Apr 13 2008

Nikolaus von Kues im TV: Es ist etwas Großes, sich fest zu gründen in der Verbindung der Gegensätze

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Was wie ein Zen-Kōan klingt, ist eine Maxime des Philosophen, Kirchenpolitikers und Theologen Nikolaus von Kues (1401 - 1464). Das ZDF hat dem Kardinal Cusanus, so dessen Kirchenname, eine Dokumentation gewidmet, die von Martina Schönfeld und Klaus Medrow stilsicher in Töne und Bilder umgesetzt wurde.

xl_augengottes.jpgWohin ich auch gehe, DEINE Augen sind stets über mir. Grafik: ZDF.de-ZDFdokukanal

Cusanus zählt zu den wenigen Kirchenmännern der Geschichte, die Religion vor allem als Ideal betrachteten und es als solches umzusetzen suchten. Konkret bedeutete das eine keusche Lebensführung, strikte Einhaltung der Gebote, häufiges Fasten und ein Streben nach Erkenntnis. Doch im späten Mittelalter war die Kirche längst zu einem machtpolitischen Apparat geworden - IN und VON der Welt. Idealisten wie Cusanus wurden verspottet, angefeindet oder gar verfolgt. Weiterlesen »

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Apr 01 2008

Tod und Nach-Tod: Was ändert sich (II)

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Ist das menschliche Bewusstsein lediglich die Folge neuronaler Prozesse, oder mit anderen Worten, eine Art Abfallprodukt im Gehirn ablaufender chemischer Prozesse? Wenn dem so wäre, würde sich der vulgäre Spruch, Bewusstsein sei eine Ausschwitzung des Gehirns, als wahr erweisen. Die alten Weisheitslehren hingegen sehen es genau anders herum.

Copyrights 2008 Christina GrafDass Sterben Übergang und Transformation ist, zeigt besonders das Pflanzenreich eindrucksvoll. Bild: Christina Graf

Das universelle Bewusstsein ist demnach ein Aspekt eines allgegenwärtigen DENKPRINZIPS – auch Universal Mind genannt. Demnach ist das ganze Universum von Bewusstsein erfüllt. Hingegen im Menschen - und nur im Menschen - kann es zu SELBSTBEWUSSTEM SEIN werden. Daher der Spruch MENSCH ERKENNE DICH SELBST, was auf den grundsätzlichen Unterschied zwischen Mensch einerseits und Tier, Pflanze, Mineral andererseits hinweist. Der zweite Teil des Artikels „Was ändert sich?“ der Zeitschrift PENTA- GRAMM, Ausgabe Januar/Februar 2008, bietet eine These, was beim Sterben des Menschen mit dessen Bewusstsein passiert, die wesentlich auf den alten Weisheitslehren basiert. (Redaktion) Weiterlesen »

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Mrz 30 2008

Comedy: Neuregelung der Hölle - ein Fall für die Irrenanstalt?

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Als das Deutsche Fernsehen zur besten Sendezeit den kabarettistischen Jahresrückblick 2007 von Dieter Nuhr ausstrahlte, blieb dem anwesenden Publikum einmal kurz das Lachen im Halse stecken. Nuhr berichtete zunächst davon, dass Papst Benedikt XVI. letztes Jahr die Vorhölle für Kinder mit päpstlichem Erlass abgeschafft hätte.

xl_hoellenimage.jpgHöllenansicht von Coppo di Marcovaldo, 1225/30. (Foto: Public Domain)

DAS STIMMT WIRKLICH, musste Nuhr nachsetzen, weil die Leute ungläubig stutzten und die Sache für einen schlechten Scherz zu halten schienen. Doch dann kam sinngemäß das, was endgültig alles Lachen auf den Gesichtern gefrieren ließ Weiterlesen »

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Mrz 21 2008

W. Q. Judge (1851 - 1896): IN A BORROWED BODY

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Copyrights 2008  public domain, color: Ko-SenW. Q. Judge (Foto: Public Domain)

