Nov 17 2008

Bodhisattva-Gelübde: Effektive, wenn auch unbequeme, Methode der Umkehr

Abgelegt unter Zeitgeschehen

Das Bodhisattva-Gelübde besteht - vereinfacht ausgedrückt - aus dem Gelöbnis, sich auch dann freiwillig zu inkarnieren, wenn man es eigentlich nicht mehr muss. Und zwar zu dem Zweck, den noch nicht so weit fortgeschrittenen Suchern zur Seite zu stehen. Wobei das WO und WIE getrost dem unfehlbaren Wirken des Karma-Gesetzes überlassen bleiben kann.

Kleines Kesa zum Bodhisattva-Gelübde im Zen-Buddhismus.
Bild: Ko-Sen

Das klingt auf dem ersten Blick abgehoben, abstrakt-mystisch und vor allem vollkommen irreal. Weder ist das Freisein vom Rad der Wiedergeburt in greifbarer Nähe, noch gibt es Grund anzunehmen, man könnte anderen auf ihrem Weg hilfreich sein. Dennoch besitzt das Bodhisattva-Ideal eine sehr reale Wirkung. Vorausgesetzt, man fasst es in seinem esoterischen Sinne auf. Weiterlesen »

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Okt 16 2008

Tägliche Pflichten - lästiges Übel oder nützliche Übung?

Abgelegt unter W. Q. Judge, Zeitgeschehen

Tägliche Pflichten in Beruf und Familie werden oft als lästige Schufterei empfunden. Der Sucher auf dem Pfad kann dabei zusätzlich auf die Idee kommen, häusliche Pflichten oder berufliche Anforderungen als „schlechtes Karma“ aufzufassen, das man notgedrungen und mit knirschenden Zähnen über sich ergehen lassen muss. Doch wer so denkt, ist kein Sucher mehr und hat dem PFAD zum Göttlichen verlassen.

PflichtenTägliche Pflichten erscheinen oft als banal und lästig. Foto: privat

In der zunehmend überalterten Gesellschaft wird es zum Beispiel immer mehr zum „Problem,“ betagte kranke Eltern oder Großeltern versorgen zu müssen. Doch wie wollen Sucher sich dem Dienst an der Menschheit verschreiben, Inkarnation für Inkarnation, wenn sie jammern und klagen, weil die Mutter oder der Großvater zum Pflegefall geworden ist, also ab sofort auf unabsehbare Zeit zehrende Pflichten bei der Betreuung des Familienangehörigen auf sie zukommen? Weiterlesen »

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Okt 07 2008

Bankenkrise - schlechtes Karma?

Abgelegt unter W. Q. Judge, Zeitgeschehen

Ist unser Geld bald weg?
Grafik: privat

Letzte Woche fanden sich sogar in der seriösen Tagespresse Sätze der Angst und Verzweiflung angesichts des drohenden Zusammenbruchs des uns so vertrauten Geldverkehrs. Dann brachte ein Marder auch noch zahllose Bankautomaten zum Stillstand. „Jetzt ist es soweit,“ werden diejenigen erschrocken gedacht haben, die vergeblich versucht hatten, an Bargeld heranzukommen. Ist unser kollektives Karma so „schlecht,“ dass wir bald unseren Wohlstand verlieren und in Armut und Chaos versinken werden? Wer sich auf diese Weise selbst und andere unnötig ängstigt, sollte den nachfolgenden Artikel von W. J. Judge studieren.

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Sep 28 2008

Lebenszeit - Probezeit

In der GEHEIMLEHRE ist davon die Rede, dass sich das entwickelnde Ego auf seinem aufsteigenden Pfad durch alle subjektiven Erfahrungen hindurchbeißen muss, um schließlich von der großen Illusion separater Existenz frei zu werden.

