Nov 17 2008

Bodhisattva-Gelübde: Effektive, wenn auch unbequeme, Methode der Umkehr

Abgelegt unter Zeitgeschehen

Das Bodhisattva-Gelübde besteht - vereinfacht ausgedrückt - aus dem Gelöbnis, sich auch dann freiwillig zu inkarnieren, wenn man es eigentlich nicht mehr muss. Und zwar zu dem Zweck, den noch nicht so weit fortgeschrittenen Suchern zur Seite zu stehen. Wobei das WO und WIE getrost dem unfehlbaren Wirken des Karma-Gesetzes überlassen bleiben kann.

Kleines Kesa zum Bodhisattva-Gelübde im Zen-Buddhismus.
Bild: Ko-Sen

Das klingt auf dem ersten Blick abgehoben, abstrakt-mystisch und vor allem vollkommen irreal. Weder ist das Freisein vom Rad der Wiedergeburt in greifbarer Nähe, noch gibt es Grund anzunehmen, man könnte anderen auf ihrem Weg hilfreich sein. Dennoch besitzt das Bodhisattva-Ideal eine sehr reale Wirkung. Vorausgesetzt, man fasst es in seinem esoterischen Sinne auf. Weiterlesen »

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Nov 02 2008

Reinkarnation - nicht nur auf Körper und Seelen von Menschen beschränkt

Abgelegt unter W. Q. Judge, Zeitgeschehen

Reinkarnation als Naturgesetz wird – wenn überhaupt – oft lediglich auf den Menschen bezogen. Doch wenn das Gesetz universell ist, muss es weiter greifen, als „nur“ auf den menschlichen Körper, die Lebensumstände oder die Seele.

Reinkarnation gilt nicht nur im Menschenreich. Auch in anderen Naturreichen wirkt das Naturgesetz. Hier haben sich Bäume - warum auch immer - schief wachsend inkarniert. Bild: Ko-Sen

Nicht nur Menschen inkarnieren, auch jedes einzelne Atom und Elementarteilchen, aus dem unsere stoffliche Hülle aufgebaut wird. Und noch weiter kann man gehen: Selbst unsere Gedanken haben das Zeug zur Reinkarnation. Emotional und mental aufgeladene Gedankengebilde sind es denn auch, die unser Leben zumeist unbemerkt behindern, in unerwünschte Richtungen treiben und damit unsere ureigene Inkarnation beeinflussen. Weiterlesen »

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Sep 28 2008

Lebenszeit - Probezeit

In der GEHEIMLEHRE ist davon die Rede, dass sich das entwickelnde Ego auf seinem aufsteigenden Pfad durch alle subjektiven Erfahrungen hindurchbeißen muss, um schließlich von der großen Illusion separater Existenz frei zu werden.

Die Illusion des ich bin ichWas ist das wahre ICH? Bild: Ko-Sen

Konkret heißt das: Die subjektiven Erfahrungen auf den einzelnen Wahrnehmungsebenen sind solange zu durchlaufen, bis sich ihre Anziehungskraft erschöpft hat. Erst wenn dem Ego zum Beispiel Sinnengenuss, Besitzgier oder Machstreben nicht mehr „attraktiv“ erscheinen, lösen sich die Bindungen zu ihnen. Doch in einem Alltag, der die volle Kapazität der Sinne in Anspruch nimmt, in dem wir komplett von unseren persönlichen Vorstellungen absorbiert werden und uns tausend Nabelschnüre in lebendige Beziehung zu einer vermeintlich realen Welt bringen, scheint eine Überwindung der Bindungen schier unmöglich. Statt dessen hat es den Eindruck, immer neue Hindernisse und Bindungen würden sich dem Sucher unüberwindlich aufdrängen. Weiterlesen »

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Jun 22 2008

„Immer griffbereit halten:“ Through The Gates of Gold

Leider wird die spirituelle Abhandlung Through The Gates of Gold (*) bislang lediglich als Kommentar einer weiteren und mehr bekannten Schrift, LIGHT ON THE PATH (Licht auf dem Pfad), verstanden.

