Anshu Jain, designierter Chef der Deutschen Bank, ist ein jñânî
London/Frankfurt – Im ersten Absatz des Leitartikels im Wirtschaftsteil einer überregionalen Tageszeitung1 die komprimierte Erklärung eines Yoga-Weges zu finden ist außergewöhnlich. Doch vermutlich wird es jetzt öfters Berichte über jñâna-Yoga geben. Denn am 27. Juli 2011 wurde Anshuman („Anshu“) Jain zu einem der beiden Chefs der Deutschen Bank gewählt2. Jain ist bekennender jñânî, ein nach Weisheit Strebender. Der Weg des jñânî ist der Weg vollkommener Selbstübergabe und kennt nur ein Ziel – Einswerden mit dem EINEN, wobei unter „Einem“ nicht etwa ein anthropomorpher Gott, sondern ein alles durchdringendes göttliches Prinzip verstanden wird.
Filiale der Deutschen Bank (*)
Die Geisteshaltung eines jñânî ähnelt damit sehr der von Buddhisten. Kein Wunder, mit seiner reformatorischen Lehre von den Vier Edlen Wahrheiten traf Buddha Shakyamuni um 600 v. u. Z. in Indien auf eine multireligiöse Hochkultur. Schon damals galt der Jainismus als eine Art asketische „Elite-Religion“. Lautet also das neue Motto der Deutschen Bank: Mit „Guru-Banking“ trotz Finanzkrise zum Erfolg? (weiterlesen …)
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Innenstadt von Oslo, kurz nach der Bombenexplosion.
The TG – struck by opposites.
Theosophische Gesellschaft heute: holpriger Pfad im Unterholz. (*)