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April, 2010:

Sterben für … für was?

Wer sich als Arbeiter auf einer Ölplattform im Atlantik verdingt verdient gutes Geld. Er ist aber zugleich besonderen Gefahren ausgesetzt. Dazu gehört auch Lebensgefahr. Wenn nun ein Arbeiter etwa bei stürmischer See im Arbeitseinsatz tödlich verunglückt zählt das als Arbeitsunfall. Für die Familie ein schreckliches Ereignis. Doch zugleich ist allen klar: Es hätte gut gehen könnne. Doch es ist schief gegangen.

Arbeiten auf einer Bohrinsel ist riskant. Foto: Agência Brasil

Das Risiko war von Anfang an bekannt. Wäre es gut gegangen, würde sich am Ende des Einsatzes ein schöner Batzen Geld gesammelt haben. Niemand käme nun auch nur auf die Idee, den Verunglückten als “gefallen für Deutschland“ zu heroisieren. Es stellt sich nun die Frage, ob der Kriegseinsatz deutscher Soldaten sich wesentlich von der Situation von Arbeitern auf Ölplattformen unterscheidet. (weiterlesen …)

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Ostern 2010: Zwei Feiertage, ein Hase, viele Eier und jede Menge Vertrauensmissbrauch

Alle Jahre wieder bemühen sich zu Ostern die Medien – vor allem die Radiosender – der stets weitgehend unkundigen Allgemeinheit zu vermitteln, was es mit zwei Osterfeiertagen, dem Hasen und den Eiern eigentlich auf sich hat. Da passt thematisch gerade gut dazu, dass sich das Kirchenchristentum in einer öffentlich diskutierten Vertrauenskrise befindet.

Ostern: Leere bunt bemalte Eier schaukeln im Frühlingswind. (*)

Denn in der Diskussion gewinnt immer stärker auch die These Gestalt, dass der jahrelange Vertrauensmissbrauch womöglich systemisch bedingt sei. Seriöse Zeitungen fragen sich sogar besorgt: Kann die Kirche den Neuanfang schaffen? (weiterlesen …)

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