Tilla, ein kleines Mädchen, ist dazu ausersehen, Menschen zu retten. Tilla wurde in eine Zeit hineingeboren, in der die Welt ringsum zugrund geht. Nur mit Mühe kann eine kleine Schicht Wohlhabender in einer Trutzburg hoch im Gebirge die marodierenden Massen verzweifelter Menschen auf Distanz halten. Die Erwachsenen sehen ein hoch begabtes Kind in Tilla. Doch Tilla ist eine Sehende und Wissende, geboren – wiedergeboren – um ein vor Urzeiten abgelegtes Gelübde zu erfüllen.
Porzellanfigur von Guanyin1 aus der Ming-Dynastie (Ausschnitt). Foto: Chaozhong He, photoed by Mountain at Shanghai Museum, © GNU Free Documentation License
Buddhisten nennen es „Bodhisattva-Gelübde“. Doch lange vor Buddha Shakyamuni, seit ewigen Zeiten, gab es das Gelübde, immer wieder zurückzukehren, um den in sinnlicher Wahrnehmung und materiellen Formen gefangenen Menschen einen spirituellen Impuls zu bringen. Tilla ist die Heldin im als SF gedachten Roman „Märchenland Gondwana“ der großen Mystikerin der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Mária Szepes. Tilla ist also nur eine Romanfigur. Doch was, wenn sie plötzlich vor Dir steht? Wirst du sie erkennen? (weiterlesen …)
- Einzig bekannter WEIBLICHER Bodhisattva; Guanyin gilt als Bodhisattva des Mitgefühls. ↩
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The TG – struck by opposites.
Theosophische Gesellschaft heute: holpriger Pfad im Unterholz. (*)
Motto der Theosophie des 19. Jh.: Es gibt keine höher stehende Religion als die Wahrheit.