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Ministerpräsident Dieter Althaus und das „sechste Prinzip“

Selbst Parteifreunden von Dieter Althaus, CDU-Ministerpräsident von Thüringen, wird es zunehmend mulmig angesichts der Herzenskälte die der „neue“ Ministerpräsident ausstrahlt. In der Presse wird seine Art und Weise einen überquillenden Terminkalender abzuarbeiten eher als kalter Gewaltritt denn emotionale Glanzleistung beschrieben. Politische Konkurrenten bezeichnen seine öffentlichen Auftritte als „fast unheimlich.“

xl_seeleEine Darstellung des die Seele symbolisierenden Ba-Vogels aus dem Ägyptischen Totenbuch. Foto: gemeinfrei

Vergleicht man Fotos von Althaus aus der Zeit vor seinem Skiunfall und danach, ist eine Änderung im Gesichtsausdruck nicht zu leugnen. Irgendwas scheint anders. Als ob etwas fehlen würde, was zuvor präsent war. Hat es vielleicht mit seinem „sechsten Prinzip“ zu tun?

Der geistige – wirkliche – Mensch

Grundsätzlich gilt der physische Mensch als eine Art Zwitter, der einerseits eine Bewusstseins-Entität darstellt, zugleich aber Teil des Universums der Formen und Erscheinungen ist. Der physische Körper (erstes Prinzip) ist Träger oder „Fahrzeug“ für den geistigen – und wirklichen – Menschen.

Feiner als der derbe Körper ist der astrale Modell-Körper aus quasi elektromagnetischem „Material“ (zweites Prinzip). Der Modell-Körper wird auch als Astralkörper, linga sarira oder ätherisches Doppel bezeichnet. Der Astralkörper ist von subtilerem Wesen und länger lebig als der physische Körper. Hier haben unsere Sinnesorgane ihren wirklichen Sitz. Der Astralkörper ist besonders für Gedanken und Gefühle empfänglich – sowohl seitens des inneren DENKERS, als auch seitens äußerer Eindrücke.

Das illusorische emotionale Selbst

Noch subtiler als die Astralsubstanz sind die Ströme an „Lebensenergie,“ auch als prana oder Qi bezeichnet. Ihre Fokussierung im Menschen entspricht dem dritten Prinzip. Sie versorgt den Körper mit der erforderlichen lebenserhaltenden Energie. Versiegt der Zustrom von Prana beginnt die Auflösung des Körpers, der physische Tod tritt früher oder später ein. Die Lebensströme im Menschen werden besonders bewegt und moduliert durch sein emotionales Wesen, das auf diesem Wege Gesundheit und Wohlbefinden prägt.

Das emotionale Wesen des Menschen erscheint von greifbar REALER Wirkung. Identifiziert sich der INNERE DENKER zu sehr mit diesen Emotionen, bekommt er den Eindruck, diese Emotionen SELBST ZU SEIN, das illusorische emotionale Selbst, die irdische Persönlichkeit mit ihren Vorlieben und Abneigungen, ist geboren. Aber natürlich sind die Emotionen und der DENKER verschieden voneinander. Das emotionale Selbst ist der „Begierden-Menschen.“ Der zugehörige Sanskrit-Begriff ist kama. Kama entspricht dem vierten Prinzip.

Endloser Ozean des UNIVERSAL MIND

Das fünfte Prinzip ist die Reflektion des UNIVERSAL MIND im Menschen. Kraft seines Gehirns kann sich der Mensch als Tropfen im endlosen Ozean des UNIVERSAL MIND SELBST erkennen. Doch solange sein Kama-Prinzip dominiert, sieht er sich nicht als Teil des GANZEN Ozean, sondern als abgetrennte Tropfen-Entität. Die Illusion eines „persönlichen Selbst“ entsteht. Der DENKER kann mit WILLENSKRAFT eingreifen. Ist das persönliche Selbst durch Erfahrungen für den INNEREN RUF empfänglich geworden, wendet sich der Fokus des fünften Prinzips, auch Manas genannt, weg von Kama, dem Reich der Begierden und Erscheinungen, hin zur EINEN Quelle, dem Ozean des UNIVERSAL MIND.

Dienen1

Jetzt wird das sechste Prinzip aktiviert, der WAHRE Mensch, die Seele, auch als Buddhi oder spirituelles SELBST bezeichnet. Das sechste Prinzip ist im modernen Menschen weitgehend einem unbewussten Embryo ähnlich. Aus dieser „Region“ dringen Impulse des Gewissens in unser Dasein. Gefühle selbstloser Liebe, Herzlichkeit, Zuwendung, Mitgefühl, menschliche Wärme werden von hier in unser starres ich-zentriertes Dasein „eingestrahlt.“ In den Weisheitslehren heißt es, dass die Zirbeldrüse, Pineal gland, der Sitz von Buddhi sei und mit ihr durch einen subtilen Faden verbunden ist. Reißt der Faden, etwa aufgrund extremer physischer oder emotionaler Ereignisse, verliert der Mensch sein sechstes Prinzip und damit seine spirituelle Seele2.

Ohne spirituelle Seele perfekt funktionieren3

Ein Mensch ohne spirituelle Seele kann noch jahrelang perfekt funktionieren. Treibende Kraft ist dabei der unbewusste Selbsterhaltunsgtrieb des persönlichen Selbst (Prinzip eins bis vier; unterstützt von fünf). Er passt sich geschickt den Lebensumständen an, ist – wenn es sein muss – hilfsbereit und freundlich. Nie aber ist ein solcher Mensch in der Lage, wirklich herzlich zu sein. Seine Ausstrahlung entbehrt menschlicher Wärme. Eine solche Existenz ist eine Tragödie und nicht frei von Risiken – für den Menschen selbst und die Umwelt.

Dieter Althaus hätte ohne Intensivmedizin den Zusammenprall auf der österreichischen Skipiste vermutlich nicht überlebt. Die Medizin vermag Körper und das persönliche Selbst wiederzubeleben und instand zu setzen – also die Prinzipien eins bis vier und teilweise fünf. Buddhi jedoch, das sechste Prinzip, lässt sich weder wiederbeleben noch instand setzen. Es gehorcht nur dem siebenten Prinzip: Atma, dem universellen EINEN.

Linskunten: Witwer fordert Schuldbekenntnis links_yellow.gif

  1. Wird SELBSTLOSES DIENEN zum unstillbaren Bedürfnis, soll sich der Mensch seinem sechsten Prinzip nähern, heißt es in den Weisheitslehren.
  2. Das sechste Prinzip, losgelöst von seinen materiellen Bindungen, geht seinen karmisch bedingten Weg; in der Regel hin zur nächsten Inkarnation.
  3. In dem okkulten Romanklassiker A STRANGE STORY von Edward Bulwer Lytton wird das fast perfekt angepasste Leben eines Menschen beschrieben, der sein sechstes Prinzip eingebüßt hat. Er ist nett, ja sympathisch; entpuppt sich aber in Grenzsituationen als eben NICHT perfekt, sondern erschreckend egoistisch, kaltblütig und herzlos.

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Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken | Zuletzt aktualisiert: 27.09.2009, 16:57 Uhr


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