Jan 01 2009

2009 - Wofür das Ganze?

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Lange Zeit schien der Sinn des täglichen Treibens darin zu liegen, sich ein gewisses Maß Lebensqualität und Wohlstand leisten zu können. Wer zum Beispiel zu Siemens in München-Neuperlach auf die Arbeit fuhr, galt als jemand, der es beamtengleich geschafft hat. Man müsse schon goldene Löffel klauen, um dort gekündigt zu werden – so der Volksmund bis noch vor kurzem.

xl_schuleSind wir nur zum Lernen hier? Bild: Ko-Sen

Doch seit 2008 ist das anders geworden. Angestellte und mittlere Manager wurden gekündigt oder ihnen droht die Kündigung, obwohl sie KEINE goldenen Löffel geklaut haben. Lebensqualität, Wohlstand und Ansehen sind plötzlich bedroht. Wer dabei die Vierzig überschritten hat, dem bleibt wenig Hoffnung auf Besserung der Lage. Da mag sich angesichts des Jahreswechsels manch Betroffener resigniert fragen: Wofür das Ganze? Weiterlesen »

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Nov 17 2008

Bodhisattva-Gelübde: Effektive, wenn auch unbequeme, Methode der Umkehr

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Das Bodhisattva-Gelübde besteht - vereinfacht ausgedrückt - aus dem Gelöbnis, sich auch dann freiwillig zu inkarnieren, wenn man es eigentlich nicht mehr muss. Und zwar zu dem Zweck, den noch nicht so weit fortgeschrittenen Suchern zur Seite zu stehen. Wobei das WO und WIE getrost dem unfehlbaren Wirken des Karma-Gesetzes überlassen bleiben kann.

Kleines Kesa zum Bodhisattva-Gelübde im Zen-Buddhismus.
Bild: Ko-Sen

Das klingt auf dem ersten Blick abgehoben, abstrakt-mystisch und vor allem vollkommen irreal. Weder ist das Freisein vom Rad der Wiedergeburt in greifbarer Nähe, noch gibt es Grund anzunehmen, man könnte anderen auf ihrem Weg hilfreich sein. Dennoch besitzt das Bodhisattva-Ideal eine sehr reale Wirkung. Vorausgesetzt, man fasst es in seinem esoterischen Sinne auf. Weiterlesen »

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Nov 09 2008

Erbgut-Analyse: Blick ins SELBST?

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Nur noch wenige Jahre, dann wird es möglich sein, sich in eine Art Passfoto-Automaten zu setzen, um auf die Schnelle sein Genom entziffern zu lassen. Es wird nur etwas teurer als beim Passfoto, um die 1.000 Dollar, und wird etwa einen Arbeitstag in Anspruch nehmen.

Beispiel für Spektralkaryotypie, einem Verfahren zur Visualisierung von Chromosomen.

Das Gerät heißt auch anders: Sequenzierautomat. Eine große deutsche Tageszeitung frohlockt angesichts dessen mit der Headline: Blick ins Selbst – neue Techniken offenbaren das Erbgut. Das immaterielle Selbst als Aspekt eines materiellen Phänomens zu betrachten offenbart eine Weltsicht, wie sie am Vorabend des Industriezeitalters - dem ausgehenden 19. Jahrhundert - aufkam. Trotz wissenschaftlichen und technischen Fortschritts treten wir spirituell auf der Stelle. Weiterlesen »

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Nov 02 2008

Reinkarnation - nicht nur auf Körper und Seelen von Menschen beschränkt

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Reinkarnation als Naturgesetz wird – wenn überhaupt – oft lediglich auf den Menschen bezogen. Doch wenn das Gesetz universell ist, muss es weiter greifen, als „nur“ auf den menschlichen Körper, die Lebensumstände oder die Seele.

