Leider wird die spirituelle Abhandlung Through The Gates of Gold (*) bislang lediglich als Kommentar einer weiteren und mehr bekannten Schrift, LIGHT ON THE PATH (Licht auf dem Pfad), verstanden.
Tore. Was ist dahinter? Bild: Ko-Sen
Das ist bedauerlich, denn das Bändchen ist eine Art Manual für den Übergang von einem rein materiellen Lebensstil hin zu einer mehr spirituellen Lebenshaltung. Vordergründig als Kommentar zu LIGHT ON THE PATH ausgewiesen ist es in Wirklichkeit ein eigenständiges Werk.
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Weiter lesen... 22. Juni 2008
W. Q. Judge (Foto: Public Domain)
Dass W. Q. Judge (1851 – 1896) ein Mystiker war, den man gut und gerne einen SEHENDEN und WISSENDEN nennen kann, ist kaum bekannt. Ebenso wenig sein Œuvre, das aus einigen wenigen Büchern und einer umfangreichen redaktionellen Tätigkeit als Herausgeber u. a. des Magazins THE PATH besteht. Am 21. März 1896 hat Judge viel zu früh die materielle Ebene verlassen. Seine Texte lesen sich auch heute noch als liebevolle Handreichung des Lehrers für Rat suchende Schüler. Und sie sind unverändert brandaktuell. Die Texte von Judge beschäftigen sich zumeist mit konkreten Aspekten der Transfiguration. Seine Bücher Letters That Have Helped Me
und The Ocean of Theosophy
sind esoterische Klassiker. Ersteres – ein Briefwechsel mit Schülern – ist ein Kompendium zum Umgang mit Fallstricken auf dem Pfad. Letzteres ist eine gut leserliche Zusammenfassung der oft und gern verdrehten Lehren von H. P. Blavatsky und der sie inspirierenden Mahatmas.
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Weiter lesen... 21. März 2008
Eine vegetarische Lebensweise wird dem Sucher in allen alten Schriften der Weisheitslehre als unverzichtbare Haltung angeraten. Doch dürfen solche Ratschläge nicht aus dem historischen und spirituellen Kontext gerissen werden. Denn: Schafe zum Beispiel sind auch Vegetarier und dennoch weit von „Weisheit“ entfernt.
Auch Tiere sind beseelte Wesen, dennoch ist fanatischer Vegetarismus eine Form von Anhaftung. Bild: Ko-Sen
Außerdem gehörten die alten Verhaltensregeln zu einem Set von Vorschriften für ein zurückgezogenes meditatives Leben. Wer versucht, die nach außen gerichtete Hetzerei des modernen Lebensstils allein durch rigide Essens- vorschriften zu „spiritualisieren,“ schadet erst seinem Körper und in der Folge auch seinem Geist.
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Weiter lesen... 12. März 2008
Nun drehen nicht mehr nur deutsche Kampfflugzeuge über blühende Mohnfelder Afghanistans ihre Runden. Jetzt kommt auch noch eine kämpfende Eingreiftruppe hinzu. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass es zu Kämpfen kommt, was immer auch Töten bedeutet.
Karmische Wellen kehren immer zurück, früher oder später. Bild: Ko-Sen
Deutschland gerät damit noch stärker in den Fokus islamischer Fundamentalisten.
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Weiter lesen... 6. Februar 2008
Mit einem Essay von William Quan Judge
Jakob Böhme (1575-1624)
Abbildung: Public domain
Ein Bodhisattva ist jemand, der soweit zum SELBST erwacht ist, dass er nicht den Zwängen zur Reinkarnation folgen muss. Aber dennoch inkarniert, um den fühlenden Wesen zu helfen. HELFEN versteht sich dabei nicht unbedingt im öffentlichen Wirken. Allein die Präsenz eines „Undercover-Bodhisattvas“ hat heilsam harmonisierende Auswirkungen, wo immer er sich aufhält. Problematisch ist dabei, dass der Bodhisattva, um seinen Dienst ertragen zu können, aus dem Kelch von Lethe trinken muss. Er MUSS seine Herkunft vergessen, um sich ganz dem altruistischen Werk widmen zu können. Bodhisattva ist dabei nicht gleich Bodhisattva. Es gibt Abstufungen und Grade des BEWUSSTEN SEINS, wie etwa im legendären AVATAMSAKA-SUTRA beschrieben wird. Im westlichen Kulturkreis wurde das Bodhisattva-Konzept erstmalig von den Theosophen um H. P. Blavatsky bekannt gemacht. Als ein Bodhisattva mittlerer Gradierung gilt JAKOB BÖHME. Die mystischen Schriften des Schuhmachers aus Görlitz weisen zahllose Affinitäten zur Bhagavad Gita und Geheimlehre auf. Wenn auch im engen Gewand einer theistischen Weltsicht. Was aber zu seiner Zeit gar nicht anders möglich gewesen wäre, wenn er nicht vorzeitig auf dem Scheiterhaufen enden wollte. (Redaktion)
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Weiter lesen... 4. Januar 2008
Mit einem Essay von William Quan Judge
Was ist Magie? Wenn zwei feminine Männer öffentlich mit weißen Tigern kuscheln, bis einer der beiden in den Kopf gebissen wird? Wenn sich außerhalb der Faschingszeit Kinder als Zauberer verkleiden und mitternachts von den Eltern zu einer Buchhandlung fahren lassen, um ihr Mind mit dem neuesten skurrilen Horror des fiktiven Idols Harry Potter zu füllen?
