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W. Q. Judge

Wahrer Fortschritt (True Progress)

Magnetresonanztomographieauf-
nahmen eines menschlichen
Gehirns.
Abb.: Fastfission

Selbst Gedankenlesen geht nun schon per Computer. Im 19. Jahrhundert konnte man noch mit der Materialisierung von Briefen Eindruck schinden. Das hat sich spätestens seit der Einführung des Fax-Dienstes, Mitte des 20. Jahrhunderts, erledigt. Nun haben Neurowissenschaftler Wege gefunden, Gedanken direkt am Kopf abzugreifen und als Text auf einem Display sichtbar zu machen.

Was bleibt da dem okkult Interessierten noch übrig? Für den Sucher auf dem Pfad die Gelegenheit, sich einmal mehr klar zu machen, was WAHRER FORTSCHRITT eigentlich bedeutet. Und warum die zunehmende Virtualisierung des Lebens den Menschen immer materieller macht. (weiterlesen …)

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Genaues Vorhersehen karmischer Folgen und Erkennen karmischer Ursachen nützt nichts

Wäre scheinbar ganz hilfreich, wüsste man im Augenblick eines Schicksalsschlages in einer Art Flash WARUM einem das jetzt passiert ist. Oder umgekehrt: Wenn man schon beim Formen von Gedanken und Emotionen erkennen könnte, welche karmischen Folgen resultieren würden, wenn man diese Gedanken und Emotionen zur Tat werden lässt.

Umgang mit Karma – Abwägen von Gedanken, Emotionen, Handlungen. Grafik: Privatbesitz

Doch das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma) funktioniert nicht wie der Straßenverkehr, wo der Verkehrsfunk die Autofahrer vor Staus und Blitzern warnt oder sie über die Gründe informiert, wenn sie bereits im Stau feststecken. Ein Vorhersehen karmischer Folgen und Erkennen karmischer Ursachen nützt nichts. In ihrer Februarausgabe (2010) geht die Zeitschrift THE THEOSOPHICAL MOVEMENT1 aus Sicht der Weisheits­lehren dieser Frage nach. (weiterlesen …)

  1. Vol. 2, February 2010, p. 28, Mumbai, India – Übertragung aus dem Englischen sowie Veröffentlichung des Originalartikels mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers

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Seelenwanderung: Das nächste Mal ein Käfer?

Mit einem Essay von William Q. Judge

Aus dem Naturgesetz-Doppel Karma und Reinkarnation wird immer wieder die These abgeleitet, der Mensch könne auch als Tier wiedergeboren werden. Je nach Stimmung wird das als angenehm betrachtet – der Dalai Lama hat einmal scherzhaft (oder auch ernsthaft) geäußert, er würde wegen seiner Vorliebe für Honig als Biene wieder­geboren werden – oder als drohende Strafe, nach dem Motto: gelebt wie ein Schwein – wiedergeboren als Schwein.

Wiedergeburt als Käfer? (*)

Wenn es so laufen würde, wäre es nicht schlecht. Etwa als Käfer wiedergeboren, hätte man ein zwar recht einfaches Leben, dafür wäre man sicher vor den Folgen der vielen Ursachen, die man als Mensch so gesät hat. Leider – oder zum Glück – ist Seelenwanderung der Art offenbar nur Aberglauben. (weiterlesen …)

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Kosmisches Licht, kosmische Liebe

Mit Video von FLORENCE AND THE MACHINE

Wenn man nachts aus einem hell erleuchteten Raum ins Freie tritt ist man zunächst von der Dunkelheit geblendet. Doch nach einer Weile gewöhnen sich die Augen an das subtile Licht der Sterne, das vom wolkenlosen Himmel herab strahlt. Wir sind so an unser künstliches Licht gewöhnt, dass uns die Strahlkraft des kosmischen Lichts völlig entgeht. Mit der Liebe ist es ähnlich. In unseren künstlichen Lebensräumen lieben wir das was uns gefällt. LIEBE darüber hinaus ist unvorstellbar.

Kosmisches versus künstliches Licht. (*)

Liebe wird auf diese Weise zu einer simplen Erweiterung des illusorischen Egos degradiert. Wer die kosmische Liebe sucht, muss seinen künstlichen Lebensraum verlassen. Zunächst ist dann da auch nur blendende rabenschwarze Dunkelheit. Dann aber – wenn man Geduld und Ausdauer hat – kann man das EINE spüren – die kosmische Liebe. Ich und Nicht-Ich werden EINS. Die englische Sängerin Florence Welch hat das Phänomen mit ihrer Band FLORENCE AND THE MACHINE auf bewegende Weise vertont. (weiterlesen …)

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