Reinkarnation gilt nicht nur im Menschenreich. Auch in anderen Naturreichen wirkt das Naturgesetz. Hier haben sich Bäume - warum auch immer - schief wachsend inkarniert. Bild: Ko-Sen

Nicht nur Menschen inkarnieren, auch jedes einzelne Atom und Elementarteilchen, aus dem unsere stoffliche Hülle aufgebaut wird. Und noch weiter kann man gehen: Selbst unsere Gedanken haben das Zeug zur Reinkarnation. Emotional und mental aufgeladene Gedankengebilde sind es denn auch, die unser Leben zumeist unbemerkt behindern, in unerwünschte Richtungen treiben und damit unsere ureigene Inkarnation beeinflussen. Weiterlesen »

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Okt 19 2008

Der Tod - ein Paradoxon, wie das Ende von Jörg Haider zeigt

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Gott ShivaGott Shiva, der Zerstörer.
Bild: Ko-Sen

Der Unfalltod des österreich- ischen Politikers Jörg Haider macht betroffen, ähnlich wie der zehn Jahre zurück liegende tödliche Unfall des österreichischen Popstars FALCO. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Haider als Politiker befürwortet oder abgelehnt oder seinerzeit Falcos Musik gemocht hat oder nicht.

Beide Männer waren höchst lebendig, aktiv, schnell, öffentlich präsent. Während bei Falco eine Schaffens- krise schwelte, die man als zum Unfall führend deuten kann, war Haider gerade am Vorabend eines erneuten politischen Aufstiegs auf Bundesebene. Die de facto Selbst- auslöschung passt da überhaupt nicht hin, wirkt absurd und unlogisch. Und doch MUSS es subtile Ursachen geben. Welche karmischen Kräfte könnten dahinter stehen? Weiterlesen »

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Okt 16 2008

Tägliche Pflichten - lästiges Übel oder nützliche Übung?

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Tägliche Pflichten in Beruf und Familie werden oft als lästige Schufterei empfunden. Der Sucher auf dem Pfad kann dabei zusätzlich auf die Idee kommen, häusliche Pflichten oder berufliche Anforderungen als „schlechtes Karma“ aufzufassen, das man notgedrungen und mit knirschenden Zähnen über sich ergehen lassen muss. Doch wer so denkt, ist kein Sucher mehr und hat dem PFAD zum Göttlichen verlassen.

PflichtenTägliche Pflichten erscheinen oft als banal und lästig. Foto: privat

In der zunehmend überalterten Gesellschaft wird es zum Beispiel immer mehr zum „Problem,“ betagte kranke Eltern oder Großeltern versorgen zu müssen. Doch wie wollen Sucher sich dem Dienst an der Menschheit verschreiben, Inkarnation für Inkarnation, wenn sie jammern und klagen, weil die Mutter oder der Großvater zum Pflegefall geworden ist, also ab sofort auf unabsehbare Zeit zehrende Pflichten bei der Betreuung des Familienangehörigen auf sie zukommen? Weiterlesen »

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Sep 03 2008

Zur Erinnerung an Maria Szepes - einer großen Seele

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Kapitel 12 TrinosophieErlöste Seele wird empfangen.
Grafik TRINOSOPHIE

Schon ist ein Jahr vergangen, seit Maria Szepes die materielle Ebene verlassen hat. Am 3. September 2007 ist sie gestorben – so die materiellen Fakten. Wo ist sie seitdem? Hat sie ihr Meister, Graf Saint Germain, an diesem Tag abgeholt. Oder hat er sie empfangen, so wie es im Kapitel OPUS MAGNUM ihres Romans Der Rote Löwe beschrieben wird?

Maria musste nicht einen gewaltsamen Tod ANNEHMEN, wie es noch der Protagonist der Geschichte im ROTEN LÖWEN musste. Im spirituellen Sinne war sie ein weit entwickeltes Wesen. Kein Zweifel – sie war eine GROSSE SEELE (Maha-atma, Sanskr.), kurz ein Mahatma im weiblichen irdischen Gewand. Weiterlesen »

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