Copyrights 2008 Ko-SenTore. Was ist dahinter? Bild: Ko-Sen

Das ist bedauerlich, denn das Bändchen ist eine Art Manual für den Übergang von einem rein materiellen Lebensstil hin zu einer mehr spirituellen Lebenshaltung. Vordergründig als Kommentar zu LIGHT ON THE PATH ausgewiesen ist es in Wirklichkeit ein eigenständiges Werk. Weiterlesen »

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Mai 29 2008

Unsterblichkeit - ist da etwas dran?

Abgelegt unter H. P. Blavatsky, Zeitgeschehen

Dass sich ein Körper so wenig „ewig“ benutzen lässt, wie man ein Auto nicht ewig fahren kann, ist allgemein anerkannt. Menschliche Körper und Autos sind früher oder später zerschlissen, selbst bei bester Pflege und bei Einhaltung aller Werkstatttermine.

Copyrights 2008 Ko-SenKetten lassen sich nur mit Mühe ablegen. Bild: Ko-Sen

Geht es hingegen um die Frage des „Fahrzeughalters,“ gehen die Meinungen auseinander… Weiterlesen »

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Mrz 21 2008

W. Q. Judge (1851 - 1896): IN A BORROWED BODY

Abgelegt unter W. Q. Judge, Zeitgeschehen

Copyrights 2008  public domain, color: Ko-SenW. Q. Judge (Foto: Public Domain)

Dass W. Q. Judge (1851 – 1896) ein Mystiker war, den man gut und gerne einen SEHENDEN und WISSENDEN nennen kann, ist kaum bekannt. Ebenso wenig sein Œuvre, das aus einigen wenigen Büchern und einer umfangreichen redaktionellen Tätigkeit als Herausgeber u. a. des Magazins THE PATH besteht. Am 21. März 1896 hat Judge viel zu früh die materielle Ebene verlassen. Seine Texte lesen sich auch heute noch als liebevolle Handreichung des Lehrers für Rat suchende Schüler. Und sie sind unverändert brandaktuell. Die Texte von Judge beschäftigen sich zumeist mit konkreten Aspekten der Transfiguration. Seine Bücher Letters That Have Helped Me links_yellow.gif und The Ocean of Theosophy links_yellow.gif sind esoterische Klassiker. Ersteres – ein Briefwechsel mit Schülern – ist ein Kompendium zum Umgang mit Fallstricken auf dem Pfad. Letzteres ist eine gut leserliche Zusammenfassung der oft und gern verdrehten Lehren von H. P. Blavatsky und der sie inspirierenden Mahatmas. Weiterlesen »

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Mrz 15 2008

Thema verfehlt: Zeitung verwechselt After-Esoterik mit Esoterik

teaser_rafael.jpgEsoterik pur: Detail mit Pythagoras
der SCHULE DER ATHENER
von Raffaello Sanzio, 1509.

Image: Public domain

Die Süddeutsche Zeitung hat am Wochenende auf der ansonsten für guten Journalismus berühmten SEITE DREI einen besonderen Klischee- Eintopf angerührt und aufgekocht. Der Journalist Birk Meinhardt besuchte dazu nach eigenen Angaben eine Esoterik- messe, bewegte viele Mails und hat in mindestens zwei Gasthöfen Stammtisch- Ergüsse mitgeschrieben. Das reichte ihm, um sich selbst zu bestätigen, was er offenbar schon erwartet hatte: Esoterik ist dubios und neigt zu rechtsradikalem Gedankengut. Vielleicht sollte Meinhardt (noch) einmal das gerade erschienene Buch über die Erfolgsgeschichte der SEITE DREI lesen. Dann hätte er vielleicht dem erhabenen Format und dem Leser seinen unsachlichen und lausig recherchierten Schreibversuch erspart. Dennoch reflektiert der Bericht Phänomene, die für den Sucher beachtenswert sind. Weiterlesen »

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