Dass W. Q. Judge (1851 – 1896) ein Mystiker war, den man gut und gerne einen SEHENDEN und WISSENDEN nennen kann, ist kaum bekannt. Ebenso wenig sein Œuvre, das aus einigen wenigen Büchern und einer umfangreichen redaktionellen Tätigkeit als Herausgeber u. a. des Magazins THE PATH besteht. Am 21. März 1896 hat Judge viel zu früh die materielle Ebene verlassen. Seine Texte lesen sich auch heute noch als liebevolle Handreichung des Lehrers für Rat suchende Schüler. Und sie sind unverändert brandaktuell. Die Texte von Judge beschäftigen sich zumeist mit konkreten Aspekten der Transfiguration. Seine Bücher Letters That Have Helped Me links_yellow.gif und The Ocean of Theosophy links_yellow.gif sind esoterische Klassiker. Ersteres – ein Briefwechsel mit Schülern – ist ein Kompendium zum Umgang mit Fallstricken auf dem Pfad. Letzteres ist eine gut leserliche Zusammenfassung der oft und gern verdrehten Lehren von H. P. Blavatsky und der sie inspirierenden Mahatmas. Weiterlesen »

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Mrz 18 2008

Tod und Nach-Tod: Was ändert sich (I)

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Was passiert nach dem Tod? NICHTS, sagt die moderne Wissenschaft. Obwohl – besonders die Forschungen in der Physik, etwa zur String- Theorie, schließen inzwischen die Existenz von „jenseitigen“ Daseinsebenen nicht mehr aus, deren Schwingungsfrequenz zu hoch ist, als dass sie vom irdischen Menschen oder uns verfügbarer Messtechnik wahrgenommen werden kann.

Copyright 2008 Ko-SenMottenlarve - Tod als Transformation. Bild: Ko-Sen

Vielleicht gehen da die „Toten“ hin? Oder ruhen sich die Seelen nach einem erschöpfenden Erdenleben dort aus? Zu den Themen TOD und NACH-TOD finden sich kaum AKTUELLE Publikationen, die sowohl auf den alten Weisheits- lehren (Gnosis), als auch auf zeitgemäßen erkenntnistheoretischen Grundlagen basieren. Eine sehr seltene Ausnahme ist der Artikel „Was ändert sich?“ in der Ausgabe Januar/Februar 2008 der Zeitschrift PENTAGRAMM. Nachfolgend beginnt eine mehrteilige Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers. (Redaktion) Weiterlesen »

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Mrz 08 2008

Der vollkommene Weg zu Christus (The Perfect Way - Or The Finding of Christ)

teaser_kingsford.jpgAnna B. Kingsford (1846 - 1888)
Foto: Public Domain

Der Sinn des Lebens ist es, zu Christus zu gelangen. Das ist zumindest allgemein formuliert der wesentliche Glaubensinhalt des Christentums. Zu Christus gelangen zu müssen bedeutet aber auch, dass man gerade nicht dort, als von IHM getrennt, ist. Wie aber zu IHM kommen? Die Seherin und Mystikerin, Anna Bonus Kingsford (1846 - 1888) gibt in ihrem Lebenswerk, THE PERFECT WAY, OR THE FINDING OF CHRIST, eine verblüffend überzeugende Antwort: NIEMAND ist von Christus getrennt. Alles IST GÖTTLICHE SUBSTANZ. Nichts existiert außerhalb davon. Wer etwas anderes sagt, der lügt! Wenn dem so ist, ist das Werk hoch aktuell. Weiterlesen »

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Jan 30 2008

Suizid-Serie unter Jugendlichen - Folge eines abergläubischen Menschenbildes

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In Wales haben sie sich in Internet-Foren verabredet. Und dann einzeln oder in kleinen Gruppen umgebracht. Erhängt, erschossen, das Auto gegen einen Baum gelenkt. Das TV-Magazin REPORT berichtete diese Woche über die rätselhafte Selbstmord-Serie unter britischen Jungendlichen.

xl_grabstein.jpgJugendliche Selbstmörder sind Opfer eines abergläubischen Menschenbildes. Bild: Ko-Sen

Und zeigte, dass es auch in Deutschland unter jungen Leuten zunehmend Fälle verabredeten Selbstmordes gibt. Im letzten Jahr mit über 150 Toten. Eltern, Erzieher und Polizei sind weitgehend ratlos. Man setzt auf Aufklärung, suggeriert, dass Probleme lösbar wären. Doch die Kids töten sich kaum als Flucht vor Problemen. Sie beenden mit einem finalen Kick das, was ihnen generell leer und sinnlos erscheint. Verantwortlich dafür ist ein unlogisches, von einem abergläubischen Dogma geprägtes Menschenbild. Weiterlesen »

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