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Reform

Endlich ist unser Geld ganz sicher – weg! Oder: Euro-Rettungspaket ein Homunkulus?

Was tun im Prozess des gesellschaftlichen Nigredo?

Europa jubelt“, behaupteten noch vor wenigen Tagen die Medien nach dem Schuldenschnitt für Griechenland. Dabei war weit und breit keinem Menschen zum Jubeln zumute. Die einzigen die jubelten und zwar über ihren genialen Geniestreich, das Verzocken nationaler Volkswirtschaften, waren die Merkel-Administration und Euro-Pyromanen, wie Jean-Claude Juncker und Jean-Claude Trichet.

Wüsste man nicht genau, dass hier auf einem Kupferstich aus dem 19. Jahrhundert Fausts Wagner den Homunkulus erschafft, man könnte meinen, autistoide Euro-Pyromanen basteln an IHREM Homunkulus1, dem Euro-Rettungspaket. Abb. gemeinfrei

Fachleute blieben skeptisch, nannten den „Hebel“ wenig überzeugende „Finanz-Alchemie“ und machten Zweifel geltend, ob sich überhaupt jemand im großen Stil mit den per Hebel herbei gezauberten Anleihen einlassen wird. Alles heiße Luft, wie sich schon Stunden später zeigt. Erst ein Volksentscheid im aufgewühlten Griechenland soll nun plötzlich das Rettungspaket bindend machen oder eben auch nicht. Mal wieder grundlos über sich selbt gejubelt… Wenigstens ist jetzt mehr und mehr gewiss, dass endlich unser Geld ganz sicher – weg ist! (weiterlesen …)

  1. Homunkulus: u. a. Bezeichnng für eine durch magische Tricks erschaffene künstlich astrale Wesenheit; auch für ein beliebiges unbelebtes Objekt, das lebendig (aktiv) werden soll, um seinem Schöpfer zu Diensten zu sein; Homunkuli gelten der Legende nach meist als dämonische Entitäten, die ihren Schöpfer peinigen und bis in den Tod vampirisieren. Wer einen Homunkulus erschafft muss ihn auch auch wieder zerstören – in der spirituellen Alchemie wird beides symbolisch auf die Persönlichkeit bezogen.

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With “guru-banking” to success

Anshu Jain, the designated head of Deutsche Bank, is a Jnani

London / Frankfurt – To find the compressed explanation of a path of Yoga in the first paragraph of the lead article of the business part of a national daily newspaper1 is quite extraordinary. But after this there will probably be reports on Jnana-Yoga more frequently, because on July 27th 2011 Anshuman (“Anshu”) Jain has been elected to one of the two heads of Deutsche Bank. Jain is an avowed Jnani, an aspirant for wisdom. The way of Jnani is the way of complete self-sur­ren­der and has only one goal – unity with the ONE, with the “ONE” is not meant an anthropomorphic God, but an all-pervading divine principle.

Jainism and guru banking in a small Hessian town affiliate? (*)

The mindset of a Jnani is very similar to that of the Buddhists. No wonder, with his reformation doctrine of the Four Noble Truths, Buddha Shakyamuni encounters about 600 BCE in India a multi-religious civilization. Even then, Jainism was seen as a kind of ascetic “elite religion”. Is the new motto of Deutsche Bank now: With ‘Guru-banking “, despite the financial crisis to success? (weiterlesen …)

  1. “Der Guru mit dem Rucksack”, Süddeutsche Zeitung, July 26th 2011

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Mit „Guru-Banking“ zum Erfolg

Anshu Jain, designierter Chef der Deutschen Bank, ist ein jñânî

London/Frankfurt – Im ersten Absatz des Leitartikels im Wirt­schaftsteil einer überregionalen Tageszeitung1 die komprimierte Erklärung eines Yoga-Weges zu finden ist außergewöhnlich. Doch vermutlich wird es jetzt öfters Berichte über jñâna-Yoga geben. Denn am 27. Juli 2011 wurde Anshuman („Anshu“) Jain zu einem der beiden Chefs der Deutschen Bank gewählt2. Jain ist bekennender jñânî, ein nach Weisheit Strebender. Der Weg des jñânî ist der Weg vollkommener Selbstübergabe und kennt nur ein Ziel – Einswerden mit dem EINEN, wobei unter „Einem“ nicht etwa ein anthropomorpher Gott, sondern ein alles durchdringendes göttliches Prinzip verstanden wird.

Filiale der Deutschen Bank (*)

Die Geisteshaltung eines jñânî ähnelt damit sehr der von Buddhisten. Kein Wunder, mit seiner reformatorischen Lehre von den Vier Edlen Wahrheiten traf Buddha Shakyamuni um 600 v. u. Z. in Indien auf eine multireligiöse Hochkultur. Schon damals galt der Jainismus als eine Art asketische „Elite-Religion“. Lautet also das neue Motto der Deutschen Bank: Mit „Guru-Banking“ trotz Finanzkrise zum Erfolg? (weiterlesen …)

  1. „Der Guru mit dem Rucksack“, Süddeutsche Zeitung vom 26. Juli 2011
  2. Der Aufsichtsrat hat Anshu Jain zusammen mit Jürgen Fitschen zum Mai 2012 zum Vorstandsvorsitzenden gewählt.

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“Theosophical Society 2.0″ as renewing reform momentum

By Heinz Knotek (); article translated into English by Christina Graf

The TG – struck by opposites.
Illustration: SPLENDOR SOLIS1

For more than 120 years the agony of the “Theo­sophical Society” (TG) now last already. Fragmented into dozens of groups and subgroups the members of each individual club stick to their self-declared “successor-leaders” with rock-hard defiance.

They once made war to the death in the name of “Mahatmas” initi­ally for the spiritual and scientific heritage of HP Blavatsky and WQ Judge, then sunk their snaffled shares in the spiritual swamp or smothered them with intellectual drought. The visibility of what is now known under the name “Theo­sophical Society” is therefore right to virtually zero. (weiterlesen …)

  1. SPLENDOR SOLIS: an alchemical treatise attributed to the 16th-century alchemist Salomon Trismosin

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