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Reinkarnation

Bodhisattvas in der Geschichte: JACOB BOEHME AND THE SECRET DOCTRINE (Jakob Böhme und die Geheimlehre)

Mit einem Essay von William Q. Judge

teaser_boehme.jpgJakob Böhme (1575-1624)
Abbildung: Public domain

Ein Bodhisattva ist jemand, der soweit zum SELBST erwacht ist, dass er nicht den Zwängen zur Reinkarnation folgen muss. Aber dennoch inkarniert, um den fühlenden Wesen zu helfen. HELFEN versteht sich dabei nicht unbedingt im öffentlichen Wirken. Allein die Präsenz eines „Undercover-Bodhisattvas“ hat heilsam harmonisierende Auswirkungen, wo immer er sich aufhält. Problematisch ist dabei, dass der Bodhisattva, um seinen Dienst ertragen zu können, aus dem Kelch von Lethe trinken muss. Er MUSS seine Herkunft vergessen, um sich ganz dem altruistischen Werk widmen zu können. Bodhisattva ist dabei nicht gleich Bodhisattva. Es gibt Abstufungen und Grade des BEWUSSTEN SEINS, wie etwa im legendären AVATAMSAKA-SUTRA beschrieben wird. Im westlichen Kulturkreis wurde das Bodhisattva-Konzept erstmalig von den Theosophen um H. P. Blavatsky bekannt gemacht. Als ein Bodhisattva mittlerer Gradierung gilt JAKOB BÖHME. Die mystischen Schriften des Schuhmachers aus Görlitz weisen zahllose Affinitäten zur Bhagavad Gita und Geheimlehre auf. Wenn auch im engen Gewand einer theistischen Weltsicht. Was aber zu seiner Zeit gar nicht anders möglich gewesen wäre, wenn er nicht vorzeitig auf dem Scheiterhaufen enden wollte. (Redaktion) (weiterlesen …)

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Auf den Spuren des ROTEN LÖWEN – Kosmische Impfung in Marburg

Die nur zehnjährige Inkarnation des Hans Burgner in Marburg (geb. 2. Dezember 1560) als Heinz Knotek bildet im Einweihungsroman DER ROTE LÖWE von Maria Szepes einen ersten Wendepunkt. Im Kapitel DIE KOSMISCHE IMPFUNG erhält der im Fieberwahn gefangene Seelenfunken des kleinen und ewig kränkelnden Heinz eine neue Richtung und einen neuen Spin.

Kosmische Impfung in MarburgIn den Lahnauen auf der linken Flussseite beginnt das kurze Drama des Heinz Knotek, das mit der KOSMISCHEN Impfung seinen Höhepunkt und Abschluss findet. Bild: Ko-Sen

Hatte er noch im zurück liegenden Leben als HANS gemordet, um an das begehrte Unsterblichkeitsmittel heranzukommen, erfährt er jetzt, dass Erlösung vom Sklavendasein ewigen Bewusstseins in der Todesnatur und Wiedergutmachung des Mordes am Meister nur möglich sind, wenn er nach dem SINN sucht und die Transmutation des eigenen Wesens auf allen drei Daseinsebenen GLEICHZEITIG durchführt. Pikanterweise ist Hans’ Impulsgeber der Freund des einst Ermordeten, der mit neuer Identität vor der Inquisition nach Marburg geflüchtet war. (weiterlesen …)

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Buddhismus – Gebet ist Danksagung und Verehrung

teaser_beten.jpgMichael Maier, aus „Symbola
aureae mensae“, 1617

(Reprint, privat)

In Berichten über den Buddhismus oder Taoismus Asiens ist regelmäßig von „betenden Mönchen“ die Rede. Stillschweigend wird damit suggeriert, dass im Buddhismus und Taoismus ein Ritual praktiziert wird, das dem im Christentum üblichen BETEN entspricht. Doch das ist schlicht irreführend und FALSCH.

Zunächst ist zu klären: Was ist ein Gebet? Üblicherweise eine Art BITTEN oder gar FLEHEN. Adressat ist meistens der anthropomorphe Gott. Gegenstand ist in der Regel ein Wunsch um eine Vergünstigung der betenden Persönlichkeit. Der Wunsch bezieht sich einmal auf das eigene Wohlergehen oder das einer Gruppe, der der Betende angehört oder die aus irgendeinem Grund dessen PERSÖNLICHES Wohlwollen besitzt. Wenn der Betende Wirkungen seines Betens zu erkennen meint, wähnt er sich von GOTT erhört. (weiterlesen …)

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Auf den Spuren von Bodhisattvas: Meister Eckehart

Predigerkirche ErfurtTor zur Predigerkirche
(Bild: Trinosophie-Blog)

Im Vorwort des Bildbandes „Meister Eckhart und sein Kloster“ über die Predigerkirche in Erfurt heißt es:

Auch im fernen Osten entdeckt man „Seelenverwandtschaft,“ obwohl Eckhart kaum mit buddhistischen Gedanken in Berührung gekommen sein kann… (*).

Der Verfasser, ein evangelischer Pfarrer, darf sich hier von Amts wegen bestenfalls wundern. Lässt man hingegen die These gelten, dass es hoch entwickelte Seelen gibt, die Unsterblichkeit erlangt haben, sich also über den Zwang zur Inkarnation erhoben haben. Und dass es aus dieser „Gruppe“ welche gibt, die freiwillig zu denen zurückkehren, die noch ans Rad gefesselt sind. Um durch ihre Präsenz direkt oder indirekt den „Gefesselten“ bei ihrer Erlösung vom Zwang der Wiedergeburt beizustehen, dann war Meister Eckhart nicht nur in Kontakt mit buddhistischen Gedanken. Er war ein Gesandter Buddhas. Ein Bodhisattva. (weiterlesen …)

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