In den Medien werden jetzt immer wieder Webseiten zitiert, auf denen sich der durchschnittlich sozialisierte Mitteleuropäer kaum verirren würde. Ganz unerwartet finden sich dort Formulierungen, die man sonst nur aus esoterischen Zirkeln gewohnt ist. Die Rede ist von rechtsradikalen Internetauftritten in denen Gefolgsleute etwa aufgefordert werden, „werde unsterblich“.
Michelangelo: Die Verdammten werden in die Hölle gestürzt (Ausschnitt: „Das Jüngste Gericht“), 1536-41. Abb. Hans Bug
Gemeint ist damit sich Kamikaze-Aktionen hinzugeben, in denen Migranten, Demokraten und andere „Volksfeinde“ zu Schaden kommen können und im Zweifel auch die Verführten selbst. Die ohne jede Evidenz in Aussicht gestellte Unsterblichkeit ähnelt der Rekrutierungspraxis islamistisch motivierter Rädelsführer. Doch sowohl dort als auch hier ist diese Art „Unsterblichkeit“ eines potentiellen Mörders in Wirklichkeit ein gezwungenermaßen Vegetieren im astralen Sumpf. Es ist die Verdammnis, das Ende, kurz die wahre Hölle. (weiterlesen …)
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Persönlicher Wunsch am Weihnachtswunschbaum in einer nordhessischen Kleinstadt. (*)
Mit Knoblauch gegen den digitalen Belzebub? (*)
Marco Polo in China Abb. Buch Il milione, 1298–1299, gemeinfrei)