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Oktober, 2007:

Erprobte Werkzeuge allein führen nicht zum Ziel

Autorisierte Übertragung aus dem Englischen

Nehmen wir an, ein Sucher hat bereits viele Jahre mit Nachdenken, Lesen, Diskutieren und dem Treffen von Lehrern verbracht. Möglicherweise hat er dabei sogar Menschen getroffen, von denen er annimmt, sie hätten das Ziel bereits erreicht.

ZugvögelDem Heimatinstinkt vertrauen führt ans Ziel (Bild: Trinosophie-Blog)

Vermutlich hat er sich dabei der einen oder anderen spirituellen Übung verschrieben. Alles zusammen hatte seine Auswirkungen auf ihn. (weiterlesen …)

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Robert Crosbie: Culture of Concentration

Über die Pflege der Konzentrationsfähigkeit

Robert CrosbieRobert Crosbie (1849-1919)

Das Mind (Engl.), das Denkprinzip, manas (Sansk.), wird in den Weisheitslehren als Dreh- und Angelpunkt für die Entwicklung des Menschen beschrieben. Das Mind – und nur das Mind – verursacht alle Bindungen. Zumeist binden wir uns an das, was angenehme Gefühle erzeugt. Aber auch ausgeprägter Hass hat eine bindende Wirkung, die – so heißt es – langlebiger und kraftvoller sein kann, als Bindungen, die aus Wohlgefallen entstehen. Das Mind kann aber auch ER=LÖSEN. Wenn das ständig seine Umwelt differenzierende Mind mit allem Differenzieren aufhört, verlieren die Bindungen Halt und Stärke. Dann kann sich das UNIVERSELLE MIND in einem OFFENBAREN. Aber wie das Mind zur Ruhe bringen? Wie diesen ungezähmten Affen, der ständig von einem Ast zum anderen springt, jetzt dies und gleich darauf das macht? Durch KONZENTRATION. Der Sucher MUSS Konzentration lernen, will er sich langfristig aus dem Gestrüpp seiner Bindungen befreien. Robert Crosbie (1849-1919), Gründer der United Lodge of Theosophists (ULT), hat dazu zeitlos gültige und zeitgemäße Hinweise aufgeschrieben (Redaktion). (weiterlesen …)

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Silenzio Cucito – Metaphorischer Tanz zeigt, wie Verstrickung entsteht

Nähen geht mit Garn. Viele Garnfäden zusammen ergeben ein Seil. Ein Seil kann binden. Doch nur wenn es straff angezogen wird, ist die Bindung als Gefangenschaft spürbar.

earthdance marburg 2007Verstrickt und gebunden – tänzerische Metapher (Bild: Trinosophie-Blog)

Bleibt das Seil eher locker, kann man sich scheinbar frei bewegen. (weiterlesen …)

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Auf den Spuren von Bodhisattvas: Meister Eckehart

Predigerkirche ErfurtTor zur Predigerkirche
(Bild: Trinosophie-Blog)

Im Vorwort des Bildbandes „Meister Eckhart und sein Kloster“ über die Predigerkirche in Erfurt heißt es:

Auch im fernen Osten entdeckt man „Seelenverwandtschaft,“ obwohl Eckhart kaum mit buddhistischen Gedanken in Berührung gekommen sein kann… (*).

Der Verfasser, ein evangelischer Pfarrer, darf sich hier von Amts wegen bestenfalls wundern. Lässt man hingegen die These gelten, dass es hoch entwickelte Seelen gibt, die Unsterblichkeit erlangt haben, sich also über den Zwang zur Inkarnation erhoben haben. Und dass es aus dieser „Gruppe“ welche gibt, die freiwillig zu denen zurückkehren, die noch ans Rad gefesselt sind. Um durch ihre Präsenz direkt oder indirekt den „Gefesselten“ bei ihrer Erlösung vom Zwang der Wiedergeburt beizustehen, dann war Meister Eckhart nicht nur in Kontakt mit buddhistischen Gedanken. Er war ein Gesandter Buddhas. Ein Bodhisattva. (weiterlesen …)

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