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Blavatsky

Meister und Mahatmas – Mythos und Tatsachen

Seit H. P. Blavatskys Zeiten, der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, bis heute versuchen viele Menschen, das Phänomen der theosophischen Mahatmas und Meister zu verstehen. IHR Wesen und Wirken zu ergründen erfordert indes mehr als sentimentale Unterwürfigkeit, erhabene Gefühle oder philosophisches Denken.

Auf die Persönlichkeit eines Mahatmas oder Meisters zu konzentrieren – wie lautes Rufen im Wald nach einem Reh. Grafik: Ko-Sen

Wer sind die theosophischen Mahatmas? Sind es entkörperte „Lichtwesen“ oder Spukgestalten? Sind sie übernatürliche Wesenheiten, reine Legende oder ausgedachte Fantasieprodukte? Stimmt es, dass einige von ihnen Tausende von Jahre alt sind? (weiterlesen …)

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Terrorismus – Autoimmunerkrankung der Zivilisation

Karma-Betrachtungen zum Terroranschlag von Mumbai

Pillen, bei Autoimmun-
krankheiten wenig
hilfreich.

Bild: Ko-Sen

Das Nachfolgende ist kein weiterer Augenzeugenbericht vom Terror-Irrsinn aus Mumbai. Es ist ein Zitat aus MÄRCHENLAND GONDWANA von Maria Szepes1, Anfang der 1990er Jahre veröffentlicht.

Sie sind bis an die Zähne bewaffnet und von tobendem Hass gegen die Privilegierten erfüllt. Diese elementare und menschliche Tobsucht, die jede Sperre niedertrampelt, tritt parallel in mehreren Siedlungen auf. Auch auf den schwimmenden Inseln haben die Infizierten revoltiert…

Der kleine SF-Roman erzählt von einer vermeintlich fernen Zukunft, in der sich die Gemeinschaft zivilisierter Menschen zunehmend bedroht sieht. Gefahr kommt von rohen, ungebildeten Massen, die täglich um das nackte Überleben kämpfen, sich dem Drogenrausch hingeben und anfällig sind für die Manipulationen fundamentalistischer religiöser Anführer. Erlöserreligionen haben Hochkonjunktur. Der Mob lässt sich im Namen Gottes zu Bombenanschlägen, Attentaten und Entführungen verleiten. Da sie nichts zu verlieren und keine Verfolgung zu befürchten haben, sind die Attacken von besonderer Grausamkeit. (weiterlesen …)

  1. München 1993

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Bodhisattva-Gelübde: Effektive, wenn auch unbequeme, Methode der Umkehr

Das Bodhisattva-Gelübde besteht – vereinfacht ausgedrückt – aus dem Gelöbnis, sich auch dann freiwillig zu inkarnieren, wenn man es eigentlich nicht mehr muss. Und zwar zu dem Zweck, den noch nicht so weit fortgeschrittenen Suchern zur Seite zu stehen. Wobei das WO und WIE getrost dem unfehlbaren Wirken des Karma-Gesetzes überlassen bleiben kann.

Kleines Kesa zum Bodhisattva-Gelübde im Zen-Buddhismus.
Bild: Ko-Sen

Zunächst mag das auf dem ersten Blick abgehoben klingen, abstrakt-mystisch und vor allem vollkommen irreal. Weder ist das Freisein vom Rad der Wiedergeburt in greifbarer Nähe, noch gibt es Grund anzunehmen, man könnte anderen auf ihrem Weg hilfreich sein. Dennoch besitzt das Bodhisattva-Ideal eine sehr reale Wirkung. Vorausgesetzt, man fasst es in seinem esoterischen Sinne auf. (weiterlesen …)

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Reinkarnation – nicht nur auf Körper und Seelen von Menschen beschränkt

Reinkarnation als Naturgesetz wird – wenn überhaupt – oft lediglich auf den Menschen bezogen. Doch wenn das Gesetz universell ist, muss es weiter greifen, als „nur“ auf den menschlichen Körper, die Lebensumstände oder die Seele.

Reinkarnation gilt nicht nur im Menschenreich. Auch in anderen Naturreichen wirkt das Naturgesetz. Hier haben sich Bäume – warum auch immer – schief wachsend inkarniert. Bild: Ko-Sen

Nicht nur Menschen inkarnieren, auch jedes einzelne Atom und Elementarteilchen, aus dem unsere stoffliche Hülle aufgebaut wird. Und noch weiter kann man gehen: Selbst unsere Gedanken haben das Zeug zur Reinkarnation. Emotional und mental aufgeladene Gedankengebilde sind es denn auch, die unser Leben zumeist unbemerkt behindern, in unerwünschte Richtungen treiben und damit unsere ureigene Inkarnation beeinflussen. (weiterlesen …)

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