Okt 16 2008

Tägliche Pflichten - lästiges Übel oder nützliche Übung?

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Tägliche Pflichten in Beruf und Familie werden oft als lästige Schufterei empfunden. Der Sucher auf dem Pfad kann dabei zusätzlich auf die Idee kommen, häusliche Pflichten oder berufliche Anforderungen als „schlechtes Karma“ aufzufassen, das man notgedrungen und mit knirschenden Zähnen über sich ergehen lassen muss. Doch wer so denkt, ist kein Sucher mehr und hat dem PFAD zum Göttlichen verlassen.

PflichtenTägliche Pflichten erscheinen oft als banal und lästig. Foto: privat

In der zunehmend überalterten Gesellschaft wird es zum Beispiel immer mehr zum „Problem,“ betagte kranke Eltern oder Großeltern versorgen zu müssen. Doch wie wollen Sucher sich dem Dienst an der Menschheit verschreiben, Inkarnation für Inkarnation, wenn sie jammern und klagen, weil die Mutter oder der Großvater zum Pflegefall geworden ist, also ab sofort auf unabsehbare Zeit zehrende Pflichten bei der Betreuung des Familienangehörigen auf sie zukommen? Weiterlesen »

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Mrz 18 2008

Tod und Nach-Tod: Was ändert sich (I)

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Was passiert nach dem Tod? NICHTS, sagt die moderne Wissenschaft. Obwohl – besonders die Forschungen in der Physik, etwa zur String- Theorie, schließen inzwischen die Existenz von „jenseitigen“ Daseinsebenen nicht mehr aus, deren Schwingungsfrequenz zu hoch ist, als dass sie vom irdischen Menschen oder uns verfügbarer Messtechnik wahrgenommen werden kann.

Copyright 2008 Ko-SenMottenlarve - Tod als Transformation. Bild: Ko-Sen

Vielleicht gehen da die „Toten“ hin? Oder ruhen sich die Seelen nach einem erschöpfenden Erdenleben dort aus? Zu den Themen TOD und NACH-TOD finden sich kaum AKTUELLE Publikationen, die sowohl auf den alten Weisheits- lehren (Gnosis), als auch auf zeitgemäßen erkenntnistheoretischen Grundlagen basieren. Eine sehr seltene Ausnahme ist der Artikel „Was ändert sich?“ in der Ausgabe Januar/Februar 2008 der Zeitschrift PENTAGRAMM. Nachfolgend beginnt eine mehrteilige Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers. (Redaktion) Weiterlesen »

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Dez 20 2007

Buddhismus - Gebet ist Danksagung und Verehrung

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teaser_beten.jpgMichael Maier, aus „Symbola
aureae mensae“, 1617

(Reprint, privat)

In Berichten über den Buddhismus oder Taoismus Asiens ist regelmäßig von „betenden Mönchen“ die Rede. Stillschweigend wird damit suggeriert, dass im Buddhismus und Taoismus ein Ritual praktiziert wird, das dem im Christentum üblichen BETEN entspricht. Doch das ist schlicht irreführend und FALSCH.

Zunächst ist zu klären: Was ist ein Gebet? Üblicherweise eine Art BITTEN oder gar FLEHEN. Adressat ist meistens der anthropomorphe Gott. Gegenstand ist in der Regel ein Wunsch um eine Vergünstigung der betenden Persönlichkeit. Der Wunsch bezieht sich einmal auf das eigene Wohlergehen oder das einer Gruppe, der der Betende angehört oder die aus irgendeinem Grund dessen PERSÖNLICHES Wohlwollen besitzt. Wenn der Betende Wirkungen seines Betens zu erkennen meint, wähnt er sich von GOTT erhört. Weiterlesen »

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Dez 02 2007

CONSIDERATIONS ON MAGIC (Betrachtung über Magie)

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Mit einem Essay von William Q. Judge

Was ist Magie? Wenn zwei feminine Männer öffentlich mit weißen Tigern kuscheln, bis einer der beiden in den Kopf gebissen wird? Wenn sich außerhalb der Faschingszeit Kinder als Zauberer verkleiden und mitternachts von den Eltern zu einer Buchhandlung fahren lassen, um ihr Mind mit dem neuesten skurrilen Horror des fiktiven Idols Harry Potter zu füllen?

