Jan 17 2010

Telepathie und Gedankenübertragung – der siebte Sinn des Menschen

Abgelegt unter Lesezeichen, Zeitgeschehen

Wozu braucht eine Autotür noch ein Schloss? Ein lässiger Druck mit dem Daumen auf den Offen-Button des Zündschlüssels und die Tür wird entriegelt und öffnet sich einen Spalt breit. Auf Knopfdruck wird auch alles wieder verschlossen. Ausgefeilte Technik macht unseren Alltag mehr und mehr komfortabel.

Zenerkarten – mit ihrer Hilfe wird versucht, das Phänomen Telepathie wissenschaftlich zu ergründen. Grafik: gemeinfrei

In der Summe aller Techniken entsteht jedoch eine Abhängigkeit von funktionierender Technik. Ist etwa die Batteriezelle des Zündschlüssels am Ende, bleibt das Auto verschlossen. Mit den subtilen Sinnen des Menschen ist es ähnlich. So faszinierend die Vorstellung auch sei, mit einem Kommunikationspartner per Telepathie Gedanken zu übertragen, eine SMS oder E-Mail macht es auch – auf Knopfruck. Der moderne Mensch opfert seinen siebten Sinn dem Handynetzbetreiber und Internetprovider seiner Wahl – gegen Entgelt. Weiterlesen »

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Okt 06 2009

Rechte Achtsamkeit – das Wissen aus dem eigenen Mind selbst ausgraben

Wie ist aus theosophischer Sicht das buddhistische Konzept der „rechten Achtsamkeit“ zu verstehen1?

Grundsätzlich bedeutet „rechte Achtsamkeit“ oder „rechtes Gewahrsein,“ dass man sich seines Umfelds, der eigenen Handlungen und Gedanken sowie seines mentalen Zustandes jederzeit bewusst ist. Auf einer tieferen Ebene steht das Konzept für die Bewusstmachung des eigenen mentalen Prozesses. Für spirituelles Streben reicht Gutherzigkeit allein nicht aus. Der Aspirant muss vor allem seinen mentalen Prozess wachsam im Auge behalten, wenn er nicht eines Tages feststellen will, dass sein Mind in Spurrinnen geraten ist.

Drum © Kô-Sen 2009Rechte Achtsamkeit – unter anderem Voraussetzung dafür, dass sich der GENIUS offenbaren und entfalten kann. Bild: Kô-sen

Dann mag er etwa entdecken, in bestimmten Situationen schablonenhaft immer gleich zu reagieren oder bei speziellen Fragen reflexartig auf stereotype Antworten fixiert zu sein. Auf diese Weise schafft er sich mentale Spurrinnen. Der meditierende Mensch ist hingegen stets bemüht Neuland zu betreten. Er ist bereit, die Dinge immer wieder mit anderen Augen oder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Mentale Tiefe lässt sich nur dadurch erlangen, dass wir uns nicht mit der erst besten Antwort zufrieden geben, die uns in den Sinn kommt. Dazu gehört, immer wieder zu prüfen, ob die angenommenen Voraussetzungen nicht in die falsche Richtung führen. Weiterlesen »

  1. THE THEOSOPHICAL MOVEMENT, JUNE 2009, Questions & Answers

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Sep 20 2009

THE THEOSOPHICAL MOVEMENT: Neuer Zyklus nach 79 Jahren

Nach 79 Jahren ununterbrochen unsektiererischer Reflexion theosophischer Weisheitslehren muss das kleine in Mumbai herausgegebene monatliche Magazin, THE THEOSOPHICAL MOVEMENT, aus presserechtlichen Gründen wieder bei EINS anfangen, zumindest was die Zählung der Jahre angeht.

Nofretete 2009 © Kô-SenNofretete – magnetisch anziehende Schönheit. Was MAGNETISMUS aus spiritueller Sicht ist und wie er wirkt, wird in einer aktuellen Serie von THE THEOSOPHICAL MOVEMENT reflektiert. (*)

Das Jahresabonnement kostet 13 Dollar. In Europa landen die Ausgaben zwei bis drei Monate verzögert mit der klassischen Seefracht. In jeder Ausgabe werden aktuelle Themen aus theosophischer Sicht beleuchtet. Hinzu kommen thematisch spezialisierte Artikelserien, etwa in der „aktuellen“ Ausgabe (Juni 2009, angekommen Mitte September) über Magnetismus. Abgerundet wird das Angebot durch einen Pressespiegel (IN THE LIGHT OF THEOSOPHY) und eine Frage-Ecke (QUESTIONS AND ANSWERS). Weiterlesen »

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Mrz 28 2009

W. Q. Judge zum Gedenken: Stiller Vermittler der Weisheitslehren

Anlässlich des 113. Todestages am 21. März

Der irisch-amerikanische Mystiker und Theosoph, William Quan Judge (1851-1896) war einer der großen Vermittler der Weisheits-
lehren. Zusammen mit H. P. Blavatsky (1831-1891) und Henry Steel Olcott (1832-1907) gehört er zu den Initiatoren der Theosophischen Bewegung des ausgehenden 19. Jahrhunderts und war Mitbegründer der Theosophischen Gesellschaft (TG) im Jahre 1875.

