Trinosophie-Blog Rotating Header Image

Evolution

Drama um Dominique Strauss-Kahn: Karma oder Komplott?

Dominique Strauss-Kahn.
Offizielles Porträt

Auf dem ersten Blick erinnert das Drama um Dominique Strauss-Kahn, noch bis vor einer Woche unange­foch­tener Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), an das Attentat auf Alfred Herrhausen1 1989. Herrhausen und Strauss­Kahn traten seitens der „Geberländer“ für einen großzügigen Umgang mit „Schuldnerländern“ ein und machten sich damit viele mächtige Feinde. Herrhausen verblutete am Bombensplitter einer angeblichen RAF-Bombe. In gewisser Weise verblutet gerade auch Strauss-Kahn – dessen öffentlicher Ruf und auch finanziell.

Als „Bombe“ diente hier ein Zimmermädchen. Den verlässlichen Zünder lieferten Strauss-Kahns Begierden. Weil die Explosion aber dann doch noch zu verpuffen drohte, wurde schnell der Tatzeitpunkt um eine Stunde vorgezogen. Allein die überzogene Reaktion von Polizei und Justiz zeigen, hier soll jemand nachhaltig ausgeschaltet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Drama dunkle Hintermänner eines Kom­plotts oder Strauss-Kahns persönliches Karmas eingefädelt haben. Auf fast klischee­hafte Weise demonstrieren die Ereignisse, wie Karma funktioniert: Es ist unfehlbar, selbsterfüllend, unauflöslich und gerecht. (weiterlesen …)

  1. Alfred Herrhausen (1930-1989), war zum Zeitpunkt seiner Ermordung Vorstandssprecher der DEUTSCHEN BANK. Herrhausen hatte sich weltweit Feindseligkeit zugezogen, weil er vor allem verschuldeten Entwicklungsländern ihre Schulden großzügig stunden wollte, um sie damit aus dem Würgegriff des internationalen Finanzkapitals zu befreien. Das Attentat am 30. November 1989 in Bad Homburg ist bis heute unaufgeklärt. Die technische Raffinesse der Durchführung des Anschlags, ungewöhnliche Details im Vorfeld und merkwürdige Ermittlungspannen im Nachgang lassen sich als Indizien dafür werten, dass das Logo RAF einem ganz anderen Täterumfeld zur Tarnung diente.

Popularity: 2%

Wozu Religionen? (IS RELIGION NECESSARY?)

Wenn man bei klarem Verstand und mit wachem Bewusstsein die pseudowissenschaftliche Begründung der „Seligsprechung“ eines Papstes verfolgt, kann man genau so nur mit dem Kopf schütteln wie beim Lesen der hysterischen Hasstiraden muslimischer Prediger, die unwissenden sozial Benachteiligten den unaufhaltsamen Sieg des Islam – auf Kosten der Leben „Nichtgläubiger“ – verheißen.

Feuer-Mord im Namen Gottes: Jan Hus auf dem Scheiterhaufen, Spiezer Chronik (1485). Abb. gemeinfrei

Auch der selbstgerechte Fanatismus von Evangelikalen und radikalen Hindus wirken wie Fiebersymptome einer kranken Gesellschaft. Dem nüchternen Denker mag sich da die Frage aufdrängen: wozu Religionen? Die Zeitschrift THE THEOSOPHICAL MOVEMENT geht in ihrer Ausgabe Oktober 2010 dieser Frage aus Sicht der Weisheitslehren nach. Sie fragt: IS RELIGION NECESSARY? (weiterlesen …)

Popularity: 2%

Erdbebenkatastrophe in Japan: Was ist die Lektion?

Es gibt keine Lektion, so der Grundtenor in den Kommen­taren der Medien. Denn schließlich sei das Erdbeben in Japan nun wirklich nicht im Geringsten von Menschen gemacht. Höchstens könne man von den Japanern lernen, wie man angesichts einer globalen Katastrophe Ruhe und Haltung bewahrt. Dabei verweist man darauf, wie sich die Menschen geduldig in lange Schlangen einreihen, um Lebensmittel zu kaufen oder an einem öffentlichen Fernsprecher ihre Angehörigen zu erreichen.

YouTube Preview Image

Nach Erdbeben – Tsunami trifft japanische Küste 11.03.2011

Keine Lektion darüber hinaus? Diese Sichtweise offenbart die engen un­durchdringlichen Grenzen des materiellen Menschen. Die bangen Fragen, die sich angesichts der dramatischen Bilder aus dem Katastrophengebiet dennoch ins Bewusstsein drängen, werden fast selbstgerecht klein geredet. Für den Sucher auf dem Pfad ist die Tragödie von Japan jedoch sehr wohl eine konkrete Lektion. Er wird sie mit Betroffenheit erkennen und versuchen, seine „Hausaufgaben“ zu erledigen. (weiterlesen …)

Popularity: 2%

Die Aufgabe eines Lehrers (The Function of a Teacher)

Mit Original-Artikel der Zeitschrift THE THESOPHICAL MOVEMENT (Mumbai/Indien)

Ohne aufnahmewillige Schüler
nützt der beste Lehrer nichts.

Vignette: Heinrich Khunrath1,
1602, Privatbesitz

Lehrer, mit denen man im Lauf seines Lebens offi­ziell zu tun hat – sei es in der Schule, beim Studium oder im Beruf – werden einem vor die Nase gesetzt. Man hat dabei entweder Glück oder nicht. Glück hat man dann, wenn der Lehrer (1) ein breites Wissen mit Tiefgang besitzt und Wissen zudem (2) methodisch geschickt zu kommunizieren vermag.

Ist er zudem (3) auch noch ein Humanist im Denken und Handeln kann man als Schüler oder Seminarteilnehmer im wörtlichen Sinne etwas „für das Leben“ lernen. In spirituellen Angelegenheiten lässt sich die Aufgabe eines Lehrers genau so gliedern. Man ahnt jedoch, dass eine humanistisch geprägte Lebenshaltung im Sinne eines „nice to have“ nicht ausreicht. In ihrer August-Ausgabe 2010 hat das indische Magazin THE THEOSOPHICAL MOVEMENT in einem inspirierenden Artikel die Aufgaben eines spirituellen Lehrers untersucht. (weiterlesen …)

  1. Engl.: What use are torches, light or eyeglasses, if people will not see? Aus: Amphitheatrum sapientiae

Popularity: 2%

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 Vorwärts