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Unsterblichkeit

Film- und Download-Tipp: Gläubig auf Probe

Sven Kuntze „Auf der Suche nach dem lieben Gott1“

Sehr ernst und immer wieder sehr sentimental geht es zu, wenn Vertreter dieser oder jener Religion versuchen mit ihrem jeweiligen Kult dem Journalisten Sven Kuntze ihre spirituelle Praxis zu erklären und womöglich zu vermitteln. Dennoch – seine teilweise fast respektlos anmutende Heiterkeit lässt sich Kuntze zu keinem Zeitpunkt nehmen. Und – und das ist das Herausragende des Films – auch nicht das Immer-Weiter-Fragen.

Spirituelle Suche – Anklopfen an Türen. (*)

Eine Übersicht in Deutschland gelebter Religionen und Kulte will und kann eine 90-Minuten-Doku nicht geben. Man muss sich auf den suchen­den Ruheständler Sven Kuntze (69) einlassen, der seinen kindlichen Glauben an Gott einst hatte stehen lassen – „wie einen alten Regen­schirm im Zug“ und seiner individuellen Suche folgen, „jetzt wo es im Alter regnerisch wird und man den Schirm gern wieder hätte.“ (weiterlesen …)

  1. Freier Download für einen begrenzten Zeitraum möglich, s. LINKSUNTEN

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„Unsterblichkeit“ des Mörders – Vegetieren im astralen Sumpf

In den Medien werden jetzt immer wieder Webseiten zitiert, auf denen sich der durchschnittlich sozialisierte Mitteleuropäer kaum verirren würde. Ganz unerwartet finden sich dort Formulierungen, die man sonst nur aus esoterischen Zirkeln gewohnt ist. Die Rede ist von rechtsradikalen Internetauftritten in denen Gefolgsleute etwa aufgefordert werden, „werde unsterblich“.

Michelangelo: Die Verdammten werden in die Hölle gestürzt (Ausschnitt: „Das Jüngste Gericht“), 1536-41. Abb. Hans Bug

Gemeint ist damit sich Kamikaze-Aktionen hinzugeben, in denen Migran­ten, Demokraten und andere „Volksfeinde“ zu Schaden kommen können und im Zweifel auch die Verführten selbst. Die ohne jede Evidenz in Aus­sicht gestellte Unsterblichkeit ähnelt der Rekrutierungspraxis islamistisch motivierter Rädelsführer. Doch sowohl dort als auch hier ist diese Art „Unsterblichkeit“ eines potentiellen Mörders in Wirklichkeit ein gezwungenermaßen Vegetieren im astralen Sumpf. Es ist die Verdammnis, das Ende, kurz die wahre Hölle. (weiterlesen …)

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Was macht uns wirklich glücklich? Was ist Glück?

Krishna, Buddha, Jesus, Allah1 – alle großen spirituellen Impuls­geber warnten davor, das Glück an materiellen, äußerlichen, also vergänglichen Dingen oder Verhältnissen festzumachen. Denn – alles derart begründete Glücksgefühl führt direkt ins Leiden, etwa wegen des unvermeidlichen Verlustes des einmal Gewonnen. Aber auch Überdruss kann Folge sein, wie man an der hohen Scheidungsrate im westlichen Kulturkreis sehen kann. Gibt es demnach keine andere Form des Glücks, außer dem kurzen Rausch am Vergänglichen?

Was macht uns glücklich? GANZ im Hier und Jetzt SEIN.
Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Wenn doch: was macht uns wirklich glücklich? Gerade wer sich auf dem PFAD wähnt, die Dinge folglich gelegentlich OHNE Schleier wahrnimmt, ist negativen Gefühlen, wie Enttäuschung, Verbitterung, Zynismus – bis hin zur Depression – leicht ausgesetzt. Dabei ist es ganz einfach, wirklich glücklich zu sein: GANZ im Hier und Jetzt SEIN. Es gibt zwei Arten von Glück. Einmal das orgastische Aufflammen von Glücksgefühlen im persönlichen Ego. Dann das Strahlen selbstvergessenen Einsseins – nicht im, sondern durch das persönliche Ego. (weiterlesen …)

  1. Nennung in chronologischer Reihenfolge ihres Erscheinens.

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EHEC: Im Auftrag der Schöpfung

EHEC breitet sich nun weltweit aus. Und die Wissenschaft ist noch ratlos. Der Gesellschaft geht es ein wenig wie Luther mit seiner legendären Fliege. Die enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC), also pathogene (krankheitsauslösende) Stämme des Darmbakteriums Escherichia coli, nerven. Sie stören unser mutmaßlich wichtiges alltägliches Tun. EHEC verbreitet außerdem noch Angst. Ausgerechnet gesundmachendes Gemüse könnte die Wohnstatt für Tod und Verderben sein.

Fantasie der Unsterblichkeit. Bild: © TrinosophieBlog

EHEC-Keime sind Lebewesen. In einem abstrakten Sinne, Lebewesen wie du und ich. In den Weisheitslehren werden Bakterien als „Gestalter“ der materiellen Welt ausgewiesen. Sie bauen zielgerichtet auf, was der Geist zur Manifestation braucht. Sie bauen ab, was dafür überflüssig ist oder den Geist gar an seiner Entfaltung hindert. Mit anderen Worten: Die EHEC-Wesen erfüllen ihre Pflicht. Oder mit Pathos: Sie handeln im Auftrag der Schöpfung. Wir Menschen erhalten eine karmische Lektion. (weiterlesen …)

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