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Karma

Wünschen, Hoffen, Warten – effektive astrale Bindemittel

Zum Jahresbeginn: Keine Wünsche, nicht hoffen, nicht warten

Man solle weder sich etwas wünschen oder auf etwas hoffen noch solle man warten, worauf auch immer. Diese praktischen „Faustregeln“ finden sich unter anderen in den Weisheits­lehrern aller Hochkulturen. Für den modernen Mensch, der ständig darauf aus ist sich zu verwirklichen, zu behaupten, zu beweisen und dieses reflexartige Tun als Ausdruck seines „Selbstbewusstseins“ interpretiert, sind solche Regeln jedoch grausam, dunkel, ja geradezu menschenverachtend und damit unzeitgemäß.

Man muss auch mal warten… Hauptsache dabei nichts erwarten. (*)

Dabei ist das ich-zentrierte Streben nach Selbstverwirklichung im allgemeinen Daseinskampf letztlich die Ursache aller menschenverach­tenden und grausamen Zustände auf der Welt. Und auch dafür, dass wir keinen inneren Frieden finden und hoffnungslos ans Rad von Karma und Reinkarnation gekettet sind. Wünschen, Hoffen, Warten sind dazu effektive astrale Bindemittel. (weiterlesen …)

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Wintersonnenwende: Gelegenheit längst Überfälliges anzufangen

Königin der Nächte“ bezeichnete eine Tageszeitung die längste Nacht des Jahres, die Wintersonnenwende1, zugleich auch der kürzeste Tag im Jahreslauf der Sonne. Das Weihnachtsfest, die mystische Geburt des Christkindes, ist bekanntlich eine grobe Adaption des in vielen Hochkulturen begangenen Sonnenkultes. Im Zentrum des Kultes steht die als Sonnengott (maskulin) kulthaft verehrte Sonne.

Jahreslauf der Erde um die Sonne, links außen Sommer auf der Nordhalbkugel, rechts außen Winter auf der Nordhalbkugel.
Grafik: gemeinfrei

Alles auf der Erde manifestierte Sein hängt vom Rhythmus der Sonne ab. Gemäß dem hermetischen Grundsatz SO OBEN – SO UNTEN hat die Wintersonnenwende OBEN auch in uns (UNTEN) ihre Entsprechung. Es liegt an uns, diesen kosmischen Impuls in uns „beim Schopfe zu packen“ und etwa beherzt die Gelegenheit zu nutzen, um längst Überfälliges anzufangen. (weiterlesen …)

  1. In 2011 am 22. Dezember, 6.30 Uhr

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With “guru-banking” to success

Anshu Jain, the designated head of Deutsche Bank, is a Jnani

London / Frankfurt – To find the compressed explanation of a path of Yoga in the first paragraph of the lead article of the business part of a national daily newspaper1 is quite extraordinary. But after this there will probably be reports on Jnana-Yoga more frequently, because on July 27th 2011 Anshuman (“Anshu”) Jain has been elected to one of the two heads of Deutsche Bank. Jain is an avowed Jnani, an aspirant for wisdom. The way of Jnani is the way of complete self-sur­ren­der and has only one goal – unity with the ONE, with the “ONE” is not meant an anthropomorphic God, but an all-pervading divine principle.

Jainism and guru banking in a small Hessian town affiliate? (*)

The mindset of a Jnani is very similar to that of the Buddhists. No wonder, with his reformation doctrine of the Four Noble Truths, Buddha Shakyamuni encounters about 600 BCE in India a multi-religious civilization. Even then, Jainism was seen as a kind of ascetic “elite religion”. Is the new motto of Deutsche Bank now: With ‘Guru-banking “, despite the financial crisis to success? (weiterlesen …)

  1. “Der Guru mit dem Rucksack”, Süddeutsche Zeitung, July 26th 2011

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Mit „Guru-Banking“ zum Erfolg

Anshu Jain, designierter Chef der Deutschen Bank, ist ein jñânî

London/Frankfurt – Im ersten Absatz des Leitartikels im Wirt­schaftsteil einer überregionalen Tageszeitung1 die komprimierte Erklärung eines Yoga-Weges zu finden ist außergewöhnlich. Doch vermutlich wird es jetzt öfters Berichte über jñâna-Yoga geben. Denn am 27. Juli 2011 wurde Anshuman („Anshu“) Jain zu einem der beiden Chefs der Deutschen Bank gewählt2. Jain ist bekennender jñânî, ein nach Weisheit Strebender. Der Weg des jñânî ist der Weg vollkommener Selbstübergabe und kennt nur ein Ziel – Einswerden mit dem EINEN, wobei unter „Einem“ nicht etwa ein anthropomorpher Gott, sondern ein alles durchdringendes göttliches Prinzip verstanden wird.

Filiale der Deutschen Bank (*)

Die Geisteshaltung eines jñânî ähnelt damit sehr der von Buddhisten. Kein Wunder, mit seiner reformatorischen Lehre von den Vier Edlen Wahrheiten traf Buddha Shakyamuni um 600 v. u. Z. in Indien auf eine multireligiöse Hochkultur. Schon damals galt der Jainismus als eine Art asketische „Elite-Religion“. Lautet also das neue Motto der Deutschen Bank: Mit „Guru-Banking“ trotz Finanzkrise zum Erfolg? (weiterlesen …)

  1. „Der Guru mit dem Rucksack“, Süddeutsche Zeitung vom 26. Juli 2011
  2. Der Aufsichtsrat hat Anshu Jain zusammen mit Jürgen Fitschen zum Mai 2012 zum Vorstandsvorsitzenden gewählt.

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