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Krieg

Töten ohne Strafprozess und Urteil: Wildwest-Praxis bedroht Demokratie und Rechtsstaat

Polizisten, die ihre von Verbrechern ermordeten Familienange­hörigen oder Kollegen gnadenlos mit den Mitteln der Mörder rächen, sind zumindest im Film stets tragische Verlierer. Der blutige Rachefeldzug führt in der Regel zur Selbstvernichtung. Und wenn nicht bleibt das Geschäckle, dass Selbstjustiz bei aller gefühlten Gerechtigkeit eben doch ein Verbrechen ist.

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Die Automatisierung des Krieges. © 3sat

Im Namen der pathetischen Formel „Kampf gegen den Terror“ ist staatlich angeordnetes Töten ohne Strafprozess und Urteil inzwischen alltägliche Praxis geworden. In jedem einigermaßen niveauvollen Krimi bemühen sich die Cops auch den übelsten Verbrecher lebendig zu fassen, damit er nach Gesetz und Ordnung verurteilt und dann gemäß Urteil bestraft werden kann. Regierungen, die das Töten mutmaßlicher Terroristen ohne Strafprozess und Urteil anordnen, treiben Demokratie und Rechtsstaat in die Wildwest-Barbarei. Die tragischen Verlierer sind die Bürger die man vorgibt schützen zu wollen. (weiterlesen …)

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9/11 – Mission Accomplished?

Wer immer die Anschläge vom 11. September 2001 geplant und generalstabsmäßig mit höchster Präzision durchge­führt hat – die Aktion war bisher – leider – ein voller Erfolg. Oder auf amerikanisch: mission accomplished. Was aber war die Mission? In der Fülle an TV-Dokumentationen anlässlich des Jahrestages von 9/11 gibt vor allem die ZDF-Doku „Nine Eleven“ eine schlüssige Antwort.

9/11 als Massenhypnose: „Deutlich zu erkennen“ – hier ist gerade ein Verkehrsflugzeug eingeschlagen. Foto: DoD photo by Tech. Sgt. Cedric H. Rudisill

Ohne sich zwischen öffentlichen Erklärungsversuchen und mutmaßlichen Verschwörungstheorien zu verlieren zeichnen die Autoren, Elmar Theveßen und Souad Mekhennet, die fatalen Folgen der Attacke auf. Dabei wird klar: Ob der Terror von 9/11 nun islamisch motiviert oder die Inszenierung der faschistoiden Rechten Amerikas war – die Ziele sind dieselben: die Nachhaltige Einschränkung der freiheitlichen demokra­tischen Grundordnung und eine religiös motivierte Polarisierung der Gesellschaft. (weiterlesen …)

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Hochseeinsel Helgoland: Potenzial für ein deutsches Putuo Shan

Natürlich besitzt Helgoland keinen heiligen Berg; und einen mit buddhistischem Kloster schon gar nicht. Es gibt eine schöne evangelisch-lutherische Kirche, die an die im Zweiten Weltkrieg zerstörte alte Seefahrerkirche erinnert und die kleinere römisch-katholische St.-Michaels-Kirche. Berge gibt es auf Helgoland auch nicht. Es sei denn, man betrachtet das Oberland als „Berg“. Tatsächlich befindet sich hier der „Pinneberg“, die mit 63 Metern höchste Erhebung des gleichnamigen Landkreises, zu dem Helgoland gehört.

Regenbogen über der Düne von Helgoland. (*)

Und doch weht auf Helgoland der Geist von Putuo Shan1. Auf dem Inselberg Putuo Shan im Ostchinesischen Meer soll der Legende nach ein indischer Mönch um 850 herum das Bild des „Bodhisattvas des Mitgefühles“, Bodhisattva Avalokiteshvara, so erfolgreich visualisiert haben, dass eine astrale Manifestation dieses weiblichen Bodhisattvas mit ihren tausend Armen zu beobachten war. Der Mönch schloss daraus, sich an einem außergewöhnlichen Kraftort zu befinden. Seitdem ist die Insel den Chinesen heilig. Heilig ist den echten Helgoländern ihre Insel auch. Und das Visualisieren der Bodhisattva Avalokiteshvara liegt an jedem selbst. (weiterlesen …)

  1. chin. 普陀山; Pǔtuó Shān

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„Theosophische Gesellschaft 2.0“ als erneuernder Reformimpuls

Gut 120 Jahre hält die Agonie der „Theosophischen Gesell­schaft“ nun schon an. Zersplittert in dutzende Gruppen und Grüppchen kleben die Mitglieder der einzelnen Vereine mit steinharter Trotzigkeit an ihre zweitklassigen „Führer“, die sich einst im Namen der „Mahatmas“ erst um das spirituell-wissenschaftliche Erbe von H. P. Blavatsky und W. Q. Judge bis aufs Blut bekriegt, dann ihre ergatterten Anteile unter den Nagel gerissen und anschließend im spiritistischen Sumpf versenkt oder mit intellektueller Trockenheit erstickt haben. Die Öffentlichkeitswirksamkeit dessen, was heute unter „Theosophischer Gesellschaft“ firmiert ist daher zu Recht nahezu gleich null.

Theosophische Gesellschaft heute: holpriger Pfad im Unterholz. (*)

Dabei sind die Reformansätze für Religion und Wissenschaft, wie sie die 1875 von H. P. Blavatsky, H. S. Olcott und W. Q. Judge in New York gegründete „Theosophical Society“ propagierte, aktueller und nötiger denn je. Weder Religion noch Wissenschaft haben überzeugende und greifbare Konzepte für die Zukunft der Menschheit. Der erneuernde Reformimpuls einer „Theosophischen Gesellschaft 2.0“ wäre also ein Licht im dunklen Tunnel der uns in diese Zukunft führt. (weiterlesen …)

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