Mrz 07 2010

Warum der Gärtner sich als Bock erweist?

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Den Bock zum Gärtner machen – das geflügelte Sprichwort ließe sich gegenwärtig auf das Kirchenchristentum – bislang vor allem katholischer Prägung – anwenden. Dutzende priesterliche Hände, die angeblich beim Ritual den Teufel fernhalten sollen erweisen sich als teuflisch gelenkt oder besser ungelenkt. Denn nicht der Teufel sorgt für Missbrauch im Kloster-Internat.

Der Mensch als Mann des Dogmas?

Eigentliche Ursache ist ein zum pseudo-wissenschaftlichen Dogma erhobenes unnatürliches Weltbild, in dem Sexualität dämonisch verklärt und Askese als gewaltsame Selbsterniedrigung verstanden wird. Triebe werden also per Dekret mit Gewalt gedeckelt. Die Natur unnatürlich zu beugen muss dann auf natürliche Weise Unnatürliches hervorbringen. Weiterlesen »

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Dez 29 2009

Holocaust und Karmagesetz

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Karmabetrachtungen zum Holocaust vom Kopf auf die Füße stellen

Immer wieder spült es Esoteriker an die brodelnde Oberfläche öffentlicher Aufmerksamkeit die behaupten, der Holocaust wäre aus Sicht des Karmagesetzes die „karmische Strafe“ der Juden für in früheren Leben begangene Untaten. Wer so argumentiert zieht selbst heftiges Karma auf sich herab. Nicht nur entwürdigt er das Ansehen der von den Nazis ermordeten Menschen. Derjenige hat auch die Bedeutung des Karmagesetzes nicht verstanden.

Grabstein jüdischer Friedhof Neustadt © Kô-Sen 2009Jüdischer Friedhof, Neustadt (Hessen). (*)

Karma stammt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich übersetzt Handlung. In der Philosophie der Hindus steht Karma für das Naturgesetz von Ursache und Wirkung. Auf der materiellen Ebene betrachten Wissenschaft und Technik das Prinzip „Ursache und Wirkung“ ebenfalls als Naturgesetz. Die Hindu-Philosophie fasst das Prinzip aber weiter, wendet es auch auf die subtilen Naturreiche an, etwa die Astralwelt. Weiterlesen »

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Sep 26 2009

Wählen gehen ist Bürgerpflicht – auch wenn dabei NICHTS entschieden wird, was nicht schon entschieden ist

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Aus Sicht der Karmalehre gleichen Wahlkampf und Wahlen einem burlesken Kasperletheater. Die Protagonisten auf der Bühne sind mehrheitlich schrille und durchschaubare Selbstdarsteller. Doch da das Wahlpublikum entweder zu benommen ist, um inhaltlose Parolen oder irreführende Slogans als solche zu erkennen oder weil die Mehrheit ihre mentale Kraft mit täglichen Sorgen und Nöten verschleisst, können die Kasperlefiguren „da oben“ weitgehend tun und lassen was ihnen gefällt.

xl_stimmzettelStimmzettel (Auszug) Bundestagswahl 2009. Abbildung: gemeinfrei

Nach der These des Karmagesetzes ist der materiellen Ebene eine astrale Ursachenebene vorgelagert. Von hier gehen die „karmischen Ursachen“ ihren Weg zurück in die materielle Manifestation – wenn die Zeit dafür reif ist. Wahlen wirken nach demselben Prinzip. Die Regierung eines Landes ist demnach das manifestierte Karma der darin lebenden Menschen. In dem Sinne ist Wählen gehen eigentlich völlig nutzlos. Am Wahltag ist alles längst gelaufen, das Abgeben der Stimme reiner Formalismus. Es werden genau so viele Leute genau das wählen, dass sich das Karma exakt erfüllen kann. Dennoch ist Wählen gehen auch für jene Bürgerpflicht, die um diese Zusammenhänge wissen. Weiterlesen »

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Aug 29 2009

Die zwingende Macht des rotierenden Rades

Abgelegt unter H. P. Blavatsky, Zeitgeschehen

Nach der These von KARMA und REINKARNATION ist der Mensch durch die zwingende Macht von wie Räder rotierenden Zyklen gebunden. Doch wie entsteht die Bindung? Und lässt sie sich überwinden?

