Jan 13 2008

VIVO - ICH LEBE: Der Schriftsteller Gustav Meyrink über astrale Bindungen

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In der Erzählung „J. H. Obereits Besuch bei den Zeitegeln“ von Gustav Meyrink (1868 – 1932) wundert sich der Protagonist schon als Kind über die seltsam widersprüchliche Inschrift auf dem Grabstein seines Großvaters: VIVO, was ICH LEBE bedeutet.

xl_spiegel.jpgSymbolträchtig - Spiegel an der Wand. Bild: Ko-Sen

Im Nachlass des Opas finden sich außerdem Aufzeichnungen, mit nicht minder irritierenden Sätzen, wie diesen: Wie will der Mensch dem Tod entrinnen, es sei denn, dass er nicht warte und hoffe. Weiterlesen »

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Dez 23 2007

Our God and other Gods (Unser Gott und andere Götter)

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Von Robert Crosbie (1849 - 1919)

teaser_gott.jpgAuf welchen Gott zielt die
Kirchturmspitze?
(Bild: Ko-sen)

Weihnachten ist die Zeit, sich Gott zu erinnern, ihn anzurufen, seinen Segen zu erbitten. Dabei werden viele Fragen ausgeklammert oder es wird so getan als ob es gar keine Fragen gibt. Etwa, welcher Gott gemeint ist. Ein Pfarrer ging in einer Andacht soweit, fordernd anzukündigen, zukünftig werde man den Menschen an seiner Haltung zu Gott messen. Seine Predigt bezog sich dabei nicht etwa auf Mitgefühl oder das eigene Denken, Reden und Handeln, das es zu reformieren gelte. Er bezog sich vor allem auf das Glaubensbekenntnis zu SEINEM Gott. Natürlich ging er dabei mit keinem Wort darauf ein, dass im Namen SEINES Gottes die Weltmacht USA – wieder einmal – den Tod Hunderttausender zu verantworten hat. Im Irak etwa. Der nachfolgende Text wird niemanden erreichen, der selbstgerecht seinen Glauben für EXKLUSIV hält und damit den Anderer für minderwertig oder gar Aberglauben. Wer aber von so viel Fragenlosigkeit um ihn herum etwas müde und erschöpft ist, mag sich an den Worten laben. Die immerhin auch aus Amerika stammen. (Redaktion) Weiterlesen »

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Dez 20 2007

Buddhismus - Gebet ist Danksagung und Verehrung

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teaser_beten.jpgMichael Maier, aus „Symbola
aureae mensae“, 1617

(Reprint, privat)

In Berichten über den Buddhismus oder Taoismus Asiens ist regelmäßig von „betenden Mönchen“ die Rede. Stillschweigend wird damit suggeriert, dass im Buddhismus und Taoismus ein Ritual praktiziert wird, das dem im Christentum üblichen BETEN entspricht. Doch das ist schlicht irreführend und FALSCH.

Zunächst ist zu klären: Was ist ein Gebet? Üblicherweise eine Art BITTEN oder gar FLEHEN. Adressat ist meistens der anthropomorphe Gott. Gegenstand ist in der Regel ein Wunsch um eine Vergünstigung der betenden Persönlichkeit. Der Wunsch bezieht sich einmal auf das eigene Wohlergehen oder das einer Gruppe, der der Betende angehört oder die aus irgendeinem Grund dessen PERSÖNLICHES Wohlwollen besitzt. Wenn der Betende Wirkungen seines Betens zu erkennen meint, wähnt er sich von GOTT erhört. Weiterlesen »

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Nov 29 2007

Vatikan - Schluss mit freundlich

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teaser_cues.jpgNikolaus von Kues (1401-1464),
Papststellvertreter und Mystiker

(Foto: Creative Commons)

ENDLICH, mag sich der Papst denken: Die Vernunft ist endlich auf dem Rückzug, das Volk wieder anfällig für die Droge „blinder Glauben“ und die abergläubische Lust an Wunder und Wundmalen.

