Trinosophie-Blog Rotating Header Image

Sex

„Internet ist Teufels- und Dreckszeug!“

Manche Menschen, die als gebildet gelten und sich ethisch-moralisch wertkonservativ geben äußern gern ihren Ekel über die „schlimmen Sachen“ im Internet. Weil sie meinen, es mit ihren Kindern gut zu meinen, ist die Dämonisierung der elektronischen Medien auch ein Aktivposten der Erziehung. Kinder und Jugendliche dürfen ent­weder gar nicht oder nur unter strengen Auflagen und zumeist technisch sehr eingeschränkt ins Web. „Internet ist Teufels- und Dreckszeug!“ ist dabei die dämagogische Parole.

Mit Knoblauch gegen den digitalen Belzebub? (*)

Wenn es sicher helfen würde, sie würden vor jedem Computermonitor oder gar den DSL-Anschluss eine Knoblauchknolle legen. Knoblauch soll ja, laut mittelalterlichem Aberglauben, den Teufel fern halten. Der Teufel ist aber bekanntlich eine Erfindung machtpolitisch ambitionierter Kirchenväter. Und seine Kinder in das Korsett eigener Klischees und Komplexe zu zwingen ist – ja, vor allem bequem und eine Form der Verletzung der Fürsorgepflicht! (weiterlesen …)

Popularity: 1%

Der wahre Mensch

Eine Gruppe Teenager findet sich einmal unvermittelt vor die Frage gestellt: Der wahre Mensch – wer oder was ist das? Offenherzig spontan meinen die einen: Sex haben und schöne Sachen genießen, also Essen, Kleidung, Freizeit und so weiter. Den Jugendlichen wird entgegen gehalten, dass Sex haben und schöne Sachen genießen letztlich auch bei Schweinen, Ratten und Hunden üblich ist, also nicht etwas typisch Menschliches sein kann, ganz zu schweigen etwas WAHRHAFT MENSCHLICHES. Sie stutzen und stimmen verhalten zu. Da reckt ein Mädchen den Kopf und ruft: Der wahre Mensch ist die Seele.

Äußeres an einem abperlen lassen. (*)

Es geht dann noch ein wenig hin und her, doch schnell kommen die Jugendlichen zu dem Punkt, dass hinter der derben Körperlichkeit – mit der sie sich als Pubertierende gerade heftig auseinandersetzen müssen – etwas subtil Bewusstes sein muss. Eben der wahre Mensch, die Seele, die mit Sex und schönen Sachen NICHTS zu tun hat, die dem körperlichen Treiben aber zuschaut, zuschauen muss und sehr wahrscheinlich an den vielen Genüssen nicht viel Genießenswertes finden kann. (weiterlesen …)

Popularity: 2%

Europäische Währungsunion: Entführung auf dem Stier oder Tanz um das goldene Kalb

Griechische Zwei-Euro-Münze.
Abbildung: gemeinfrei

Alle alten Schriften weisen immer und immer wieder auf die EINHEIT allen Seins hin. Die Vorstellung einer separaten Existenz würde dem Schöpfungsplan zuwiderlaufen und sei ein illusorisches Konzept. Für einen religiösen Menschen sei es daher oberste Pflicht, den Gedanken universeller Einheit und Verbundenheit in seinem Leben praktisch umzusetzen.

Fast prophetisch trägt die Zwei-Euro-Münze Griechenlands die Entführung der Europa als Wappen. Im Mythos war leidenschaftliche Liebe des obersten Griechengottes treibende Kraft. Der als Stier verwandelte Zeus entführte die schöne Europa nach Kreta, um eine illegitime Groß­familie zu gründen. Illegitim ging es auch zu, als Griechenland die Europäer in den Traum entführte, würdiger Euro-Partner zu sein. Nicht ein kräftiger Stier, das verschlagene goldene Kalb scheint dieses Mal beteiligt. Ist der Versuch EINHEIT FÜR BARE MÜNZE schon am Ende? (weiterlesen …)

Popularity: 3%

Seelenpartner: Gibt es den? Wenn ja – wie ihn erkennen?

Wie den Seelenpartner
erkennen?
(*)

Online-Partnerbörsen boomen. Vor vier oder fünf Jahren gab es eine Handvoll an Internet-Diensten, wo man sich mit seinem Profil einem virtuellen Markt von Angebot und Nachfrage stellen konnte. Inzwischen gelten Partner­börsen als Geschäftsidee. Folglich gibt es jetzt von bemüht intellektuell bis gezielt hedonistisch alles, was das suchende Mann- oder Frauenherz so begehren könnte. Die Suche nach DEM Partner gleicht dabei einer verzweifelten kollektiven Jagd. Jagd wonach? (weiterlesen …)

Popularity: 8%

Seiten: 1 2 3 4 Vorwärts