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Mystik

Der Wissende

Von Christian Morgenstern

teaser_morgenstern.jpgChristian Morgenstern
(1871 – 1914)

Der WISSENDE aus dem Gedicht von Christian Morgenstern ist in einer Prüfungssituation. Der – selbst nur einmalige – Blick ins leere Auge der Sphinx hat seine ganze Weltsicht verändert. Der christliche Mystiker erkennt das, was Buddhisten Maya und Taoisten „Welt des roten Staubes“ nennen. Leerheit, Illusion, Täuschung, Ir=Realität. Eine gefährliche Situation. Denn die Verse – so treffend sie auch die Lage beschreiben mögen – verbreiten einen Hauch Zynik. Fast herablassend, wie man vom aufgeregten Gehabe eines lächerlichen Schoßhundes redet. Das kann jedem Sucher passieren. Doch nur weil man meint, einen kleinen Zipfel des WAHNS erkannt zu haben, hat man kein Recht auf die weiter ganz im Wahn Gefangenen mit Verachtung herunterzuschauen. Wer weiter will, muss Verachtung in Mitgefühl transfigurieren. Nicht verächtlich, liebevoll lächelt der wahre Wissende. So heißt es jedenfalls in den Weisheitslehren. Keine leichte Prüfung. (Redaktion) (weiterlesen …)

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Auf den Spuren von Bodhisattvas: Meister Eckehart

Predigerkirche ErfurtTor zur Predigerkirche
(Bild: Trinosophie-Blog)

Im Vorwort des Bildbandes „Meister Eckhart und sein Kloster“ über die Predigerkirche in Erfurt heißt es:

Auch im fernen Osten entdeckt man „Seelenverwandtschaft,“ obwohl Eckhart kaum mit buddhistischen Gedanken in Berührung gekommen sein kann… (*).

Der Verfasser, ein evangelischer Pfarrer, darf sich hier von Amts wegen bestenfalls wundern. Lässt man hingegen die These gelten, dass es hoch entwickelte Seelen gibt, die Unsterblichkeit erlangt haben, sich also über den Zwang zur Inkarnation erhoben haben. Und dass es aus dieser „Gruppe“ welche gibt, die freiwillig zu denen zurückkehren, die noch ans Rad gefesselt sind. Um durch ihre Präsenz direkt oder indirekt den „Gefesselten“ bei ihrer Erlösung vom Zwang der Wiedergeburt beizustehen, dann war Meister Eckhart nicht nur in Kontakt mit buddhistischen Gedanken. Er war ein Gesandter Buddhas. Ein Bodhisattva. (weiterlesen …)

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SPAGYRIK – alchemisches Heilsystem mit Tradition

teaser_spagyrik1.jpgHeilpflanzen, so die Alchemiker,
wachsen in der Nähe des Kranken

(Bild: Trinosophie-Blog)

Wer sie wie „Tropfen aus der Apotheke“ benutzt, nichts über ihre Entstehung und Wirkweise kennt, mag ihr Wirken als WUNDER bezeichnen. Teuer genug sind sie ja. Also müssen sie auch gut sein. Hier hat das Pharma- kartell bei der Meinungsbildung gute Vorarbeit geleistet. Anders aber als bei Pharma-Pillen, gibt es keine lange Liste von Risiken und Nebenwirkungen. Spagyrische Heilmittel – um die geht es – ersetzen weder Arzt noch Heilpraktiker. Doch können sie eine konventionelle Therapie wirksam unterstützen und Nebenwirkungen harmonisieren. Mit Bedacht und Intuition prophylaktisch eingesetzt, lassen sich Krankheiten noch vor einem Ausbruch in milde Bahnen lenken oder ganz harmonisieren. Die Spagyrik besitzt im europäischen Kulturkreis eine lange Tradition. (weiterlesen …)

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9/11-Karma schon erschöpft?

teaser_911.jpgErinnerung an 9/11
(Foto: Pixelio.de)

Ganz wenige Medien trauten sich in den Tagen nach dem 11. September 2001, auf merkwürdige Koinzidenzen hinzuweisen. Die Massen – die Mainstream-Medien eingeschlossen – gaben sich hemmungslosem Amerikanismus hin. Plötzlich wehten in der deutschen Provinz US-Flaggen an Reihenhäusern. Die Süddeutsche Zeitung – als Beispiel – getraute sich dennoch, unter anderem auf zwei sehr eigenartige Zufälligkeiten hinzuweisen. (weiterlesen …)

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