsterblichkeit nicht nur suggestive Allegorien, sondern konkrete Realität sind oder sein können, will der Sucher möglichst schnell selbst „seine“ Unsterblichkeit in Angriff nehmen. Doch bald ahnt er, dass „Unsterblichkeit“ nicht nur nicht für sein Ego gilt und auch nicht auf die Schnelle zu erreichen ist.
Seltsamen Hindernissen und Schranken sieht sich plötzlich gegenüber, wer den PFAD betritt. (*)
Kaum fängt er an, sein Leben versuchsweise nach bestimmten ethischen Grundsätzen auszurichten, tauchen außerdem plötzlich merkwürdige Hindernisse und Schranken auf. Noch schlimmer wird es, wenn etwa erstes Meditieren angenehme Auswirkungen im Alltag nach sich zog, dann aber sich das gewonnene innere Gleichgewicht als Anfängereffekt entpuppt – und einer nie gekannten inneren Unruhe weicht. Statt erhoffter Freiheit von den Zwängen materieller Existenz, gibt es zusätzliche Plackerei. Weiterlesen »
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Tags: Blavatsky, Ego, Initiation, Inkarnation, Judge, Leben, SELBST, The Path, Unsterblichkeit, Weisheit
Mai
21
2009
Erläuterung zum ersten Kapitel der Trinosophie
Was bedeutet La Très Sainte Trinosophie? Nach Maria Szepes handelt es sich dabei um das philosophische und spirituelle Vermächtnis des Grafen von Saint Germain
– des historischen wohl gemerkt. Erläuterungen zu religiösen Texten sind riskant, da stets das Abdriften in ein Vorgaukeln, man wäre irgendwie „wissend,“ besteht. Oder auch das Schwelgen in missionarischem Eifer.
Selbst eine glückliche Inkarnation ist für die Seele einer Gefangenschaft in einer finsteren Höhle gleich. (Bild: Kô-Sen)
Der „Erläuterer“ muss sich dem Text nähern, als ob er eine Szene auf der anderen Seite einer stark befahrenen Straße beschreiben würde. Konzentriert, doch stets weitgehend distanziert. Das erste Kapitel ist ein Brief aus dem Gefängnis. Weiterlesen »
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Tags: Inkarnation, Inquisition, Leben, Persönlichkeit, Saint Germain, Seele, Sonne, Weisheit