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Zen

Zum Fest etwas Barmherzigkeit

Zum Pathos der Weichnachtszeit gehört es, in den Medien über Barmherzigkeit zu sprechen und sich an der Discountkasse gegen­seitig Segen zu wünschen, zumindest wenn man in einer katholischen Gegend lebt. Jetzt ist daher die große Zeit der „Fund-Sammler“. Also der Leute, die davon leben, für alle möglichen wohltätigen Zwecke einen Fund – eine Art Spendentopf – zu eröffnen und zu verwalten.

A 1930s photograph of a desert traveler seeking the assistance of God the Merciful, the Compassionate. Foto: gemeinfrei

Sucher auf dem Pfad die in der Regel hart am eigenen Ego knabbern wissen längst, wie verlogen und eitel das Ego besonders dann ist, wenn es einen auf „barmherzig“ macht. Das gilt natürlich in einer auf Egoismus basierenden Gesellschaft umso mehr. Wer es aushält, muss sich nur eine Weile eine der vielen Benefizveranstaltungen im TV um Weihnachten herum gönnen – falls er dazu nach Bestätigung sucht. Man muss dabei nicht lange suchen um die Leute auszumachen, für die inszenierte Barmherzigkeit eine super Geschäftsidee ist. Dabei sind Barmherzigkeit und Mitgefühl wesentliche Aspekte menschlichen Seins, die uns vom Tier unterscheiden. (weiterlesen …)

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Zyklische Prozesse, Kreisläufe, Spiralbewegungen

Ein Grundgesetz der Natur ist es, dass alles Werden zyklischen Prozessen unterworfen ist. Zyklische Prozesse werden von uns oft als Kreisläufe wahrgenommen. Eine Täuschung. Denn alles Wiederholen verläuft – wenn auch noch so geringfügig – prinzipiell als Spiralbewegung. So mag sich die Erde im Jahreslauf scheinbar immer wieder zum Ausgangspunkt zurück bewegen.

Der Mond – DAS Symbol für zyklische Prozesse im Universum. (*)

Doch da derweil das ganze Sonnensystem selbst einer zyklischen Bewegung unterworfen war, erreicht unser Planet in Wirklichkeit ein für ihn völlig unbekanntes „Neuland“ im Raum. In den Weisheitslehren heißt es, dass das Erkennen der „Zyklizität“ allen Seins dem Sucher manches Leid erspart. Was heißt das nun konkret für den Alltag? (weiterlesen …)

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STERN-Extra zu den Weltreligionen: Dokumentation mit Rechenschwäche

Der STERN galt – neben dem SPIEGEL – lange Zeit als Prototyp für großartigen investigativen Journalismus. Im Zuge der „Boulevardisierung“ der Medien ist viel von dem einstigen Glanz der klassischen Printformate verloren gegangen.

Die Höhe von Turmbauten – religiöses Machtsymbol. (*)

Mit dem Extra DIE SECHS WELTRELIGIONEN versucht der STREN, an die altehrwürdige journalistische Tradition anzuknüpfen. Bis auf eine offensichtliche Rechenschwäche ist die Dokumentation weitgehend geglückt. (weiterlesen …)

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Das virtuelle Zeitalter treibt die Entstofflichung des Menschen voran

Virtuelle Welten, Cloud-Computing, E-Books

Das Internet beschert uns einen multidimensionalen virtuellen Raum, der die Menschen seiner Entstofflichung ein Stück näher bringt. Wo führt das hin? Entweder in eine von pseudointelligenten Robotern dominierte Hölle oder – durch die virtuelle Hintertür – zu mehr Spiritualität.

xl_reisewestenVirtuelle Welten spielten immer schon eine besondere Rolle in den Kulturen. Hier die Protagonisten aus DIE REISE IN DEN WESTEN, eine Art esoterisch-spiritueller Comic aus dem alten China in der Tradition von Taoismus und (Ch’an-)Buddhismus. Abb. gemeinfrei

Sehr wahrscheinlich landet die übergroße Mehrheit in Ersterem. Zu Letzterem finden nur wenige spirituelle Sucher auf dem Pfad. (weiterlesen …)

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