The Ocean of Thesophy, THE THEOSOPHY COMPANY, Los Angeles, 1915Frontispiz THE OCEAN OF THEOSOPHY, Ausgabe 1915. Privatbesitz

Vor allem in Indien, Europa und den USA hatte die TG bis zu ihrer Zersplitterung nach dem Tode von Blavatsky, Anfang der 1890er Jahre, einen inspirierenden Einfluss auf Kultur, Religion und Naturwissenschaften. In dieser Zeit entstanden zeitlose Werke, wie ISIS UNVEILED (Isis entschleiert) und THE SECRET DOCTRINE (Die Geheimlehre). Eine Ausgabe letzterer soll sich angeblich stets auf dem Schreibtisch von Albert Einstein befunden haben. Während Blavatsky versuchte, mit ihrem nicht unumstrittenen Wesen, „DIE SACHE“ (The CAUSE), öffentlichkeitswirksam zu promulgieren, war Judge eher im Hintergrund aktiv. Seine Werke sind daher heute fast unbekannt. Dabei ist etwa sein THE OCEAN OF THEOSOPHY ein Juwel der Weisheitsliteratur. Weiterlesen »

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Mai 17 2008

Mythos Tibet: Alles rassistisch oder was!

Nun schon zum zweiten Mal links_yellow.gif binnen weniger Wochen hat sich eine eigentlich für guten Journalismus, gründliche Recherchen und liberale Geisteshaltung renommierte Tageszeitung in Sachen Esoterik einer Rassismus-Phobie hingegeben.

xl_ruf_des_meisters.jpgNicholas Roerich: Command of the Master. 1947, Tempera on canvas,
84 x 153 cm, State Museum of Oriental Art, Moscow

Platter kann man sich dem Mythos Tibet kaum nähern, wie es sich Andrian Kreye, Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung, letzten Freitag geleistet hat. In Anlehnung an die bekannte deftige Milchwerbung mutet sein langer Beitrag, DIE EWIGE SUCHE NACH SHANGRI-LA, an wie, „Alles rassistisch, oder was.“ Weiterlesen »

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Mrz 15 2008

Thema verfehlt: Zeitung verwechselt After-Esoterik mit Esoterik

teaser_rafael.jpgEsoterik pur: Detail mit Pythagoras
der SCHULE DER ATHENER
von Raffaello Sanzio, 1509.

Image: Public domain

Die Süddeutsche Zeitung hat am Wochenende auf der ansonsten für guten Journalismus berühmten SEITE DREI einen besonderen Klischee- Eintopf angerührt und aufgekocht. Der Journalist Birk Meinhardt besuchte dazu nach eigenen Angaben eine Esoterik- messe, bewegte viele Mails und hat in mindestens zwei Gasthöfen Stammtisch- Ergüsse mitgeschrieben. Das reichte ihm, um sich selbst zu bestätigen, was er offenbar schon erwartet hatte: Esoterik ist dubios und neigt zu rechtsradikalem Gedankengut. Vielleicht sollte Meinhardt (noch) einmal das gerade erschienene Buch über die Erfolgsgeschichte der SEITE DREI lesen. Dann hätte er vielleicht dem erhabenen Format und dem Leser seinen unsachlichen und lausig recherchierten Schreibversuch erspart. Dennoch reflektiert der Bericht Phänomene, die für den Sucher beachtenswert sind. Weiterlesen »

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Mrz 08 2008

Der vollkommene Weg zu Christus (The Perfect Way – Or The Finding of Christ)

teaser_kingsford.jpgAnna B. Kingsford (1846 – 1888)
Foto: Public Domain

Der Sinn des Lebens ist es, zu Christus zu gelangen. Das ist zumindest allgemein formuliert der wesentliche Glaubensinhalt des Christentums. Zu Christus gelangen zu müssen bedeutet aber auch, dass man gerade nicht dort, als von IHM getrennt, ist. Wie aber zu IHM kommen? Die Seherin und Mystikerin, Anna Bonus Kingsford (1846 – 1888) gibt in ihrem Lebenswerk, THE PERFECT WAY, OR THE FINDING OF CHRIST, eine verblüffend überzeugende Antwort: NIEMAND ist von Christus getrennt. Alles IST GÖTTLICHE SUBSTANZ. Nichts existiert außerhalb davon. Wer etwas anderes sagt, der lügt! Wenn dem so ist, ist das Werk hoch aktuell. Weiterlesen »

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