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Konzentration

CONSIDERATIONS ON MAGIC (Betrachtung über Magie)

Mit einem Essay von William Q. Judge

Was ist Magie? Wenn zwei feminine Männer öffentlich mit weißen Tigern kuscheln, bis einer der beiden in den Kopf gebissen wird? Wenn sich außerhalb der Faschingszeit Kinder als Zauberer verkleiden und mitternachts von den Eltern zu einer Buchhandlung fahren lassen, um ihr Mind mit dem neuesten skurrilen Horror des fiktiven Idols Harry Potter zu füllen?

Katholische Kirche StadtilmBesonders katholische Kirchen sind reich mit magischen Schutz- und Abwehrornamenten ausgestattet – zumeist aus anderen Traditionen geklaute Symbole (Bild: Trinosophie-Blog)

Oder doch eher, wenn es Genforschern gelingt, pestizidresistenten Mais zu konfektionieren, an dem dann auch die Bienen zugrunde gehen… (weiterlesen …)

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Robert Crosbie: Culture of Concentration

Über die Pflege der Konzentrationsfähigkeit

Robert CrosbieRobert Crosbie (1849-1919)

Das Mind (Engl.), das Denkprinzip, manas (Sansk.), wird in den Weisheitslehren als Dreh- und Angelpunkt für die Entwicklung des Menschen beschrieben. Das Mind – und nur das Mind – verursacht alle Bindungen. Zumeist binden wir uns an das, was angenehme Gefühle erzeugt. Aber auch ausgeprägter Hass hat eine bindende Wirkung, die – so heißt es – langlebiger und kraftvoller sein kann, als Bindungen, die aus Wohlgefallen entstehen. Das Mind kann aber auch ER=LÖSEN. Wenn das ständig seine Umwelt differenzierende Mind mit allem Differenzieren aufhört, verlieren die Bindungen Halt und Stärke. Dann kann sich das UNIVERSELLE MIND in einem OFFENBAREN. Aber wie das Mind zur Ruhe bringen? Wie diesen ungezähmten Affen, der ständig von einem Ast zum anderen springt, jetzt dies und gleich darauf das macht? Durch KONZENTRATION. Der Sucher MUSS Konzentration lernen, will er sich langfristig aus dem Gestrüpp seiner Bindungen befreien. Robert Crosbie (1849-1919), Gründer der United Lodge of Theosophists (ULT), hat dazu zeitlos gültige und zeitgemäße Hinweise aufgeschrieben (Redaktion). (weiterlesen …)

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Silenzio Cucito – Metaphorischer Tanz zeigt, wie Verstrickung entsteht

Nähen geht mit Garn. Viele Garnfäden zusammen ergeben ein Seil. Ein Seil kann binden. Doch nur wenn es straff angezogen wird, ist die Bindung als Gefangenschaft spürbar.

earthdance marburg 2007Verstrickt und gebunden – tänzerische Metapher (Bild: Trinosophie-Blog)

Bleibt das Seil eher locker, kann man sich scheinbar frei bewegen. (weiterlesen …)

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Meditation, Concentration, Will

By William Q. Judge

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Triebkraft des Willens ist das Begehren.“ Dieser viel zitierte Satz von W. Q. Judge macht klar, dass unser WILLEN wesentlich von unserem BEGEHREN abhängt. Was wir wirklich wollen, ist in Wirklichkeit das, was wir begehren. Unser Willen, etwas Bestimmtes zu tun oder nicht zu tun, wird also nicht von dessen vermeintlicher Stärke oder Schwäche bestimmt. Auch nicht von äußeren Umständen. Sondern von unserem Begehren.

Wer also auf dem PFAD konkret vorankommen möchte, muss notgedrungen sein Begehren in den Griff bekommen. Dabei führt kein Weg an einem konzentrierten Mind vorbei. Effektive Konzentration aber kann nur durch ausdauernde und konsequente Meditation erreicht werden. Die Abhandlung von W. Q. Judge liefert eine zeitlos Checkliste dazu (Redaktion). (weiterlesen …)

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