Trinosophie-Blog Rotating Header Image

Schiller – Körner – Graf Saint Germain?

Pentagramm Juli/August 2006PENTAGRAMM
Ausgabe Juli/August 2006
(in mehreren Sprachen verfügbar)

Der esoterische Mainstream ist heutzutage vor allem mit astralen Phänomenen beschäftigt. Fachkundig werden Strahlen-Chefs gehandelt oder die neuesten News von den Plejaden. Zwischendurch kommt mal Laotse vorbei. Nicht auf einen Kaffe, dafür durch den Mund eines willenlosen Mediums mit schaurig schönen Tipps für den Alltag.

Angenehm davon losgelöst ist die Zeitschrift PENTAGRAMM des Lectorium Rosicrucianum. Mit Sachverstand werden spirituelle, kulturelle und auch Phänomene des Zeitgeschehens aus Sicht der alten Weisheitslehren beleuchtet. In dem künstlerisch und redaktionell hochwertig gestalteten Magazin gibt es keine Autoren. Die Tradition der UNPERSÖNLICHEN Vermittlung wird hochgehalten.

Themen der neuesten Ausgabe:

schiller.jpgFriedrich Schiller

• Der Weg der Druiden
• Die Weisheitsschule von Pythagoras
• Eine neue Auffassung von Judas?
• Die Suche der Philosophen
• Friedrich Schiller

Der Beitrag über Friedrich Schiller verdient besondere Nennung. Bekannt ist, dass Schiller ein SUCHER war, nach hehren Idealen und Vollkommenheit strebte. Immer wieder hat er über das bange Rätsel des Todes nachgesonnen und kam zu dem Schluss, dass es mit dem Tod der Persönlichkeit nicht zu einem ewigen Schlaf der Seele kommen kann.

koerner.jpgChristian Gottfried Körner

Schiller war dem Okkulten gegenüber aufgeschlossen, war aber zugleich ein skeptischer und aufgeklärter Geist. Als junger Mann lebte der Dichter in Leipzig und Dresden einige Zeit bei Christian Gottfried Körner. Körner war den Geheimwissenschaften zugetan und hatte möglicherweise eine Begegnung mit dem Grafen von Saint Germain. Hier lernte Schiller auch die THEOSOPHIE kennen. Der Begriff stand seit Jakob Böhme bei den christlichen Mystikern für das Streben nach „göttlicher Weisheit“ (theos=Gott; sophia=Weisheit).

Die Literaturwissenschaft sieht in Schillers Der Geisterseher eine Art Abrechnung mit dem Okkulten. Wahrscheinlicher ist, dass er lediglich mit den esoterischen Scharlatanen und Geschäftemachern abrechnete. Angesichts voller Auftragsbücher der Medien, die sich heute Channel nennen, ist der Geisterseher von ungebrochener Aktualität.

In der aktuellen Ausgabe von PENTAGRAMM wird insbesondere der geistige Einfluss des Pietismus auf das Denken Schillers hervorgehoben und offenbart damit eine neue spirituelle Facette im Werk des Künstlers.

PENTAGRAMM erscheint in mehreren Sprachen und ist im Abo zu beziehen. Anfragen nach Einzelheften sind beim Herausgeber möglich. Wichtig: Ein Abo ist auch dann möglich, wenn man NICHT Mitglied des Lectorium Rosicrucianum ist (so wie der Verfasser dieser Zeilen).

Linksunten:

DRP-Rosenkreuz-Verlag

Popularity: 5%

Share and Enjoy:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • email
  • Live
  • RSS
  • Technorati
  • TwitThis

Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken | Zuletzt aktualisiert: 19.03.2009, 23:30 Uhr


Artikel mit ähnlichem Bezug:

>Saint Germain – Objekt der Begierde>>Graf von Saint Germain: Sein oder Schein?>>Von Gott sprechen, ein Widerspruch?>>Zur Erinnerung an Maria Szepes – einer großen Seele>>La Très Sainte Trinosophie – Nachlese>

Leave a Reply