Katholische Kirche StadtilmBesonders katholische Kirchen sind reich mit magischen Schutz- und Abwehrornamenten ausgestattet - zumeist aus anderen Traditionen geklaute Symbole (Bild: Trinosophie-Blog)

Oder doch eher, wenn es Genforschern gelingt, pestizidresistenten Mais zu konfektionieren, an dem dann auch die Bienen zugrunde gehen… Weiterlesen »

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Okt 24 2007

Robert Crosbie: Culture of Concentration

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Über die Pflege der Konzentrationsfähigkeit

Robert CrosbieRobert Crosbie (1849-1919)

Das Mind (Engl.), das Denkprinzip, manas (Sansk.), wird in den Weisheitslehren als Dreh- und Angelpunkt für die Entwicklung des Menschen beschrieben. Das Mind - und nur das Mind - verursacht alle Bindungen. Zumeist binden wir uns an das, was angenehme Gefühle erzeugt. Aber auch ausgeprägter Hass hat eine bindende Wirkung, die – so heißt es – langlebiger und kraftvoller sein kann, als Bindungen, die aus Wohlgefallen entstehen. Das Mind kann aber auch ER=LÖSEN. Wenn das ständig seine Umwelt differenzierende Mind mit allem Differenzieren aufhört, verlieren die Bindungen Halt und Stärke. Dann kann sich das UNIVERSELLE MIND in einem OFFENBAREN. Aber wie das Mind zur Ruhe bringen? Wie diesen ungezähmten Affen, der ständig von einem Ast zum anderen springt, jetzt dies und gleich darauf das macht? Durch KONZENTRATION. Der Sucher MUSS Konzentration lernen, will er sich langfristig aus dem Gestrüpp seiner Bindungen befreien. Robert Crosbie (1849-1919), Gründer der United Lodge of Theosophists (ULT), hat dazu zeitlos gültige und zeitgemäße Hinweise aufgeschrieben (Redaktion). Weiterlesen »

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Okt 20 2007

Silenzio Cucito - Metaphorischer Tanz zeigt, wie Verstrickung entsteht

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Nähen geht mit Garn. Viele Garnfäden zusammen ergeben ein Seil. Ein Seil kann binden. Doch nur wenn es straff angezogen wird, ist die Bindung als Gefangenschaft spürbar.

earthdance marburg 2007Verstrickt und gebunden - tänzerische Metapher (Bild: Trinosophie-Blog)

Bleibt das Seil eher locker, kann man sich scheinbar frei bewegen. Weiterlesen »

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Mai 29 2007

Meditation, Concentration, Will

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By William Q. Judge

xl_gras.jpg

Triebkraft des Willens ist das Begehren.“ Dieser viel zitierte Satz von W. Q. Judge macht klar, dass unser WILLEN wesentlich von unserem BEGEHREN abhängt. Was wir wirklich wollen, ist in Wirklichkeit das, was wir begehren. Unser Willen, etwas Bestimmtes zu tun oder nicht zu tun, wird also nicht von dessen vermeintlicher Stärke oder Schwäche bestimmt. Auch nicht von äußeren Umständen. Sondern von unserem Begehren.

Wer also auf dem PFAD konkret vorankommen möchte, muss notgedrungen sein Begehren in den Griff bekommen. Dabei führt kein Weg an einem konzentrierten Mind vorbei. Effektive Konzentration aber kann nur durch ausdauernde und konsequente Meditation erreicht werden. Die Abhandlung von W. Q. Judge liefert eine zeitlos Checkliste dazu (Redaktion). Weiterlesen »

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