Nov 18 2009

Der gute Donnergott (The Good Thunder): Eine Lektion in Arbeit, Leiden und Liebe

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Thanks to the unknown Lady who was reading the tale at London’s Piccadilly-Line and who was so kind to reveal its writer.

Es heißt, Rai-den, der Donnergott, sei ein liebloser Geist, Furcht erregend, rachsüchtig und grausam zu den Menschen. Doch so reden nur Leute, die Angst vor Sturm und Gewitter haben. Sie schieben Rai-den und seinem Sohn Rai-Taro alles erdenklich Schlechte in die Schuhe. Doch sie liegen damit völlig falsch.

xl_gewitterGewitter über dem Land. Foto: C. Clark

Rai-den Sama lebte weit oben im blauen Himmel in seiner Wolkenburg. Er war ein großer und mächtiger Gott und Herrscher über die Elemente. Rai-Taro war sein einziger Sohn, ein braver Junge, den sein Vater über alles liebte. Weiterlesen »

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Okt 06 2009

Rechte Achtsamkeit – das Wissen aus dem eigenen Mind selbst ausgraben

Wie ist aus theosophischer Sicht das buddhistische Konzept der „rechten Achtsamkeit“ zu verstehen1?

Grundsätzlich bedeutet „rechte Achtsamkeit“ oder „rechtes Gewahrsein,“ dass man sich seines Umfelds, der eigenen Handlungen und Gedanken sowie seines mentalen Zustandes jederzeit bewusst ist. Auf einer tieferen Ebene steht das Konzept für die Bewusstmachung des eigenen mentalen Prozesses. Für spirituelles Streben reicht Gutherzigkeit allein nicht aus. Der Aspirant muss vor allem seinen mentalen Prozess wachsam im Auge behalten, wenn er nicht eines Tages feststellen will, dass sein Mind in Spurrinnen geraten ist.

Drum © Kô-Sen 2009Rechte Achtsamkeit – unter anderem Voraussetzung dafür, dass sich der GENIUS offenbaren und entfalten kann. Bild: Kô-sen

Dann mag er etwa entdecken, in bestimmten Situationen schablonenhaft immer gleich zu reagieren oder bei speziellen Fragen reflexartig auf stereotype Antworten fixiert zu sein. Auf diese Weise schafft er sich mentale Spurrinnen. Der meditierende Mensch ist hingegen stets bemüht Neuland zu betreten. Er ist bereit, die Dinge immer wieder mit anderen Augen oder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Mentale Tiefe lässt sich nur dadurch erlangen, dass wir uns nicht mit der erst besten Antwort zufrieden geben, die uns in den Sinn kommt. Dazu gehört, immer wieder zu prüfen, ob die angenommenen Voraussetzungen nicht in die falsche Richtung führen. Weiterlesen »

  1. THE THEOSOPHICAL MOVEMENT, JUNE 2009, Questions & Answers

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Sep 03 2009

„Die Söhne des Saturn“ – Eine persönliche Unterweisung von Maria Szepes für Schüler

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Zum Gedenken an den zweiten Todestag von Maria Szepes

Die nachfolgende Unterweisung hat eine Schülerin von Maria Szepes, die heute in Kassel lebt, in den 1970er Jahren von Maria Szepes erhalten. Damals kamen in Budapest drei bis vier Gruppen von je 10 bis 14 Teilnehmern einmal im Monat heimlich zusammen. Eingebunden in einem musischen Rahmen hat Maria die Zuhörer – die meisten im mittleren Alter – dabei in den Weisheitslehren unterwiesen.

Brandung © Kô-Sen 2009Das Werk von Maria Szepes steht wie ein Steinblock in der astralen Brandung einer aufgewühlten Welt. (*)

Am Ende erhielten alle Teilnehmer eine Abschrift der behandelten Themen, die dann per Hand und unter konspirativen Bedingungen1 vervielfältigt und an Interessenten verteilt wurden. Die Söhne des Saturn ist ein Beispiel. Weiterlesen »

  1. Das damals in Ungarn herrschende kommunistische Regime hatte spirituelle Zirkel und Schriften verboten.

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Jul 10 2009

Bedeutung religiöser Metaphern

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Wenn ein hysterischer Mob im Namen seiner Nation und seiner Religion zum Knüppel greift und Menschen anderer Herkunft und anderer Religion im „religiösen Zorn“ ermordet, scheint der Tiefpunkt menschlicher Niedertracht und Dummheit erreicht. Fast immer stecken hinter den aufgewiegelten Massen demagogische Priester, die den ungebildeten Massen das Gift wörtlich gedeuteter religiöser Metaphern ins Ohr geträufelt haben.

