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Psychologie

Das Geheimnis der Goldenen Blüte: Neu-Übersetzung des taoistischen Klassikers

Generationen von spirituellen Suchern hat DAS GEHEIMNIS DER GOLDENEN BLÜTE seit den 1920er Jahren begleitet. Der Autor und Herausgeber mystischer Bücher, Gustav Meyrink, erkannte als einer der ersten, dass die „Goldblütentechnik“ eine transformierende Wirkung entfalten kann, wenn sie Teil einer meditativen Lebenshaltung ist. Meyrink erkannte auch schon, dass die Deutungsversuche von C. G. Jung letztlich vom Wesen der Goldblütentechnik weg führen.

Andreas Bourani Nur in meinem Kopf Video:

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Der Song beschreibt auf verblüffende Weise, das, was die taoistischen Weisen mit der GOLDBLÜTE zu vermitteln suchten: Die Welt ist eine Schöpfung unseres eigenen Bewusstseins.

Der US-amerikanische Sinologe Thomas Cleary nahm Anfang der 1990er Jahre Unklarheiten in der Übersetzung von Richard Wilhelm aus dem Chinesischen ins Deutsche zum Anlass, anhand der originalen Skripte eine eigene Übersetzung ins Englische vorzunehmen. Bis dahin galt die Wilhelm-Fassung der GOLDBLÜTE bei Anhängern der Jungschen Thesen zur Psychologie als authentische Wiedergabe des taoistischen Meditationshand­buches. Cleary konnte nachweisen, dass diese Annahme nicht korrekt ist. Erst in seiner Neu-Übersetzung kommen Philosophie und Psychologie des Taoismus authentisch zum Ausdruck. Die Neu-Übersetzung Clearys liegt nun auf Deutsch vor. (weiterlesen …)

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„Das Geheimnis der Goldenen Blüte“ – das Geheimnis der Freiheit von Stress und Gewalt

Buchcover. © AURINIA-Verlag

Wir alle leben in einer Dauererregung. „Geil ist geil“ sozusagen rund um die Uhr. Immer schneller aufeinander folgende und immer heftiger werdende Bildschock-Impulse buhlen um unsere Aufmerksamkeit und Konzentration. Nein – diese Bildschock-Impulse beherrschen unsere Aufmerksamkeit und Kon­zentration. Bis zu einem gewissen Grad SIND wir selbst eine wandelnde Quelle von Bildschock-Impulsen. Dieses Antreiben und getrieben werden wird allgemein als Stress bezeichnet. Weil alles was unserem „Gleichgewicht der Unruhe“ in die Quere kommt als bedrohlicher Angriff auf unser Ego erlebt wird, beantworten wir diese mutmaßlichen Angriffe reflexartig mit tatsäch­lichen Hieben – zumeist verbal, mit Feindseligkeit oder einem Rechtsanwalt. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dieser Spirale aus Stress und Gewalt zu entsteigen. Eine davon ist im taoistischen Klassiker Das Geheimnis der Goldenen Blüte beschrieben. Die deutsche Übertragung der Neuübersetzung von Thomas Cleary erscheint im Herbst 2011. (weiterlesen …)

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Gedankenlesen mit dem Hammer

Leider ist nur wenigen Menschen bewusst, welches Potential in ihrer Gattung schlummert. Noch weniger machen sich ernsthaft Gedanken, wie sich diese schlummernden Möglichkeiten aktivieren lassen. Und nur vereinzelt bemüht sich jemand um eine dafür förderliche Lebenshaltung. Zu den schlummernden Potentialen gehört das Gedankenlesen (Mind reading).

xl-gehirnMedial view of a halved human brain, parts colored and labeled.
Abb.: NEUROtiker

Forscher um den Verhaltensökonomen Ernst Fehr von der Universität Zürich haben jetzt „wichtige Elemente der neuronalen Grundlage von gebrochenen Versprechen entdeckt.“ Damit rückt für die technische Wissenschaft die Entwicklung von Hirnscan-Verfahren in den Bereich des Machbaren1. Gedankenlesen nach der Hammermethode, denn eigentlich bedarf der Mensch dafür keiner Technik. (weiterlesen …)

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Die Welt eine Projektion des fühlenden Denkens (Mind)?

Lao-tzu soll einst geträumt haben, er wäre ein Schmetterling. Nach dem Aufwachen fragte er sich besorgt, was Traum was Wirklichkeit sei. Hat er, Lao-tzu, geträumt, er sei ein Schmetterling oder träumt gerade der Schmetterling er wäre Lao-tzu?

Sterbender Schmetterling © Kô-Sen 2009Schmetterling der träumt? (*)

Inzwischen kommt die Neuropsychologie zu ähnlichen „unscharfen“ Schlüssen. Was taoistische und buddhistische Schriften bereits vor Jahrhunderten vermittelten ist inzwischen von wissenschaftlicher Evidenz: Die Welt ist das Produkt unseres Denkens (Mind). (weiterlesen …)

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