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Krieg

Die Welt eine Projektion des fühlenden Denkens (Mind)?

Lao-tzu soll einst geträumt haben, er wäre ein Schmetterling. Nach dem Aufwachen fragte er sich besorgt, was Traum was Wirklichkeit sei. Hat er, Lao-tzu, geträumt, er sei ein Schmetterling oder träumt gerade der Schmetterling er wäre Lao-tzu?

Sterbender Schmetterling © Kô-Sen 2009Schmetterling der träumt? (*)

Inzwischen kommt die Neuropsychologie zu ähnlichen „unscharfen“ Schlüssen. Was taoistische und buddhistische Schriften bereits vor Jahrhunderten vermittelten ist inzwischen von wissenschaftlicher Evidenz: Die Welt ist das Produkt unseres Denkens (Mind). (weiterlesen …)

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Komasaufen Jugendlicher: Ich saufe, also bin ich

Die Öffentlichkeit ist ratlos: Selbst wenn Jugendliche nach einem Alkoholexzess auf der Intensivstation landen, lassen sie unmittelbar danach nicht vom Alkoholmissbrauch ab. 17 Prozent der Befragten machen nach einem Klinikaufenthalt weiter wie bisher oder trinken sogar noch mehr, hat die Studie „GEK-Report Krankenhaus 2008“ der Gmünder Ersatzkasse ergeben. Tendenz steigend.

Beer © Kô-Sen 2009Alkohol in Mengen konsumiert erzeugt Übelkeit und Schmerzen – greifbare Beweise dafür, dass man IST. (*)

Durch spektakuläre Aufklärung, etwa ekelerregende Plakataktionen und mehr pädagogische Betreuung in Schule und Freizeit soll das Problem angegangen werden. Wohlweislich wird öffentlich kaum über die URSACHEN des Phänomens reflektiert. Denn auch Heerscharen aufklärender Sozialpädagogen können nicht den Grund für die Flucht ins Komasaufen trocken legen – der nicht erkennbare Sinn am Dasein, das Fehlen jeglicher Ideale und der Zweifel an der Aufrichtigkeit der Erwachsenenwelt. Das Trinken in den Vollrausch hingegen liefert eine GREIFBARE BEFRIEDIGUNG, die Gewissheit: Ich saufe, also bin ich! (weiterlesen …)

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Buddhismus – Philosophie, die Gleichmut schafft und Frieden stiftet

Die Religion, 1819, Philipp Veit, Berlin © Kô-Sen 2009DIE RELIGION von Philipp Veit
Städtisches Museum Berlin.

Bild: Kô-Sen

Religiöse Konflikte halten die Welt in Atem. Die Kontrahenten sind im Wesentlichen: Christen und Moslems, Juden und Moslems, Moslems und Moslems, Christen und Christen, Hindus und Moslems, Hindus und Christen. Seit den Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg ist es zwischen Christen und Juden friedlich, auch wenn der Papst gelegentlich die Juden mit vorsintflutlicher Polemik attackiert.

Buddhisten treten in tagespolitischen Brennpunkten, wenn überhaupt, nur dann in Erscheinung, wenn es um Protest gegen – vor allem staatliche – Gewalt geht, wie zum Beispiel in Tibet. Leider hat der prügelnde Mob in buddhistischen Roben vor einem Jahr in Tibet das Jahrtausende alte Bild beschädigt, dass Buddhisten GRUNDSÄTZLICH friedfertig sind. Dennoch gilt: Buddhismus ist eine Philosophie, die Gleichmut schafft und Frieden stiftet. (weiterlesen …)

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Allegorische Gewalt in religiösen Schriften: Beispiel Bhagavat Gita (I)

Serie: Gewalt in religiösen Schriften – Hinweis auf GEWALTIGE Aufgabe

Arjuna hat keinen Bock auf Krieg. Verzagt sitzt er in seinem Streitwagen. Der Kutscher vorn – Gott Krishna – redet auf ihn ein. Die vier angespannten Pferde scharren mit den Hufen. Auf der anderen Seite formieren sich die Feinde. Feinde? Es sind durchweg nahe Verwandte von Arjuna. Und nun soll er gegen sie kämpfen – bis zur Vernichtung.

Arjuna und Krisha, Bhagavat Gita © Kô-SenArjuna und Krishna vor der großen Schlacht der Bhagavat Gita.
Bild: Kô-Sen1

Die eigenen Verwandten ermorden? Das war und ist so recht nach dem Geschmack moralisierender Atheisten und Funktionäre des Kirchenchristentums, um die Geschichte der BHAGAVAT GITA aus dem altehrwürdigen Epos Mahabharata als heidnisch abergläubische Barbarei abtun zu können. Doch religiöse Schriften sind ALLEGORIEN2. Also haben auch Gewaltszenen eine allegorische Bedeutung. Meist geht es dabei um die GEWALTIGE AUFGABE der Selbstüberwindung. (weiterlesen …)

  1. Wandbild, gefunden im indisches Restaurant TAJ MAHAL, Domstadt Merseburg, Sachsen-Anhalt.
  2. Religiöse Schriften WÖRTLICH nehmen deutet entweder darauf hin, dass die Schriften bewusst instrumentalisert werden; oder dass es sich nicht um wirklich religiöse Themen handelt.

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