Wer den Zeitgeist heiratet, ist morgen schon Witwer.

Das meint der neue Münchener Oberhirte und bisherige Trierer Bischof Reinhard Marx. Und bezieht sich dabei auf eine Haltung des unbeweglichen Anhaftens am Dogma. Doch ist das Angebot „stellvertretende Erlösung“ nicht selbst ein echtes Kind des Zeitgeistes? Nicht selbst verantwortlich sein, die Verantwortung anderen zuschieben, Konsequenzen eigenen Tuns nicht annehmen wollen? Doch auch das hat Tradition: Wein trinken und Wasser predigen. Weiterlesen »

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Nov 18 2007

W. Q. Judge: Are we deserted? (Hat man uns aufgegeben?)

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Gibt es Adepten, Mahatmas oder Bodhisattvas, die darüber wachen, dass es die Menschenkinder der Erde nicht zu toll treiben und die im Zweifel auch „einschreiten?“

aufgegebenAufgegeben? Sich selbst überlassen? Vergessen? (Foto: privat)

In China oder Indien gibt es dazu keine Zweifel. China hat sein Unsterblichen, Indien seine Rishis. Und Buddhisten haben eigentlich ihre Bodhisattvas. Während im Westen die Massen wieder zunehmend dem Aberglauben an einen anthropomorphen Gott und wundertätigen Heiligen im Namen Jesu frönen, stellt die moderne Buddhismus-Rezeption Bodhisattvas eher als Allegorie dar. Was eine Tragödie ist. Denn Bodhisattvas sind weder eine Allegorie, noch Aberglauben. Und wir haben ihren Schutz bitter nötig, mehr denn je. Weiterlesen »

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Okt 28 2007

Sri Madhava Ashish: Vom Wert der Ungewissheit (2)

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Autorisierte Übertragung aus dem Englischen

Nehmen wir an, ein Sucher hat bereits viele Jahre mit Nachdenken, Lesen, Diskutieren und dem Treffen von Lehrern verbracht. Möglicherweise hat er dabei sogar Menschen getroffen, von denen er annimmt, sie hätten das Ziel bereits erreicht.

ZugvögelDem Heimatinstinkt vertrauen führt ans Ziel (Bild: Trinosophie-Blog)

Er hat sich vermutlich dabei der einen oder anderen spirituellen Übung verschrieben. Alles zusammen hatte seine Auswirkungen auf ihn. Weiterlesen »

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Okt 14 2007

Sri Madhava Ashish: Vom Wert der Ungewissheit (1)

Abgelegt unter Lesezeichen, Zeitgeschehen

Autorisierte Übertragung aus dem Englischen

Sri Madhava AshishSri Madhava Ashish
(Foto: NEW PARADIGM BOOKS)

Unsere Reise führt in einen unbekannten und unberührten Dschungel. Sind wir ehrlich zu uns selbst, müssen wir zugeben nicht wirklich zu wissen, was wir suchen. Wir sind nicht einmal sicher, ob es überhaupt etwas zu finden gibt. Wüssten wir etwas darüber mit Gewissheit, gäbe es keine Suche. Dann müssten wir uns lediglich daran erinnern.

Alles was wir über Gott, Geist, Atman, Leere gehört haben, stammt bestenfalls von Erfahrungen anderer ab. Wir selbst können an diesen Erfahrungen nicht teilhaben. Das Wissen anderer ist nicht unser Wissen. Also suchen wir weiter, gehören weiter nicht zu denen, die bereits gefunden haben. Die Erfahrungen, die andere behaupten gemacht zu haben, sind für unser „normales“ Wachbewusstsein dermaßen fremdartig, dass wir außerstande sind, sie nachzuvollziehen. Selbst wenn wir versuchen, es mit vertrauten Geschehnissen zu vergleichen. Wir können noch nicht einmal sicher sein, den Sinn der Worte richtig zu verstehen, die jene mit Erfahrung gebrauchen. Weiterlesen »

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