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Krankheit

EHEC: Im Auftrag der Schöpfung

EHEC breitet sich nun weltweit aus. Und die Wissenschaft ist noch ratlos. Der Gesellschaft geht es ein wenig wie Luther mit seiner legendären Fliege. Die enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC), also pathogene (krankheitsauslösende) Stämme des Darmbakteriums Escherichia coli, nerven. Sie stören unser mutmaßlich wichtiges alltägliches Tun. EHEC verbreitet außerdem noch Angst. Ausgerechnet gesundmachendes Gemüse könnte die Wohnstatt für Tod und Verderben sein.

Fantasie der Unsterblichkeit. Bild: © TrinosophieBlog

EHEC-Keime sind Lebewesen. In einem abstrakten Sinne, Lebewesen wie du und ich. In den Weisheitslehren werden Bakterien als „Gestalter“ der materiellen Welt ausgewiesen. Sie bauen zielgerichtet auf, was der Geist zur Manifestation braucht. Sie bauen ab, was dafür überflüssig ist oder den Geist gar an seiner Entfaltung hindert. Mit anderen Worten: Die EHEC-Wesen erfüllen ihre Pflicht. Oder mit Pathos: Sie handeln im Auftrag der Schöpfung. Wir Menschen erhalten eine karmische Lektion. (weiterlesen …)

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Hölle im Hier und Jetzt

Konzepte wie Himmel und Hölle haben den Vorteil, dass sie allesamt etwas Abstraktes ohne erkennbaren Zusammenhang zum konkreten Hier und Jetzt sind. Zumindest wenn man sie im Kontext einer monotheistischen Religion versteht. Buddhismus und Taoismus sind zwar keine monotheistischen Religionen, kennen aber diese Begriffe ebenfalls und bemühen sich dabei um eine erlebbare und weitgehende Praxisnähe. Möglich wird das durch die Annahme der These, Karma und Reinkarnation seien universelle naturgesetzliche Prinzipien.

Hölle als Nachtod-Verwahranstalt für Bösewichte: Dante And Virgil In Hell (1850) by William-Adolphe Bouguereau. Foto: gemeinfrei

„Höllische“ Lebensumstände haben demnach einen guten Grund. Wer etwa ständiger Verleumdung ausgesetzt ist und auf Schritt und Tritt mit der Unzuverlässigkeit anderer konfrontiert wird, hat sich demnach diese „Hölle“ in einem früheren Leben selbst zubereitet, indem er sich damals an seinen Mitmenschen mit LÜGEN vergangen hat. Wer das glaubt wird zwar nicht selig, beißt sich aber sicherheitshalber lieber einmal zu viel als zu wenig auf die Zunge. (weiterlesen …)

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Eine Stadt macht das Licht aus

Wie man es auch betrachtet – ob mitten im KALI YUGA, dem eisernen Zeitalter gemäß Hindu-Tradition, oder am Anfang des Wassermannzeitalters, gemäß heliozentrischem Weltbild – wir leben in einer Zeitenwende. Das blindgläubige Hoffen, der wissenschaftlich-technische Fortschritt werde die Plagen der Menschheit – Alter, Leiden, Krankheit, Tod – schon in den Griff bekommen hat sich als Selbsttäuschung erwiesen. Im Gegenteil.

Straßenbeleuchtung erleichtert bei Notfällen und Unwetter die Arbeit von Hilfskräften. (*)

Selbst längst Vertrautes und scheinbar selbstverständliche Aspekte des materiellen Umfeldes stehen plötzlich zur Disposition. Die Persönlichkeit erlebt diese Prozesse als Angst machende Bedrohung und Niedergang. Für die Seele ist es ein Aufatmen. Die lange Fixierung auf die Illusion materieller Form beginnt sich allmählich zu lösen. Es beginnt oft mit Kleinigkeiten. Etwa wenn eine Stadt ihre Straßenlaternen abschaltet. Endlich Zeit nach dem INNERLICHT zu fragen und es zu suchen. (weiterlesen …)

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Warum? Oder warum es Sinn macht, nicht erst rückwirkend nach dem WARUM zu fragen

Erst unerwartetes schweres Leiden lässt uns einhalten und nach dem WARUM fragen. Wenn sich – wie bei dem rein kommerziellen Unternehmen „Loveparade“ in Duisburg – die Menschen bei strahlendem Himmel und in freudiger Erwartung eines kollektiven Glücksgefühls erwartungsvoll zusammenfinden, dürften einzelne Frager nach dem WARUM schnell als verklemmte Miesepeter verschrien werden.

Loveparade 2006 in Berlin. Foto: Denis Apel (Stardado)

Und doch hätten in Duisburg 19 Menschenleben gerettet werden können1, wenn Verantwortliche UND Publikum beizeiten über das WARUM nachgedacht hätten. (weiterlesen …)

  1. Stand Redaktionsschluss

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