Das Schwein - religiöses Symbol für den Sinnenmenschen © Bild: Kô-SenPiggy – in der REISE IN DEN WESTEN symbolisiert er den liebenswürdigen Vielfraß. (*)

Taoismus und Buddhismus erweisen sich dem gegenüber als wahre humanistische philosophische Systeme. Metaphern bleiben Metaphern. Kein taoistischer oder buddhistischer Priester käme auf die absurde Idee, seine Zuhörer etwa aufzuhetzen, Andersgläubige in die Hölle zu schicken, weder wörtlich noch sprichwörtlich. Denn die Hölle ist im sprichwörtlichen Sinne weniger ein Ort im Jenseits, sondern vielmehr ein Zustand im Diesseits. Weiterlesen »

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Jul 05 2009

Das ICH – schwarzes Loch oder Lichtquelle?

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Schwarze Löcher sind Zentren sich stets weiter verdichtender Materie. Sogartig saugen sie alles Stoffliche um sich herum in sich auf. Selbst das Licht – halb Stoff, halb Schwingung – wird von seiner Bahn abgelenkt, kommt es einem schwarzen Loch zu nahe, und droht darin zu versinken. Die zunehmende Verdichtung führt schließlich zur Selbstzerstörung.

Evolvierendes Licht © Kô-SenEvolvierendes Licht. (*)

Der gigantische Zerstörungsprozess ist, obwohl messbar vorhanden, doch unsichtbar. Nur an den Folgen, etwa Störungen der Planetenbahnen, ist die Existenz eines schwarzen Lochs nachweisbar. Sind nicht auch wir schwärzen Löchern ähnlich, wenn das ICH-ZENTRIERTE Ego dieses und jenes begehrlich für sich fordert? Umgekehrt heißt es in den Weisheitslehren, aus dem Menschen würde das EINE göttliche Licht strahlen. Was stimmt nun? Weiterlesen »

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Jun 20 2009

Taufrituale wörtlich genommen – ein bisschen religiöser Fanatismus

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In den Buddha zugeschriebenen religiösen Belehrungen ist ohne jede Ausnahme immer von ALLEN FÜHLENDEN WESEN die Rede. In den Religionen, die zum Glauben an einen athropomorphen Gott verpflichten ist das ausdrücklich nicht so.

Raiseing the veil © Kô-Sen 2009In der Antike ein bedeutungsschweres Ritual: Das Heben des Schleiers. Wörtlich genommen, werden Rituale zum leeren Kult. (*)

Die katholische Pfarrerin im Radio zum Beispiel spricht über das selektive Vorgehen ihres Gottes mit missionarischer Euphorie, wenn sie öffentlich Szenen aus den Vorbereitungen zweijähriger Kinder zur Taufe beschreibt. Das Taufritual versucht sie den Kindern so anschaulich wie möglich zu erklären. Doch wörtlich ausgelegt wird aus einem erhabenen symbolischen Akt „ein bisschen“ religiöser Fanatismus. Weiterlesen »

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Jun 01 2009

Liebe – Zahlungsmittel für göttliche Nachsicht?

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Jeden Moment stehen wir zwischen den beiden Polen Anziehung und Abstoßung, Vorlieben und Abneigungen, Hass und Liebe. Genau in der Mitte steht jeweils das ICH. Das Ich, Kind und Projektion der Gegensatzpaare, bildet sich ein, wenn es sich schön in der Mitte hält bei aufsteigendem Hass und ganz darin aufgeht beim Empfinden von Liebe, es sei GUT.

Gott wie eine Kuh ansehen © Kô-Sen/Trinosophie-BlogSüßes Kälbchen. Warum finden wir es süß? Weil der Anblick schöne Empfindungen auslöst. (*)

Liebe wird dadurch zum Zahlungsmittel. Ganz schlimm wird es, wenn jemand dazu noch GOTT ins Spiel bringt. Das sagt zumindest Meister Eckehart. Weiterlesen »

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