Die Illusion des ich bin ichWas ist das wahre ICH? Bild: Ko-Sen

Konkret heißt das: Die subjektiven Erfahrungen auf den einzelnen Wahrnehmungsebenen sind solange zu durchlaufen, bis sich ihre Anziehungskraft erschöpft hat. Erst wenn dem Ego zum Beispiel Sinnengenuss, Besitzgier oder Machstreben nicht mehr „attraktiv“ erscheinen, lösen sich die Bindungen zu ihnen. Doch in einem Alltag, der die volle Kapazität der Sinne in Anspruch nimmt, in dem wir komplett von unseren persönlichen Vorstellungen absorbiert werden und uns tausend Nabelschnüre in lebendige Beziehung zu einer vermeintlich realen Welt bringen, scheint eine Überwindung der Bindungen schier unmöglich. Statt dessen hat es den Eindruck, immer neue Hindernisse und Bindungen würden sich dem Sucher unüberwindlich aufdrängen. Weiterlesen »

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Jul 13 2008

Körperliche Übungen: Ego-Pflege oder Ego-Transformation?

Abgelegt unter Gesundheit, Zeitgeschehen

Im Alltag an ununterbrochene Betriebsamkeit gewöhnt, neigt auch der Sucher auf dem Pfad zu der Vorstellung, er müsse IRGENDETWAS tun, um auf seinem Weg Fortschritte zu machen. Welche Übung oder Technik ist empfehlenswert? Taiji – raten zum Beispiel Anhänger des Tao. Yoga – empfehlen dagegen diejenigen, die der Hindu-Tradition folgen.

Copyrights 2008 Ko-SenEin guter Taiji-Lehrer muss vor allem Meister des Taiji sein. Bild: Ko-Sen

Welche Übungstechnik man auch wählt – KEINE Übung hat aus sich selbst heraus transformierende Wirkung. Allein die Einstellung zum Üben entscheidet, ob daraus Ego-Pflege oder Ego-Transformation wird. Weiterlesen »

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Jul 04 2008

Papst lässt Hüllen fallen

Abgelegt unter Zeitgeschehen

teaser_schuhe.jpgSchöne rote Schuhe. Foto: privat

NEIN, NEIN - BITTE NICHT MISSVERSTEHEN! Gemeint ist der Ersatz des bisherigen Pallium durch ein schickes Neues. Das Neue ist zugleich etwas ganz Altes, auf eine Kleiderordnung aus dem neunten Jahrhundert Zurückgehendes. Back to the roots, sozusagen. Daher gab es im April oben drauf als neue Kopf- bedeckung eine weiße Oster-Mozzetta. Die Headline könnte also auch lauten: Des Papstes neue Kleider. Weiterlesen »

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Jun 15 2008

Rette sich wer kann - vor der Vielheit

Abgelegt unter H. P. Blavatsky, Zeitgeschehen

Schulkinder können sich kaum noch auf EINE Sache konzentrieren. Kaum beginnen sie etwas, sind sie schon beim Nächsten. Die Sinne werden von früh bis spät mit einem Ozean an Eindrücken geflutet. Ständig flackern irgendwo bewegte Bilder. Das Mind hat keine Zeit und Gelegenheit, sich auf ETWAS auszurichten. Und verliert damit die „angeborene“ Fähigkeit zur EINSPITZIGKEIT.

Copyrights 2008 Ko-SenWer zur Sonne will, muss den Strahlen folgen - zurück in Richtung ihres Ursprungs. Bild: Ko-sen

Wie Websites Cookies in einem PC-Browser platzieren, um schneller angezeigt zu werden, setzen die Heerscharen äußerer Eindrücke kleine Angelhaken in unser Mind fest, um anschließend fordernd daran zu ziehen. Die fordernde Vielheit zerreißt somit förmlich das menschliche Denkvermögen. Das menschliche Ego wähnt sich wichtig und cool, wenn es sich mit Tastaturen und Bildschirmen umgibt. Doch in Wirklichkeit sägt es am Ast auf dem es sitzt. Die Verbindung zu seinem spirituellen Wurzeln, dem immateriellen „Baum des Lebens,“ droht abzubrechen. Da hilft nur Eines: rette sich wer kann. Weiterlesen »

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