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Liebe

Der gute Donnergott (The Good Thunder): Eine Lektion in Arbeit, Leiden und Liebe

Thanks to the unknown Lady who was reading the tale at London’s Piccadilly-Line and who was so kind to reveal its writer.

Es heißt, Rai-den, der Donnergott, sei ein liebloser Geist, Furcht erregend, rachsüchtig und grausam zu den Menschen. Doch so reden nur Leute, die Angst vor Sturm und Gewitter haben. Sie schieben Rai-den und seinem Sohn Rai-Taro alles erdenklich Schlechte in die Schuhe. Doch sie liegen damit völlig falsch.

xl_gewitterGewitter über dem Land. Foto: C. Clark

Rai-den Sama lebte weit oben im blauen Himmel in seiner Wolkenburg. Er war ein großer und mächtiger Gott und Herrscher über die Elemente. Rai-Taro war sein einziger Sohn, ein braver Junge, den sein Vater über alles liebte. (weiterlesen …)

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Rechte Achtsamkeit – das Wissen aus dem eigenen Mind selbst ausgraben

Wie ist aus theosophischer Sicht das buddhistische Konzept der „rechten Achtsamkeit“ zu verstehen1?

Grundsätzlich bedeutet „rechte Achtsamkeit“ oder „rechtes Gewahrsein,“ dass man sich seines Umfelds, der eigenen Handlungen und Gedanken sowie seines mentalen Zustandes jederzeit bewusst ist. Auf einer tieferen Ebene steht das Konzept für die Bewusstmachung des eigenen mentalen Prozesses. Für spirituelles Streben reicht Gutherzigkeit allein nicht aus. Der Aspirant muss vor allem seinen mentalen Prozess wachsam im Auge behalten, wenn er nicht eines Tages feststellen will, dass sein Mind in Spurrinnen geraten ist.

Drum © Kô-Sen 2009Rechte Achtsamkeit – unter anderem Voraussetzung dafür, dass sich der GENIUS offenbaren und entfalten kann. Bild: Kô-sen

Dann mag er etwa entdecken, in bestimmten Situationen schablonenhaft immer gleich zu reagieren oder bei speziellen Fragen reflexartig auf stereotype Antworten fixiert zu sein. Auf diese Weise schafft er sich mentale Spurrinnen. Der meditierende Mensch ist hingegen stets bemüht Neuland zu betreten. Er ist bereit, die Dinge immer wieder mit anderen Augen oder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Mentale Tiefe lässt sich nur dadurch erlangen, dass wir uns nicht mit der erst besten Antwort zufrieden geben, die uns in den Sinn kommt. Dazu gehört, immer wieder zu prüfen, ob die angenommenen Voraussetzungen nicht in die falsche Richtung führen. (weiterlesen …)

  1. THE THEOSOPHICAL MOVEMENT, JUNE 2009, Questions & Answers

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„Die Söhne des Saturn“ – Eine persönliche Unterweisung von Maria Szepes für Schüler

Zum Gedenken an den zweiten Todestag von Maria Szepes

Die nachfolgende Unterweisung hat eine Schülerin von Maria Szepes, die heute in Kassel lebt, in den 1970er Jahren von Maria Szepes erhalten. Damals kamen in Budapest drei bis vier Gruppen von je 10 bis 14 Teilnehmern einmal im Monat heimlich zusammen. Eingebunden in einem musischen Rahmen hat Maria die Zuhörer – die meisten im mittleren Alter – dabei in den Weisheitslehren unterwiesen.

Brandung © Kô-Sen 2009Das Werk von Maria Szepes steht wie ein Steinblock in der astralen Brandung einer aufgewühlten Welt. (*)

Am Ende erhielten alle Teilnehmer eine Abschrift der behandelten Themen, die dann per Hand und unter konspirativen Bedingungen1 vervielfältigt und an Interessenten verteilt wurden. Die Söhne des Saturn ist ein Beispiel. (weiterlesen …)

  1. Das damals in Ungarn herrschende kommunistische Regime hatte spirituelle Zirkel und Schriften verboten.

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Bedeutung religiöser Metaphern

Wenn ein hysterischer Mob im Namen seiner Nation und seiner Religion zum Knüppel greift und Menschen anderer Herkunft und anderer Religion im „religiösen Zorn“ ermordet, scheint der Tiefpunkt menschlicher Niedertracht und Dummheit erreicht. Fast immer stecken hinter den aufgewiegelten Massen demagogische Priester, die den ungebildeten Massen das Gift wörtlich gedeuteter religiöser Metaphern ins Ohr geträufelt haben.

Das Schwein - religiöses Symbol für den Sinnenmenschen © Bild: Kô-SenPiggy – in der REISE IN DEN WESTEN symbolisiert er den liebenswürdigen Vielfraß. (*)

Taoismus und Buddhismus erweisen sich dem gegenüber als wahre humanistische philosophische Systeme. Metaphern bleiben Metaphern. Kein taoistischer oder buddhistischer Priester käme auf die absurde Idee, seine Zuhörer etwa aufzuhetzen, Andersgläubige in die Hölle zu schicken, weder wörtlich noch sprichwörtlich. Denn die Hölle ist im sprichwörtlichen Sinne weniger ein Ort im Jenseits, sondern vielmehr ein Zustand im Diesseits. (weiterlesen …)

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