Mysterium Rad © Kô-Sen 2009Faszination drehendes Rad. (*)

In ihrer modernen Interpretation der Geheimlehre von H. P. Blavatsky, MAN, THE MEASURE OF ALL THINGS, werfen die Engländer Sri Krishna Prem und Sri Madhava Ashish ein Licht auf das Mysterium des „ans Rad geketteten Menschen.“ Weiterlesen »

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Aug 06 2009

Komasaufen Jugendlicher: Ich saufe, also bin ich

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Die Öffentlichkeit ist ratlos: Selbst wenn Jugendliche nach einem Alkoholexzess auf der Intensivstation landen, lassen sie unmittelbar danach nicht vom Alkoholmissbrauch ab. 17 Prozent der Befragten machen nach einem Klinikaufenthalt weiter wie bisher oder trinken sogar noch mehr, hat die Studie „GEK-Report Krankenhaus 2008“ der Gmünder Ersatzkasse ergeben. Tendenz steigend.

Beer © Kô-Sen 2009Alkohol in Mengen konsumiert erzeugt Übelkeit und Schmerzen – greifbare Beweise dafür, dass man IST. (*)

Durch spektakuläre Aufklärung, etwa ekelerregende Plakataktionen und mehr pädagogische Betreuung in Schule und Freizeit soll das Problem angegangen werden. Wohlweislich wird öffentlich kaum über die URSACHEN des Phänomens reflektiert. Denn auch Heerscharen aufklärender Sozialpädagogen können nicht den Grund für die Flucht ins Komasaufen trocken legen – der nicht erkennbare Sinn am Dasein, das Fehlen jeglicher Ideale und der Zweifel an der Aufrichtigkeit der Erwachsenenwelt. Das Trinken in den Vollrausch hingegen liefert eine GREIFBARE BEFRIEDIGUNG, die Gewissheit: Ich saufe, also bin ich! Weiterlesen »

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Jul 25 2009

Buddhismus – Philosophie, die Gleichmut schafft und Frieden stiftet

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Die Religion, 1819, Philipp Veit, Berlin © Kô-Sen 2009DIE RELIGION von Philipp Veit
Städtisches Museum Berlin.

Bild: Kô-Sen

Religiöse Konflikte halten die Welt in Atem. Die Kontrahenten sind im Wesentlichen: Christen und Moslems, Juden und Moslems, Moslems und Moslems, Christen und Christen, Hindus und Moslems, Hindus und Christen. Seit den Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg ist es zwischen Christen und Juden friedlich, auch wenn der Papst gelegentlich die Juden mit vorsintflutlicher Polemik attackiert.

Buddhisten treten in tagespolitischen Brennpunkten, wenn überhaupt, nur dann in Erscheinung, wenn es um Protest gegen – vor allem staatliche – Gewalt geht, wie zum Beispiel in Tibet. Leider hat der prügelnde Mob in buddhistischen Roben vor einem Jahr in Tibet das Jahrtausende alte Bild beschädigt, dass Buddhisten GRUNDSÄTZLICH friedfertig sind. Dennoch gilt: Buddhismus ist eine Philosophie, die Gleichmut schafft und Frieden stiftet. Weiterlesen »

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Mrz 28 2009

W. Q. Judge zum Gedenken: Stiller Vermittler der Weisheitslehren

Anlässlich des 113. Todestages am 21. März

Der irisch-amerikanische Mystiker und Theosoph, William Quan Judge (1851-1896) war einer der großen Vermittler der Weisheits-
lehren. Zusammen mit H. P. Blavatsky (1831-1891) und Henry Steel Olcott (1832-1907) gehört er zu den Initiatoren der Theosophischen Bewegung des ausgehenden 19. Jahrhunderts und war Mitbegründer der Theosophischen Gesellschaft (TG) im Jahre 1875.

The Ocean of Thesophy, THE THEOSOPHY COMPANY, Los Angeles, 1915Frontispiz THE OCEAN OF THEOSOPHY, Ausgabe 1915. Privatbesitz

Vor allem in Indien, Europa und den USA hatte die TG bis zu ihrer Zersplitterung nach dem Tode von Blavatsky, Anfang der 1890er Jahre, einen inspirierenden Einfluss auf Kultur, Religion und Naturwissenschaften. In dieser Zeit entstanden zeitlose Werke, wie ISIS UNVEILED (Isis entschleiert) und THE SECRET DOCTRINE (Die Geheimlehre). Eine Ausgabe letzterer soll sich angeblich stets auf dem Schreibtisch von Albert Einstein befunden haben. Während Blavatsky versuchte, mit ihrem nicht unumstrittenen Wesen, „DIE SACHE“ (The CAUSE), öffentlichkeitswirksam zu promulgieren, war Judge eher im Hintergrund aktiv. Seine Werke sind daher heute fast unbekannt. Dabei ist etwa sein THE OCEAN OF THEOSOPHY ein Juwel der Weisheitsliteratur. Weiterlesen »

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