Okt 04 2008

Leben mit religiöser Intoleranz

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Sie stehen neuerdings in der Fußgängerzone. Über einen Campingtisch ist ein schwarzes Tuch gespannt, das vorn herunter hängt. Dort steht die Losung: A… ist der einzige verehrungswürdige Gott. M… ist der rechtmäßige Gesandte Gottes. Die jungen Männer dahinter sind südländischer Herkunft (*). Vermutlich sind sie Deutsche mit „Migrationshintergrund“.

GotteshausDas Himmelreich Gottes ist NUR INNEN zu finden, nicht in Steinbauten, heißt es in den Weisheitslehren. Bild: Ko-Sen

Die Parole ist eine Aufforderung zu religiöser Intoleranz. Doch es stört niemanden. Die Leute bummeln achtlos vorbei. Die Jungen hinter dem Tisch bleiben unter sich. Die propagierte Intoleranz wird toleriert. Eine eher beiläufige Szene. Und doch symptomatisch für einen religiösen Dogmatismus, der vor gut 1.000 Jahren mit christlichen Kreuzfahrern seinen Anfang nahm – und nun auf die westliche Zivilisation zurückfällt. Weiterlesen »

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Jul 01 2008

Wahlen und Karma oder „Böses Erwachen nach dem Albtraum“

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Bald hat die Welt die Ära Bush hinter sich. Alles deutet darauf hin, dass der nächste US-Präsident Obama heißt. Doch wer meint, dass dadurch statt einer ständig hysterisch, feindselig und aggressiv um sich hackenden Krähe jetzt eine sanfte rational handelnde Friedenstaube ins Weiße Haus einzieht, darf sich schon jetzt auf ein böses Erwachen vorbereiten.

xl_wahl.jpgBundesdeutsche Wahlen in den 1970er Jahren, als die politischen Verhältnisse noch übersichtlich waren. © Bundesregierung/Schaack

In dem Kommentar der Tagesschau, Böses Erwachen nach dem Albtraum links_yellow.gif, begründet Ralph Sina (WDR), warum die Hoffnung auf Änderung leider unbegründet ist. Demnach kann mit Obama sogar mit einem mehr fordernden Tonfall gegenüber alliierten Verbündeten gerechnet werden. Nicht aber mit weniger Krieg und mehr Frieden. Da drängt sich einmal mehr die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Wahlen und dem Karmagesetz auf. Weiterlesen »

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Mai 17 2008

Mythos Tibet: Alles rassistisch oder was!

Nun schon zum zweiten Mal links_yellow.gif binnen weniger Wochen hat sich eine eigentlich für guten Journalismus, gründliche Recherchen und liberale Geisteshaltung renommierte Tageszeitung in Sachen Esoterik einer Rassismus-Phobie hingegeben.

xl_gebetsfahnen.jpgGebetsfahnen auf dem tibetischen Hochland. Bild: © Regina Hacke

Platter kann man sich dem Mythos Tibet kaum nähern, wie es sich Andrian Kreye, Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung, letzten Freitag geleistet hat. In Anlehnung an die bekannte deftige Milchwerbung mutet sein langer Beitrag, DIE EWIGE SUCHE NACH SHANGRI-LA, an wie, „Alles rassistisch, oder was.“ Weiterlesen »

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Mrz 26 2008

Buddha-Dharma angewandt: Auf sein Recht verzichten

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Eine Erzählung

Beim dritten Mal schrieb ich mir das Kennzeichen auf. Ab dann, wann immer der alte Polo sich näherte – immer zu dieser Zeit an dieser Stelle, fast jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit – drosselte ich die Geschwindigkeit, fuhr möglichst rechts. Und wurde jedes Mal zorniger, schmiedete Angriffspläne.

Copyright 2008 Ko-SenBluthundes des Karmas - nicht einlassen, wenn es nicht sein muss.
Bild: Ko-Sen

Schließlich wurde mein Leben bedroht. Und vermutlich auch das jedes anderen Autofahrers, dem der Typ auf den engen waldigen Straßen entgegen fuhr. Reine Menschenliebe wäre es also, auf mein Recht zu bestehen, dass die Gefährdung meiner Person unterbleibt und bei der Polizei eine Anzeige zu erstatten. Weiterlesen »

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Mrz 23 2008

Der Tibet-Konflikt und das Prinzip Teile und Herrsche

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Kein aufgeklärter Deutscher käme heute auf die Idee, etwa das im Zuge des Zweiten Weltkriegs verlorene Königsberg zurück haben zu wollen. Für die noch lebenden Königsberger mag die nach dem Prinzip Teile und Herrsche beschlossene Grenzziehung eine schmerzliche Wunde bleiben. Für die politische Realität des XXI. Jahrhunderts ist und bleibt Königsberg ein irreversibles historisches Relikt. Ähnliches gilt für das Sudetenland oder ehemalige deutsche Gebiete in Polen.

xl_monks.jpgLamas at the Rumtek monastery in Sikkim. Bild: Creative Commons/Amar, May 2005

Merkwürdig nur, dass viele dieser aufgeklärten Menschen, wenn es um den Tibet-Konflikt in China geht, plötzlich für rechtmäßig halten, was sie im Falle ehemaliger Ostgebiete und der Vertriebenen zu Recht als reaktionär und revanchistisch verurteilen. Weiterlesen »

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Feb 20 2008

Karma aktuell: Dame Europa von Reaktionären und Separatisten bedroht

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Das Europäische Geschick soll dem Grafen von Saint Germain einst besonderes Anliegen gewesen sein. Aus diversen Quellen und der sicher nicht nur allegorischen Geschichte des Romans DER ROTE LÖWE geht hervor, dass er etwa bemüht war, die Gräueltaten der Französischen Revolution abzuwenden oder wenigstens den Verlauf der Ereignisse in einem harmonisierenden Sinne zu impulsieren.

Karma Copyright 2008 Ko-SenFreiheit findet sich nicht in Separation sondern in der Überwindung alles Trennenden, sagen die Weisheitslehren. Bild: Ko-Sen

Im 20. Jahrhundert kam dem Balkan zweimal die Rolle eines Infektionsherdes im Körper der Dame Europa zu: Der erste Weltkrieg nahm in Sarajevo seinen Ausgang und das Grauen des Bürgerkrieges beim Zerfall Jugoslawiens befleckte nachhaltig das humanistische Gewand des Abendlandes. Karma will es, dass der Dame Europa auf dem Balkan erneut eine giftige Injektion verpasst wird. Man kann nur hoffen, dass ER weiter über Europa wacht… Weiterlesen »

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Feb 06 2008

Afghanistan - Kampfeinsatz beeinflusst kollektives Karma

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Nun drehen nicht mehr nur deutsche Kampfflugzeuge über blühende Mohnfelder Afghanistans ihre Runden. Jetzt kommt auch noch eine kämpfende Eingreiftruppe hinzu. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass es zu Kämpfen kommt, was immer auch Töten bedeutet.

Karma Wellen Copyright 2008 Ko-SenKarmische Wellen kehren immer zurück, früher oder später. Bild: Ko-Sen

Deutschland gerät damit noch stärker in den Fokus islamischer Fundamentalisten. Weiterlesen »

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