Besonders katholische Kirchen sind reich mit magischen Schutz- und Abwehrornamenten ausgestattet - zumeist aus anderen Traditionen geklaute Symbole (Bild: Trinosophie-Blog)
Oder doch eher, wenn es Genforschern gelingt, pestizidresistenten Mais zu konfektionieren, an dem dann auch die Bienen zugrunde gehen…
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Weiter lesen... 2. Dezember 2007
Gibt es Adepten, Mahatmas oder Bodhisattvas, die darüber wachen, dass es die Menschenkinder der Erde nicht zu toll treiben und die im Zweifel auch „einschreiten?“
Aufgegeben? Sich selbst überlassen? Vergessen? (Foto: privat)
In China oder Indien gibt es dazu keine Zweifel. China hat sein Unsterblichen, Indien seine Rishis. Und Buddhisten haben eigentlich ihre Bodhisattvas. Während im Westen die Massen wieder zunehmend dem Aberglauben an einen anthropomorphen Gott und wundertätigen Heiligen im Namen Jesu frönen, stellt die moderne Buddhismus-Rezeption Bodhisattvas eher als Allegorie dar. Was eine Tragödie ist. Denn Bodhisattvas sind weder eine Allegorie, noch Aberglauben. Und wir haben ihren Schutz bitter nötig, mehr denn je.
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Weiter lesen... 18. November 2007
Das monatlich in Mumbai, Indien, erscheinende Magazin THE THEOSPHICAL MOVEMENT reflektiert in der Juli-Ausgabe in der Rubrik QUESTIONS AND ANSWERS die Frage vieler spiritueller Sucher, was man grundsätzlich auf dem spirituellen Pfad zu tun und zu lassen hat. (Redaktion)
Frage: Was hat jemand zu tun, was zu lassen, wenn er beschließt, dem spirituellen Pfad bewusst zu folgen?
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Weiter lesen... 9. November 2007
By W. Q. Judge, under the pen-name of Bryan Kinnavan (1889)
Für ein paar Millionen Euro kann man sich mit einer Rakete ins All schießen lassen, um trunken das wunderschöne blau unseres Planeten zu begaffen. Den Weisen, die nicht nach dekadenter Trunkenheit gieren, stattdessen mit ihrem sehenden Auge die Erde sehen wie sie wirklich IST - und dafür keine Raketen brauchen -, bietet sich ein gänzlich anderes Bild.
Die „mentalen Abgase“ der Menschen - die Flut dunkler Gedanken - sind die wahre Klimakatastrophe der Erde (Bild: Trinosophie-Blog)
Sie berichten von opaken grauen Miasmen, die wie klebriger Schleim um die Erde wabern und kaum einen Strahl der SPIRITUELLEN Sonne hindurch lassen. Nur hier und da reißt die graue Masse etwas auf und zartes Licht dringt heraus. Und genau hier - und nur hier - kann auch das Licht der SONNE passieren. THE SKIN OF THE EARTH ist eine Erzählung, die das Phänomen reflektiert. (Redaktion)
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Weiter lesen... 3. November 2007
Symbolhafte DREIHEIT im
Kapitel SECHS der TRINOSOPHIE
(Detailansicht)
Wenn eine „große Seele,“ Maha-atma (Sanskrit), ein körperliches Gewand ablegt, bedeutet das für Schüler und Anhänger nicht Trauer im herkömmlichen Sinne. Ihnen ist zumeist bekannt, dass es für die weise Frau oder den weisen Mann ein Opfer war, in den dichten Schichten der Materie einen Dienst zu tun. Für sich selbst sind sie traurig, denn sie verlieren - vorerst - den persönlichen Kontakt zu ihrem Guru oder ihrer Meisterin. Für die verehrte Person freut man sich aber eher. Weiß, ahnt oder hofft man doch, dass die Wesenheit HINTER der einstigen Form jetzt bei vollem Bewusstsein zu sich SELBST zurückgekehrt ist, wie ein kurzzeitig separierter Tropfen in den EINEN Ozean. Das ist bei Maria Szepes nicht anders.
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Weiter lesen... 5. Oktober 2007